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Erdwärme, Wärmepumpe, Erdkollektoren, Wasserwärmepumpen, Bohrungen, Sonden
Gast

Beitragvon Gast » 08.01.2006 21:40 Uhr

Hallo liebe Leute,

ich möchte in meinem Haus, welches gerade saniert wird und bereits ohne Erdwärme ein Niedrigenergiehaus im bestand ist, Erdwärme nutzen.
Wfl.: 280 m²; vollisoliert; 4-Personen-Haushalt
Geplant ist der Einbau einer Sole-Wasserwärmepumpe von Vaillant Typ VWS 16 oder 18 in Komination mit einem Multifunktionsspeichersystem von Geysir MTL 750.
In der unteren Etage (150 m²) soll mit Fussbodenheizung gearbeitet werden, in der oberen Etage (130 m²) wird aus bautechnischen Gründen mit Radiatoren geheizt. Zusätzlich wollen wir die Warmwasseraufbereitung nutzen - so die Planungen-
In der ersten technischen Beratung wurden uns 4 Bohrungen á 87 m errechnet, was mir doch sehr gewaltig vorkommt.

Gibt es Bauherrn, die mit einer ähnlichen Konstellation gebaut und Erfahrungswerte gesammelt haben? Für alle praktischen und nützlichen Tips bin ich dankbar.

stefan-mv

Beitragvon stefan-mv » 08.01.2006 22:19 Uhr

Hallo Gast!
In Deinem Fall ist meiner Meinung nach eine WP nicht der richtige Weg.
Eine WP ist nur dann sinnvoll wenn der Heizungsvorlauf nicht über 35°C steigt, was wiederum eine Flächenheizung (Fußboden oder Wand) voraussetzt. Radiatoren müßten bei 35°C Vorlauf riesig groß sein.
Ich würde Dir raten die Heizung auf Holzpellets umzustellen, da hier nur der Wärmeerzeuger ausgetauscht werden muß und höhere Vorlauftemp. für die Radiatoren möglich sind.
Gruß Stefan
Luap

Beitragvon Luap » 09.01.2006 13:32 Uhr

Anonymous hat geschrieben:Hallo liebe Leute,

ich möchte in meinem Haus, welches gerade saniert wird und bereits ohne Erdwärme ein Niedrigenergiehaus im bestand ist, Erdwärme nutzen.
Wfl.: 280 m²; vollisoliert; 4-Personen-Haushalt
Geplant ist der Einbau einer Sole-Wasserwärmepumpe von Vaillant Typ VWS 16 oder 18 in Komination mit einem Multifunktionsspeichersystem von Geysir MTL 750.
In der unteren Etage (150 m²) soll mit Fussbodenheizung gearbeitet werden, in der oberen Etage (130 m²) wird aus bautechnischen Gründen mit Radiatoren geheizt. Zusätzlich wollen wir die Warmwasseraufbereitung nutzen - so die Planungen-
In der ersten technischen Beratung wurden uns 4 Bohrungen á 87 m errechnet, was mir doch sehr gewaltig vorkommt.

Gibt es Bauherrn, die mit einer ähnlichen Konstellation gebaut und Erfahrungswerte gesammelt haben? Für alle praktischen und nützlichen Tips bin ich dankbar.


Hallo Gast,
für Deine Konstellation benötigst Du eine Vorlauftemperatur von 70° C. Alle Gräte mit Vorlauftemperatur von ca. 50° heizen elektrisch dazu und funktionieren nicht mit Plattenheizkörpern. Für die Fußbodenheizung sollten die Heizschlangen aber nur 15 cm Abstand zueinander haben. Bei einer Anlage von Exotherm wird dieses berücksichtigt. s.a. www.exo-therm.com. Gruß Paul

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