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DonCorleone
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Beitragvon DonCorleone » 03.06.2021 19:38 Uhr

Hallo zusammen,
wir besitzen ein altes, kleines Stadthaus an der Elbe mit kleinem Innenhof und Rückgebäude, Baujahr ca. 18.., Fassade zur Straße gedämmt, Fassade zum Hof ungedämmt, Dach wird noch gedämmt, welches wir sporadisch als Ferienhaus nutzen. Die Wohnfläche beträgt ca. 100 qm.
Beheizt wird das Haus im EG und 1.OG mittels Nachtspeicheröfen, im 2.OG Schlafzimmer und Gästezimmer mittels Infrarotheizkörpern.
Im EG und 1.OG gibt es je auch noch einen großen alten Kachelöfen, die in Stand und zugelassen sind.

Wir hatten einen Nachstromverbrauch i.H von knapp 7.763 kwh im vergangenen, kalten Winter, Zeitraum 30.9.20 bis 16.5.21. Wenn ich das auf 16,48 cent/kwh rechne also knapp 1.300 Euro. Dazu kommen noch ein Paar Euro für den sporadischen Betrieb der Infrarotheizung und den Elektroheizer im Bad. Das Haus haben wir immer so beheizt, dass wir bei Ankunft ein einigermaßen warmes Haus hatten, lediglich bei Minus 20 Grad war es dann mal etwas kühler bei Ankunft. Das war natürlich unwirtschaftlich, allerdings wollten wir kein kaltes Haus vorfinden.

Nun unsere Idee: Wir überlegen, das ganze Haus auf Infrarotheizkörper umzurüsten. Das ganze sollte per App von unserem Erstwohnsitz aus steuerbar sein. So könnten wir das Haus bei Abwesenheit eher sparsam heizen, bevor wir anreisen hochheizen, damit wir in ein angenehm warmes Haus kommen, bei Anwesenheit wieder herunterregeln, da wir dann sowieso mit den beiden großen Kachelöfen heizen. Idealerweise sollte der elektrische Boiler im Bad auch so gesteuert werden können, damit bei Ankunft geduscht werden kann, alternativ ein Durchlauferhitzer, das Bad soll sowieso renoviert werden.
Wir könnten mit dieser Konstruktion vor allem spontan auf Witterungsverhältnisse reagieren. Im Moment wird das Haus immer im Winter beheizt, auch wenn es mild ist, da wir über 600 km entfernt wohnen.

Eine wasserführende Heizung möchten wir nicht einbauen, einerseits aus Platzgründen, andererseits hat Strom auch Vorteile, weil wartungsarm. Diese Kosten muss man ja auch mit in die Rechnung einbeziehen. Für eine Wärmepumpe haben wir auch keinen Platz, da das Haus kein separates Grundstück hat, lediglich einen kleinen Innenhof.

Eventuell könnte man das ganze noch mit Photovoltaik verknüpfen, wir haben 3 leicht angeschrägte Flachdächer, also ausreichend Platz.

Hat jemand mit einer ähnlichen Konstellation Erfahrung? Ich bin für jeden konstruktiven Tipp dankbar.

LG Heidi und Marc

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Beitragvon energieprojekt » 05.06.2021 17:42 Uhr

Hallo Heidi und Marc,
willkommen hier auf energieportal24.de .
das Heizen mit Strom ist leider nicht die günstigste Variante aber bei einem Strompreis von gut 16 ct "nur" zwei bis dreimal so teuer wie mit Gas oder Öl, auch wenn ihr hier die Wartungskosten einrechnen würdet ist es noch teuer.
Infrarot wird daran nur dann viel ändern wenn der Wärmebedarf runter geht, also das Gebäude weniger Energie braucht.
Der Vorteil wäre in der Tat das ihr die Heizung per App steuern könnt.
Eine PV-Anlage zu integrieren ist sicherlich eine vernüntige Idee, den Strom den ihr nicht verbraucht könnt ihr dann ins Netz einspeisen und so quasi gegen den bezogenen gegenrechnen.
Aber Hobbys, und dazu zähle ich die Ferienwohnung,kosten immer Geld.
Gruß udo von http://www.energieprojekt.biz
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Beitragvon DonCorleone » 06.06.2021 16:12 Uhr

Hallo,
vielen Dank zunächst für die Antwort. Infrarot würde für uns durchaus in diesem Fall etwas ändern, insofern es sich in der gewünschten Konfiguration intelligenter steuern lassen würde, anstatt die Nachtspeicherheizung unabhängig von Witterung und Außentemperatur durchlaufen zu lassen. Gerade bei Abwesenheit.
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Beitragvon energieprojekt » 08.06.2021 11:51 Uhr

Da gebe ich euch recht.
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