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Forum Bioenergie: Biomasse

Thema: Pelletofen als "Alleinheizung"

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Jay

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ANZEIGEHeizung - Solar - Sanitär - Elektro
Heizen und Kühlen
mit Wärmepumpen


ZWS Zukunftsorientierte Wärme Systeme GmbH
Habe von der Möglichkeit erfahren, dass ich einen Wohnzimmer Pelletofen auch zur erwärmung des Heiz- u. Brauchwassers verwenden kann. Dies in Verbindung mit einer Solaranlage wäre Ausreichend für die Heizung des Hauses.

Hat jemand Erfahrung mit solch einem System ?

Mir stellen sich hier einige Fragen :

Was ist im Sommer, wenn ich mal ein paar "schlechte Tage" habe ? Reicht dann die Solaranlage trotzdem um genügend heißes Brauchwasser zur Verfügung zu stellen ?

Der Vorratsspeicher des Pelletsofen muss täglich befüllt werden. Was passiert bei Urlaubsabwesenheit ?

Wie oft muss die Asche entfernt werden und ist dies sehr Zeitaufwendig ?

Ist die Kostenersparnis (gibt es überhaupt eine ?) diesen Umstand wert ?

Danke Jay

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Gast

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Zum Beispiel dieser hier :

http://www.calimax.com/de-twist80_20-vorteile.shtml...

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Fachplaner Passivhaus

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Anmeldedatum: 18.12.2005, Wohnort: 87480 Weitnau / Oberallgäu
Beiträge: 110
Benutzer-Profile anzeigen http://www.passivhaus-ingenieur.de Antworten mit Zitat
wir haben bereits mehrer wohnhäuser mit dieser ofentechnik (calimax) geplant und gebaut.
unbedingt beachten !
die hülle sollte einem energiesparhaus 40 (5-6l öl/qm.a) und besser entsprechen, als >= 50% besser sein als enev-standard (10l Öl/qm.a).
zum system gehört eine große solaranlage zur heizungsunterstützung, ebenfalls eine flächenheizung für die solareinbindung
weitere infos unter www.passivhaus-ingenieur.de... , energiesparhäuser / haus+energie / wussten sie

_________________
Bauen ist nicht eine Chance der Gegenwart, sondern im Besonderen eine für die Zukunft !
*Denen gehört die Zukunft, die sich bereits heute darauf vorbereiten* Zitat Martin Luther King

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Stephan Ostermann

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Anmeldedatum: 05.01.2006, Wohnort: Sehnde / Niedersachsen
Beiträge: 466
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Hallo...

der Gedanke an einen Ofen als Primärheizung ist schon mal nicht schlecht. In Verbindung mit einer Solaranlage sogar noch besser.

Wichtig ist die Planung hierbei...

Die Frage zuerst wäre nach der Personenzahl....

Denn die bei den Speichern angegebene Zapfleistung ist bei einer Nachheizung mit 24 kW festgelegt worden!

Deine Frage, wie lange der Vorratsbehälter hält ist einfach zu beantworten:

Bsp.:
1 kg Pellets = 5 kWh
35 kg Behälter = 170 kWh

Pellet-Kaminofen: 12 kW Leistung, Wirkungsgrad 91%

(170 kWh / 12 kW) * 91% = als ca. 12 Stunden 50 Minuten

Das gilt aber nur für den Volllastbetrieb. Ein Kaminofen sollte seine Leistung modulieren können.

Einige Öfen können mit einer automatischen Pelletzufuhr betrieben werden. In der Regel als Saugsystem. So kann der Jahresvorrat quasi überall (15m entfernt) gelagert werden.

Eine solche Kombination ist eine echte alternative zu einem Pelletkessel im Keller. Man muss sich allerding mit weniger Förderung zufrieden geben. Aber der Preisunterschied gibt bei den meisten Käufern eh den Ausschlag.

Die Aschelade ist übrigens im Volllastbetrieb rund einmal die Woche zu leeren.

All diese Angaben liegt der EKA 12 von sht zu Grunde.

_________________
Grüße vom

AS Solar Kundendienst

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eispick

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Hallo

habe selbest seit 2 Jahren einen Pelletofen der Fa. Wodtke (10kW) bei mir im Wohnzimmer stehen.
Unser Haus ist neu (Energeisparhaus) und ca. 180 m².
Im Hauswirtschaftsraum wurde ein Duospeicher mit 750 ltr. verbaut.
500 ltr. im äußeren Kern für die Heizungsanlage.
250 ltr. im inneren Kern fürs Brauchwasser.
Wir betreiben damit 2 Heizkreissysteme, einmal Fußbodenheizung mit geringeren Vorlauftemperaturen , und einmal normale Heizkörper mit höheren Vorlauftempearturen.
Für den Sommer haben wir auf dem Dach 6m² Solarkollektoren die ebenfalls den Speicher beheizen.(Raum Berlin-Brandenburg)
Haben in den letzten 2 Sommern nichts im Sommer zuheizen müssen , auch nicht bei mehreren schlechten Tagen, sind aber auch nur 2 Personen.
Für den Fall daß doch mal zugeheizt werden muß , haben wir einen 9 kW Elektropatrone im Speicher.
Habe es mal ausprobiert , hat den Speicher von ca. 30°C auf 65°C in 30 min aufgeheizt.
Wenn das System interessiert kannich dir auch mald den Hersteller raussuchen.(einfach kurz Antworten)
Habe im letzten Winter 3,5 to Pellets Verheizt (to zu 175,00 €)
In diesem Winter sind es bis jetzt ca. 1,8 to.
Habe auch Adresse von günstigem Pelletslieferant.


mfG
eispick

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Stephan Ostermann

Erfahrung: *****
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Beiträge: 466
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Hallo...

Ähm 3,5 to Pellets für ein Energiesparhaus von 180 m² mit thermischer Solaranlage sind definitiv zuviel!

Das bedeutet nämlich 17500 kWh oder 102 kWh / m² / Jahr. (zzgl. Elt. Nachheizung, ist ja kein separater Zähler dran)

Dieser Wert sollte bei der beschriebenen Bauweise zwischen 60 - 80 kWh pro m² liegen.

D. h. irgend etwas stimmt da nicht.

_________________
Grüße vom

AS Solar Kundendienst

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eispick

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Bin natürlich für jeden Tip Dankbar.
Also elektr. wird da nichts nachgeheizt , da die elektr. Heizpatrone nur manuell eingeschaltet wird.
Aber bei unser Solaranlage , habe ich auch das Gefühl das sie im Winter icht sehr effektiv ist.
Mann sollte aber noch beachten das unser Haus im Großen und ganzen sehr offen ist (Gallerie über 2 Etagen , im EG kau Türen u.s.w.) ud wir sehr große Fensterfronten haben.Bei den fenstern merke ich im Winter nälich einen ziemlich großen Unterschied wenn ich die Außenrolläden schließe.

mfG
eispick

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Stephan Ostermann

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Beiträge: 466
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Tja hohe Räume und große Fensterfronten... das bringt schon Heizkosten.

Ist denn der Kessel an einen Pufferspeicher angeschlossen? Die 6 m² Solarfläche lassen mich ja auch einen 300 Liter Solarspeicher tippen...

Wenn ja kann man da bestimmt noch was optimieren.

_________________
Grüße vom

AS Solar Kundendienst

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eispick

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Ja wie schon oben beschrieben ,

750 ltr.

davon 250 ltr. innerer Kern fürs Brauchwasser
500 ltr. äußerer Kern für die Heizung

In den Speicher wird unten die Solaranlage eingespeist und mittig der Pelletsofen.
Dann sind halt div. Abgänge für die Mischergruppen (Fußbodenheizung , normale Heizung) sowie oben die Abgänge fürs Brauchwasser.
Der Speicher hat 3 Temperaturfühler (unten , mitte und oben).
Eine Steuerung regelt dann die Steuerung der Solaranlage und der Mischerguppen sowie den Pelletsofen.
Was mich noch sehr Interresieren würde ist , welches Solarmittel die besten Eigenschaften hat bzw. ob es da sehr große Unterschiede gibt.

mfG

eispick

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Stephan Ostermann

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Hallo...

Na bei 750 Ltr. sind die 6m² Solarfläche etwas eng bemessen...

Bei dieser Größenordnung von Speichern empfehlen wir unseren Kunden
entweder rund 7m² Vakuumröhren, bzw. rund 11 m² Flachkollektoren.

Welche Speichermaximaltemperaturen hat denn die Anlage bisher so gebracht?

_________________
Grüße vom

AS Solar Kundendienst

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eispick

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Also im Sommer max. so um die 65°C.
Wobei die Kollektoren nicht nach Süden , sodern Südwesten ausgerichtet sind.

mfG

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Gast

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@stephan
Du vergisst, dass an dem Pufferspeicher noch ein 10 kW Pelletofen dranhängt! Also ist eher der Pufferspeicher zu klein, als die Solaranlage! 500 l ist zu wenig (250 l Brauchwasser allerdings reicht)

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eispick

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Der Pelletofen ist über die Sommermonate kommplett abgeschaltet.
Da er von seinen 10kW 20% also 2kW in den Raum abgibt und 80% also 8kW in die Heizungsanlage , und wer will schon im Sommer sein Wohnzimmer heizen.

mfG

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Stephan Ostermann

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Das der Ofen im Sommer aus ist, habe ich mal vorausgesetzt.

Es gibt allerdings die Möglichkeit eine Nachheizung für Brauchwasser über den Ofen zu tätigen. Habe da eine schlaue Verschaltung zu Smile

Wie regelst du den Ofen eigentlich?

Die Dimensionierung der Gesamtanlage ist völlig ok. Schließlich ist es ein Kombispeicher!

_________________
Grüße vom

AS Solar Kundendienst

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eispick

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JUNKERS Wärmepumpen


Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Der Ofen wird über eine Steuereinheit geregelt.
Sie Regelt ein und ausschaltzeitpunkt nach einem eingestellten Wert (bei mir 52°C +/- 12° Regelhysterese) also bei 40°C schaltet der Ofen ein und bei 64°C wieder aus. Alles im mittleren Bereich des Pufferspeichers gemessen.
Im Sommer kann ich das Brauchwasser auch über diese Steuereinheit nachheizen lassen, habe dann aber 2kW Wärme in den Raum.
Kommt also auf keinen Fall in Frage.
Ich bin auch im Sommer ganz zufrieden mit der Anlage , haben immer ausreichend warmes Wasser.
Aber im Winter finde ich die Solaranlage föllig unzureichend.
Habe im unterem Speicherbereich so um die 23-25°C und die Solaranlage schaltet sich wirklich nur bei absolutem Sonnenschein ein.
Und selbst dann wenn ca. 2-3h Sonnenschein sind und die Außentemperatur um 0°C speist sie villeicht 2°-3°C in den Speicher.Die sind natürlich ratz fatz verbraucht.

mfG

eispick

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