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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
GMil
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Beitragvon GMil » 19.10.2010 11:56 Uhr

Diese sog. Förderung ist auch so eine Sache! Zu meiner WP-Kauf-Zeit anno 2007 war sie an die Installation eines WMZ gebunden. Aus technischen Gründen wären da bei meiner WP 2 Stück vonnöten gewesen (1 x Heizung, 1 x BW), und die hätten -wenn man nicht Billigware genommen hätte- ziemlich genau den Förderbetrag wieder aufgefressen! :roll: Wer wurde also gefördert? Richtig: der WMZ-Hersteller, nicht etwa der WP-Kunde! Ich habe daher einen Antrag trotz Förderfähigkeit meiner WP gar nicht erst gestellt.

Förderungen sind schon deshalb Unsinn, weil sie praktisch immer vom Hersteller / Handel abgefangen werden. Der Verbraucher hat nur den Schreibkram damit, sonst nix! Das zeigte sich deutlich, als nach der 1. Förderstop-Androhung in diesem Jahr die ersten WP-Hersteller schon einknickten, ihre Preise um den entfallenen Förderbetrag absenkten und mit dem Slogan warben "Ihre Förderung erhalten Sie von uns"! Leider hat dann unsere Regierung wieder mal einen Rückzieher gemacht und zumindest die Bestandsbauten doch weiter gefördert. Dem Verbraucher wäre mehr gedient gewesen, wenn man das komplett unterlassen hätte!
Gruß

Gerhard

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Beitragvon Thomas Heufers » 19.10.2010 13:44 Uhr

Durch die Förderbedingungen wird gewährleistet, dass die angebotene Technik nicht auf leeren Worthülsen basiert, sondern die gestellten Anforderungen an die Anlagetechnik nachweislich zu erfüllen sind. Für den Verbraucher bietet dies in gewisser Weise den Vorteil der Qualitätssicherung.

Wenn man Deine bisherigen Kommentare gelesen hat, dann kann man sich nicht vorstellen, dass Deine Wärmepumpe die Förderkriterien überhaupt erreicht hat. ... Luft-/Wasser-Wärmepumpe im schlecht gedämmter Altbau, Wärmeübergabe über Heizkörper, etc....

Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon bernhard geyer » 21.10.2010 22:16 Uhr

dpulver hat geschrieben:Genau - und würde man endlich ein Werkzeug schaffen, Verbraucher an einen 100% (!) Öko-Tarif zu binden, dann wären sogar Heizungen mit Strom förderfähig!

Aber mindestens einen der neben der mengenmäßigen auch eine zeitgleiche Einspeißung garantiert und nur auf deutschen Ökostrom basiert und Altkraftwerke vor Beginn des EEG ausschließt. Dann wird schon eng und teurer.

dpulver hat geschrieben:Ich bin bei NATURWATT - da habe ich wirklich ein reines gewissen. Und für 18,9 ct kann sich mittlerweile JEDER Ökostrom leisten!

Kann man nicht. Naturwatt hat auf 19,50 ct/kWh erhöht.
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Beitragvon dpulver » 22.10.2010 06:45 Uhr

Falschmeldung!

Naturwatt hat den Preis 18,9 ct bis Ende 2011 verlängert!

Kann man bei denen nachlesen:
http://www.naturwatt.de/presse/pressemi ... -jahr.html
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Beitragvon Thomas Heufers » 22.10.2010 14:52 Uhr

Naturwatt ist kein zertifizierter Ökostrom-Anbieter nach Grüner Strom Label e.V. bzw. nach EnergieVision e.V..
http://www.gruenerstromlabel.de
http://www.energie-vision.de/

Wie allgemein bekannt, wird gerne mit dem Begriff "Ökostrom" geworben, wie viel CO2-neutraler Ökostrom wirklich drin ist, ist nicht immer klar. Weshalb es empfehlenswert ist, nur zertifizierte Anbieter als Lieferanten zu nehmen.

Ökostrom: Was ist das eigentlich?
Seriöse oder fragwürdige Angebote?
Siehe Themenlink der Verbraucherzentrale NRW.
http://www.vz-nrw.de/UNIQ12877547192721 ... 8541A.html

Gruß

Thomas Heufers


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Beitragvon GMil » 22.10.2010 21:57 Uhr

Thomas Heufers hat geschrieben:

Wenn man Deine bisherigen Kommentare gelesen hat, dann kann man sich nicht vorstellen, dass Deine Wärmepumpe die Förderkriterien überhaupt erreicht hat. ... Luft-/Wasser-Wärmepumpe im schlecht gedämmter Altbau, Wärmeübergabe über Heizkörper, etc....

Gruß

Thomas Heufers


Wie Du sicher auch weißt, war und ist die Förderung einer WP in keinster Weise davon abhängig, wo und wie sie eingebaut war / ist! Es war / ist auch völlig egal, welche JAZ damit erzielt wurde / wird und ob diese JAZ über der Fördergrenze lag / liegt oder nicht.

Die Förderfähigkeit ist ausschließlich eine spezifische Eigenschaft einer WP, die der Hersteller einmalig dem BAFA nachzuweisen bzw. glaubhaft zu machen hat. Mit Betrieb unter Realbedingungen hat sie nix zu tun. Daher ist es in meinen Augen auch hirnrissig, daß für die Förderung der Einbau von WMZn verlangt wird, die danach niemand abliest.

Gruß

Gerhard
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Beitragvon machtnix » 22.10.2010 23:08 Uhr

Die Förderungen sind doch nur ein einziges Gemurkse.
Förderungen dürfte es höchstens nach einem Jahr geben und nach ablesen des Wärmemengenzählers,egal ob WP oder Solar.
Nur dann trennt sich die Spreu vom Weizen.

Förderung?Nein Danke!
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Beitragvon Thomas Heufers » 23.10.2010 08:53 Uhr

@ machtnix - Mit dem Gemurkse gebe ich Dir Recht. Der Dschungel der Förderungen beschäftigt eine eigene Branche, genannt die "Förderberater".

Ich habe Kunden, die sich das Wirrwarr ersparen. In diesen Fällen werden dann die Effizienzpotentiale bestmöglich ausgeschöpft und es wird auf vertrakte, primärenergetische Voraussetzungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder auf Passivhausstandard gemäß PHPP und höher ganz bewusst verzichtet. Unter dem Strich sind diese Objekte sehr sparsam im Verbrauch (u.a. Energiekosten auf Passivhaus-Niveau), bieten allen Komfort und lassen sich zu moderaten Kosten herstellen.
Neben dem energieeffizienten Aufbau der Haustechnik ist mir besonders die Wartungsfreundlichkeit oder besser ausgedrückt ein wartungsfreies System besonders wichtig. Wie wir alle wissen, gehört hierzu ein schlanker technischer Aufbau ohne unnötige Anlagetechnik.

Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon bernhard geyer » 25.10.2010 07:41 Uhr

dpulver hat geschrieben:Falschmeldung!

Naturwatt hat den Preis 18,9 ct bis Ende 2011 verlängert!

Kann man bei denen nachlesen:
http://www.naturwatt.de/presse/pressemi ... -jahr.html

Dann probier doch mal diesen Preis zu bekommen:

http://www.naturwatt.de/oekostrom-bezie ... halte.html

Eine Pressemeldung von August nützt wenig wenn im Oktober die Preise angehoben werden.
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Beitragvon oakgast » 06.09.2011 13:42 Uhr

Kommentar von "Ralph" erstellt am 06.09.2011,11:33
Thema: Sanitär-, Heizungs- & Klimatechnik(Frage zu einem Produkt)

Es gibt ja schon einige interessante Aussagen, selbst zum Vorteil von Elektroheizung.
Wer kann denn mal verraten, wie ich den Energieverbrauch (und die damit verbundenen Kosten) von gas/Pelletheizung und einer neuen Elektroheizung vergleichen kann. Ich bin im Begriff ein altes Haus zu kaufen, welches noch alte Nachtspeicherheizungen hat. Wo kann ich feststellen, ob die alten DInger noch Asbest haben?
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