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kurzwelle
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Beitragvon kurzwelle » 09.10.2020 16:36 Uhr

Hallo,

folgendes Problem hat sich bei uns ergeben:

meine Frau hat vor vier Jahren einen Friseursalon übernommen. Es handelt sich um ein freistehendes Haus, in dem nur der Salon untergebracht ist. Keine Wohnungen etc.

Die Heizung ist relativ neu (Öl, ca. vor 6 Jahren ein neuer Brenner verbaut worden). Der Speicher (200 Liter) ist aber noch von 1982. Aus ökologischer Sicht möchte ich nun den Speicher durch einen neuen ersetzen und dabei auch Solarthermie aufs Dach bringen (nur für Brauchwasser). Zwei Heizungsbauer waren da. Einer hat sich alles angesehen und mir ein Angebot versprochen, ich hoffe es kommt in den nächsten Tagen. Der zweite Heizungsbauer meinte, das würde sich nicht rechnen, da das warme Wasser im Salon ja tagsüber gebraucht würde und genau zu dieser Zeit die Anlage das Wasser erst erwärmen muss. Die Aussage hat mich jetzt doch etwas unsicher gemacht, wobei ich eigentlich immer noch der Meinung bin, dass es Sinn machen würde, eine ST-Anlage anzubinden.

Was meinen die Fachleute hier? Danke schonmal für Eure Unterstützung.

Grüße

Michael

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Beitragvon rosebud » 09.10.2020 18:35 Uhr

Ein Friseursalon (wieviel "Arbeits"plätze?) ist nicht zu vergleichen mit einem kleinen Haushalt. Hier sind andere Dimensionen angesagt. MIt Sicherheit gibt es standardisierte Werte, anhand derer zu dimensionieren ist.
Der ärgste Gegner der erneuerbaren Energien ist die Dreisatzrechnung
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Beitragvon kurzwelle » 10.10.2020 08:56 Uhr

Es handelt sich um einen kleinen Salon, in dem momentan nur meine Frau arbeitet plus eine Auszubildende. Wenn alles gut läuft, sind es dann in drei Jahren zwei Vollzeitstellen, die an max. vier Plätzen bedienen könnten. Der erste Heizungsbauer hat dies auch alles mit berücksichtigt. Es wurde auch schon vor drei, vier Monaten ein Wasserzähler in die Warmwasserleitung eingebaut, um den täglichen Verbrauch zu dokumentieren. Die Werte sind also alle vorhanden.

Darum ging es aber jetzt ja nicht, sondern um die Aussage des zweiten Heizungsbauers, dass es sich (egal wie groß die Anlage dimensioniert wird) vom Anforderungsprofil nicht rechnen würde. Das warme Wasser würde dann angefordert werden, wenn es erst produziert wird. Um diese Aussage ging es eigentlich.
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Beitragvon energieprojekt » 10.10.2020 12:35 Uhr

Hallo Michael,
dem Heizungsbauer der meint es würde sich nicht rechnen entgeht vielleicht etwas....
Wenn du die Solarenergie in einen Puffer (spricht Speicher) einlagerst kannst du diese zeitversetzt nutzen, warum soll dies denn nicht gehen wenn Sonne scheint und du das Warmwasser direkt benötigst ?
Gerade im Bereich Gewerbe-Warmwasser sind solche Systeme sehr effizient, ich habe solche Anlagen bis über 1000m² Kollektorfläche geplant
Es kommt auf die richtige Dimensionierung der Anlage an.
Wichtig ist gerade bei Anlagen wie deiner eine vernünftige Planung, mit der richtigen Auslegung und Argumentation sind hier auch etliche staatliche Fördermittel zu erwarten.

Die "kostenfreie" Energie der Sonne zu nutzen macht okönomisch und ökologisch Sinn.
udo von www.energieprojekt.biz

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