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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
SunnyFrank
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Beitragvon SunnyFrank » 21.09.2011 09:00 Uhr

Grundsätzlich sind von den Gesamtkosten auszugehen die Nachtspeicherheizungen nicht groß teurer wie andere Systeme. Allerdings wenn man bedenkt dass Nachtspeicherheizungen konvektion betreiben, also die Luft beheizen, und luft keine Wärme speichern kann und somit ständig mit Energie versorgt werden muss, und das kw Strom noch teurer (zwar nicht mehr viel) wie Öl oder Gas ist, ist es wirtschaftlich gesehen blödsinn Nachtspeicher weiter zu verwenden. Da aber ja im ganzen Haus an den richtigen Stellen Stromleitungen liegen, uind bei einem anderen System noch Wasserleitungen gelegt werden müssen, muss man sich eine echte Alternative zu den Nachtspeicher als Elektroheizung suchen. Meine erfahrung, so wie aussagen von vielen Anwendern sagt dass es eine Elektroheizung als Infrarot-Natursteinheizung sein muss, denn es wird hier auch zwar mit Strom geheizt, aber es wird nicht die Luft sondern über die Strahlung (gleich wie die Sonne) die umliegenden Flächen und alle im Raum stehenden Körper erwärmt, und somit wird 3-5 grad weniger Temperatur benötigt um das gleiche Wohlbefinden wie bei einer herkömmlichen Heizung zu erreichen. Auch kann ich dann noch diese Heizung mit einer Photovoltaikanlage wo ich damit meinen Strom produzieren kombinieren, und bin somit Autark und unabhängig. Des weiteren kommen keine Folgekosten und sonstige kosten hinzu. Außerdem ist die Umrüstung von Nachtspeicher auf Strahlungswärme kein Act und passiert innerhalb kürzester Zeit (100qm umrüsten innerhalb 3 Stunden). Es gibt (leider) nur einen Hersteller der den Kunden schriftlich garantiert, dass bei Umstellung von Nachtspeicher auf sein System eine Energieeinsparung von mehr als 40% ergibt, und das sagt schon alles aus. Außerdem kommt noch der Gesundheitsaffekt hinzu weil bei dem anderen System keine Konvektion/Staubaufwirbelung mehr stattfindet, und über die Flächenerwärmung auch kein Problem mehr mit feuchtigkeit und Schimmel entstehen kann.Informiert euch einfach mal unter 07124-9319018 oder im Internet unter www.solotherm. EU - das ist eine wirklich gute alternative und bestätigen mehrere unabhängige Institute. Aus mehreren Gründen werden auch zurecht die Nachtspeicher verboten.

KTT
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Beitragvon KTT » 21.09.2011 22:27 Uhr

SunnyFrank hat geschrieben:Grundsätzlich sind von den Gesamtkosten auszugehen die Nachtspeicherheizungen nicht groß teurer wie andere Systeme.

Die sind sogar deutlich billiger wie z.B. eine Fußbodenheizung mit Sole-Wärmepumpe, etc.
SunnyFrank hat geschrieben:Allerdings wenn man bedenkt dass Nachtspeicherheizungen konvektion betreiben, also die Luft beheizen, und luft keine Wärme speichern kann und somit ständig mit Energie versorgt werden muss, und das kw Strom noch teurer (zwar nicht mehr viel) wie Öl oder Gas ist, ist es wirtschaftlich gesehen blödsinn Nachtspeicher weiter zu verwenden.

So viel Unsinn in einem Satz zu verpacken, muss man erst mal schaffen.
1. Luft kann sehr wohl Wärme speichern, aber wesentlich weniger als Wasser, Mauerwerk, etc. Andernfalls würde jeder Warmluftballon nach Ausschalten des Brenners sofort in den Sturzflug übergehen.
2. Die Luft muss beheizt werden, da sie sich an kühleren Gegenständen, Bauteilen abkühlt oder sich mit zufließender Kaltluft vermischt. Im Passivhaus wird diese Abkühlung der Luft weitgehend verhindert.
3. Die Energieeinheit lautet kWh. kW ist eine Leistungseinheit und verhält sich zu Energie wie Geschwindigkeit zu Strecke.
4. Die kWh Endenergie kostet bei Öl derzeit ca. 9 ct, bei Gas ca. 7 ct und bei Strom ca. 19 ct. Also ist Strom mehr als doppelt so teuer!
5. Was wirtschaftlich ist hängt von den annualisierten Kapitalkosten u. den Verbrauchskosten ab. Bei einer alten, völlig abgeschriebenen Heizung gibt es nur noch Verbrauchskosten, die Kapitalkosten sind Null. Ein Umstieg lohnt sich rein wirtschaftlich nur dann, wenn das neue Heizsystem so niedrige zukünftige Verbrauchskosten aufweist, dass die annualisierten Kapitalkosten samt den Verbrauchskosten niedriger sind als die Verbrauchskosten der Altheizung.

Wie an deinen ersten Sätzen unschwer zu erkennen ist lösen sich die meisten deiner Argumente in Nichts auf.

Ich habe bestimmt nichts gegen Eigenwerbung, da ich gelegentlich selber welche betreibe, aber bitte nicht auf diesem pysikalische Tatsachen missachtenden und kontrafaktischen Niveau. Damit tust du dir und der Sache nichts Gutes.

Grüße Josef
Kostengünstig heizen und kühlen
WWW.KTT-HEIZUNGEN.AT
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Beitragvon bernhard geyer » 21.09.2011 22:40 Uhr

SunnyFrank hat geschrieben:Auch kann ich dann noch diese Heizung mit einer Photovoltaikanlage wo ich damit meinen Strom produzieren kombinieren, und bin somit Autark und unabhängig.

Das wahr wohl der Witz (oder Marketingspruch) des Tages.
Probier mal mit einer PV-Anlage eine autarke Energieversorgung für eine IR-Heizung zu realisieren. Das wirst du einen hohen 5-6-Stelligen Betrag in Batterien investieren müssen um die Wintermonate November-Februar mit sehr geringen PV-Ertrag aber hohen Heizbedarf zu überbrücken.

SunnyFrank hat geschrieben:Außerdem kommt noch der Gesundheitsaffekt hinzu weil bei dem anderen System keine Konvektion/Staubaufwirbelung mehr stattfindet, und über die Flächenerwärmung auch kein Problem mehr mit feuchtigkeit und Schimmel entstehen kann.

Mit Staubaufwirbelung dürfte auch jede Niedertemperatur Fußboden/Wandheizung kein Problem mehr haben.
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Beitragvon schmitti39 » 26.09.2011 12:39 Uhr

soll es nicht bald auch die Möglichkeit geben - oder gibt es sie schon? - mit zwei Stromzählern auch zwei Stromtarife in Anspruch zu nehmen? Quasi einen für Nachts und einen am Tag?
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Beitragvon oakgast » 22.10.2011 14:31 Uhr

Kommentar von "Ahnungslos" erstellt am 21.10.2011,12:32
Thema: Sanitär-, Heizungs- & Klimatechnik(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

Kann jemand der Erfahrung mit Nachtstrom hat mal angeben, auf welcher Internetseite einen bundesweiten Anbieter für Tag und Nachtstrom findet? Besser noch einen Vergleichsrechner der speziell hierfür geeignet ist? Finde sowas nicht!
Danke/Grüße
<a href='http://www.energieportal24.de/b2b/rating/mail_extern_2.php?id=1573' target='_blank'>Mail an Ahnungslos</a>
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Beitragvon bernhard geyer » 23.10.2011 10:37 Uhr

Es gibt fast keine Bundesweiten Anbieter. Ich kenne eigentlich bisher nur die Stadwerke Schwerin die sowas anbieten.

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Beitragvon bernhard geyer » 23.10.2011 10:40 Uhr

schmitti39 hat geschrieben:soll es nicht bald auch die Möglichkeit geben - oder gibt es sie schon? - mit zwei Stromzählern auch zwei Stromtarife in Anspruch zu nehmen? Quasi einen für Nachts und einen am Tag?

Es gibt doppelzähler bei den du einen Vertrag mit einem Anbieter hat der dir unterschiedliche Preise für Tag/Nach anbietet.

Und es gibt die "smarten" Digitalen Stromzähler bei denen der Anbieter theoretisch Minutenweise unterschiedliche Strompreis verrechnen kann. Hier ist es auch möglich (wenn man entsprechend Geld investiert) das du z.B. deine Waschmaschiene Nachts laufen lässt nachdem der Stromversorger dir (Dem Zähler) z.B. um 2:00 Uhr mitteilt das der Tarif sehr günstig ist.
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Beitragvon Thomas Heufers » 23.10.2011 11:37 Uhr

@ Peter - Nachtspeicheröfen sollen weitestgehend bis 2020 aus dem Verkehr genommen werden. Bleibt die Frage, ob sich eine solche Investition unter diesen Rahmenbedingungen überhaupt noch lohnt

Die Gegebenheiten für ein anderes Heizsystem sind zu prüfen.

Siehe unter "Bundesweite Energieberatung fast zum Nulltarif"
http://www.energieagentur.nrw.de/hausha ... ikID=15150

Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon schmitti39 » 27.10.2011 10:31 Uhr

Guten Tag Herr Geyer, vielen Dank für Ihre Antwort. Ihrer Aussage zu entnehmen ist es also richtig, dass es "noch" keine Möglichkeit gibt als Privatanwender zwei Verträge abzuschließen? Ich habe auf google geschaut und nach Nachtstrom wechseln gesucht. Was heisst Heizung mit Tagnachladung beim ersten Link also hier http://www.verivox.de/nachtstrom/ Ich kenne mich, wie Sie meinem Beitrag entnehmen können nun garnicht mit der Materie aus. Dort steht, dass man sich über Tarife benachrichtigen lassen kann. Wissen Sie ob es Vorbereitungen seitens der Energiekonzerne oder der Politik gibt, die Verträge mit zwei Anbietern ermöglichen um so jeweils den günstigsten Strom beziehen zu können? Vielen Dank vorab für Ihre freundliche Hilfe. Gruß aus Gießen
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Beitragvon heizexperte24 » 28.10.2011 12:23 Uhr

Jeder elektrische Verbraucher lässt sich mit einer Zeitschaltuhr ausstatten. So ist man sicher, immer den besten Tarif zu bekommen. Wie gross der Speicher sein muss, erfährt man am Besten direkt beim Profi. :)

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