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Erdwärme, Wärmepumpe, Erdkollektoren, Wasserwärmepumpen, Bohrungen, Sonden
Kater Lysator

Beitragvon Kater Lysator » 09.01.2006 19:35 Uhr

Hallo Forumsleser!

Meine vorhergehende Anfrage war wohl etwas zu allgemein gehalten. Daher hier jetzt etwas spezieller.

Ich trage mich mit der Absicht eine, mit einer Erdsonde gekoppelte Wärmepumpe anzuschaffen.

Nun ist mein Grundstück recht klein, zum großen Teil bebaut und/oder schwer zugänglich. Relativ gut käme man an einen ca. 12m tiefen Regenwasser-Sickerschacht. Könnte man den für die Bohrung nutzen? Ich denke mir, dann hat man schon mal 12m auf dem Weg in die Tiefe gespart. Aber wenn das geht, stört das ständig anstehende Sickerwasser dann die Wirkungsweise der Sonde?

das ist sicher ne Frage für die Spezialisten unter Euch. Um so mehr würde ich mich über die eine oder andere Antwort freuen.


Glück auf

Kater Lysator

MXL

Beitragvon MXL » 10.01.2006 14:39 Uhr

Ich würde sagen, dass die Regenwasserversickerung das Wirkungsgrad der Erdsonde ein bisschen verbseern kann.
Gründe dafür sind:
1. Regenwasserist normalerweise wärmaer als GW, durch die zuführung des RWs wird gleichzeitig Wärme zugetrage.
2. Durch standige RWzuführung wird die GWfliessgeschwindigkeit vergrößert. Damit wird die 'Kälte', die beim Wärmeaustausch entsteht, schneller abtransportiert.
Ich bin auch keine Expert von diesem Thema, nur ein Paar eigene Meinungen. Ich hoffe, dass sie ein bisschen helfen können.
MFG
Xiaolong Ma

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