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Beitragvon gergen-dv » 07.04.2020 10:00 Uhr

Auf der Facebook-Seite facebook.com/ecopumpsystem ist eine interessante Grafik gepostet worden: CO²-Einsparungen über 20 Jahre durch Direktverdampfer-Erdwärmepumpen.
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Beitragvon rosebud » 07.04.2020 18:30 Uhr

375.000 to CO2 in 20 Jahren, das sind knapp 19.000 t pro Jahr. Soviel produziert ein Standard-Kohlekraftwerk, von denen es Hunderte in DE gibt, locker an einem Tag. Außerdem hat man vergessen zu sagen, wo der Strom, von dem die WP massenhaft brauchen, herkommt. Mit Strom aus Kohle ist die Diskussion sinnlos, Windstrom ist nicht da, wenn man ihn braucht. Bleibt also nur Atomstrom, der WP umweltfreundlich macht.
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Beitragvon GESBB » 27.04.2020 10:06 Uhr

rosebud hat geschrieben: wo der Strom, von dem die WP massenhaft brauchen, herkommt.

Von WP hast Du selbsternannter Hobbyexperte anscheinend überhaupt keine Ahnung.
WP benötigen lediglich, je nach Quelle, nur 20..30% zusätzlichen Strom. Der überwiegende Rest vom tatsächlichen Energiebedarf für Hzg/WW wird durch kostenfreie Umweltenergie abgedeckt.
Was ist an diesem, sinnvollen Konzept, verwerflich?

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Beitragvon rosebud » 27.04.2020 14:04 Uhr

Es steht außer Frage, daß ein thermisches Kraftwerk für die Erzeugung von 1 kWh etwa 3 kWh Wärme benötigt. Eine Wärmepumpe macht das Umgekehrte, also ist damit thermisch kein Blumentopf zu gewinnen.
Wenn Interesse besteht, sende ich Ihnen gerne Kopien meiner Ingenieurdiplome zu.
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Beitragvon gergen-dv » 28.04.2020 07:43 Uhr

rosebud: Du lässt aber außer Acht, dass die moderne WP aus einer Einheit Strom immerhin 5 Einheiten Wärme macht!!
Wo ist bei Deiner Berechnung diese Leistungszahl berücksichtigt?
Auch läßt Du unberücksichtigt, dass bei PV- und Windenergieanlagen das Verhältnis 1:3 nicht zutrifft!! Dafür gibt es die Energiemix-Berechnungen. Die solltest Du Dir mal zu Gemüte führen.
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Beitragvon rosebud » 28.04.2020 19:40 Uhr

Gergen: Wenn ich bei Deiner modernen Erdwärme-WP alle elektrisch betriebenen Zusatzaggregate einrechne, schrumpft die ohnehin optimistische Arbeitszahl gewaltig.
Die Bude wird nachts und bei Windstille etwas auskühlen, sollte die WP mit Strom aus Wind und Sonne betrieben werden. Einschlägige Diskussionsforen zur Haustechnik quellen über von WP-Projekten, die wirtschaftlich wie technisch gescheitert sind.

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Beitragvon gergen-dv » 29.04.2020 07:25 Uhr

sorry rosebud, Beiträge in Foren interessieren hier mal garnicht. Ich basiere meine Äusserungen auf realen Werten und den offiziell getesteten Anlagen, die COP-Werte von über 5 ergeben.
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Beitragvon GESBB » 29.04.2020 07:57 Uhr

rosebud hat geschrieben: Einschlägige Diskussionsforen zur Haustechnik quellen über von WP-Projekten, die wirtschaftlich wie technisch gescheitert sind.
Das liegt wohl weniger an dem grundsätzlichen Prinzip einer WP, sondern vielmehr an der fehlenden, fachgerechten Anlagendimensionierung. :!:

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Beitragvon GESBB » 29.04.2020 08:10 Uhr

gergen-dv hat geschrieben:, die COP-Werte von über 5 ergeben.

COP-Werte sind lediglich werbeträchtige Herstellerangaben bzw. deren Verkäufer, wie Du. Endnutzer interessieren, da es um Energie geht (kWh), eher Anlagenaufwandszahlen bzw. JAZ im realen, praktischen Betrieb. :wink:

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Beitragvon GESBB » 29.04.2020 08:17 Uhr

rosebud hat geschrieben:Wenn Interesse besteht, sende ich Ihnen gerne Kopien meiner Ingenieurdiplome zu.

Ich vermute, dass Sie Ihre Diplome sicherlich redlich erworben haben. Von einer fachgerechten Anlagendimensionierung haben Sie jedoch ganz offensichtlich keinerlei Ahnung.
Wieviele Projekte haben Sie bisher verantwortlich realisiert?

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