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Erdwärme, Wärmepumpe, Erdkollektoren, Wasserwärmepumpen, Bohrungen, Sonden
gecko1999

Beitragvon gecko1999 » 02.03.2006 17:07 Uhr

Hallo Pearl,

bin gerade daran genau diese Version mir anbieten zu lassen und hoffe nun das mir jemand eine grobe Richtung für den Preis nennt.

Zu den vorherigen Beiträgen kann ich nur sagen, 10 Lösung 100 Meinungen. Hab alles gehört, von total schlecht bis super.

Ich denke den Ausschlag gibt der geldbeutel im verhältnis zu den betriebskosten. Weil allein die Leistungszahl zu nehmen wäre eine Michmädchenrechnung.
Hinzurechnen solltet Ihr den Kapitaleinsatz, die Abschreibung und Verzinsung.
Die macht eine LW wieder sehr attraktiv.
Vor allem da die Bohrunternehmen im Moment durch die erhöhte Nachfrage ganz gewaltig die Preise nach oben schreiben.

LG gecko1999

Hendrik

Beitragvon Hendrik » 04.03.2006 21:03 Uhr

:evil:
Lasse Dich nicht durch die Äußerungen des Herrn "Dipl. Ing." - Einer der es gut mit dir meint, verwirren und gehe Deinen Weg weiter.

Bleibe bei Deinem Gedanken einer Wärmepumpe!

Auch wenn einige Foren im Internet die Wärmepumpen total schlecht machen (weil der Strom nicht Ökologisch verträglich hergestellt wird oder ...), aber welche sinnvolle Alternative gibt es zur heutigen Zeit, wenn man nicht gerade einen Wald sein eigen nennen kann?

Selbst diese oft beworbenen Solaranlagen, egal ob Flach- oder Röhrenkollektoren bringen trotz Bundes-Förderung nicht das, was manch einer sich vorstellt bzw. erhofft!

Es kommt zwar immer etwas auf die Objektgröße an, aber selbst bei idealer Südlage reicht eben diese Solaranlage nicht zu 100%. Da dort die Wärmeabnahme leider nicht proportional zur Wärmenstehung ist.
Im Sommer kommt es nicht selten bei zu kleinem Pufferspeicher und wenig Wärmeabnahme zu einem Wärme"überangebot" wohingegen im Winter die Kollektoren bei manch einem lange Schnee drauf haben und null Wärme produzieren.

Ich selbst habe mich vor reichlich 2 Jahren für eine Siemens-WP mit Erdsonde (2 x 60m) entschieden und bis heute die Entscheidung nicht bereut! Ich heize unser ZFH mit ca. 210 qm inkl. Warmwasserbereitung für unter 700,- €.

Mein Fazit: Solltest Du nicht in einer Gegend wohnen, wo es im Winter üblicherweise nicht sehr kalt wird reicht eine Luft-WP eventl. mit zusätzl. Heizstab. Ansonsten empfehle ich eine Bohrung, da hier die Temperaturen konstant sind und auch bei -15 C Außentemp. die Temperaturdiffernz nicht so groß ist. Zu empfehlen ist aus eigener Erfahrung, das der Verlegeabstand der Fußbodenheizung zu verringern ist, um die Vorlauftemperatur gering zu halten (bei mir 35 C). Jede unnötige Temperaturanhebung verschlechtert die Effizienz der WP!

Solltest Du Interesse an meinen Daten haben (Exel-Tabelle mit mtl. Werten) einfach mal mitteilen.

Zum guten Schluß noch ein Tip: über die KfW (Programmnummer 145) läst sich eine WP gut finanzieren.

Und nun viel Spaß beim Häusle bauen

Hendrik
Pear
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Beitragvon Pear » 08.03.2006 00:10 Uhr

gecko1999 hat geschrieben:Hallo Pearl,

bin gerade daran genau diese Version mir anbieten zu lassen und hoffe nun das mir jemand eine grobe Richtung für den Preis nennt.

Zu den vorherigen Beiträgen kann ich nur sagen, 10 Lösung 100 Meinungen. Hab alles gehört, von total schlecht bis super.

Ich denke den Ausschlag gibt der geldbeutel im verhältnis zu den betriebskosten. Weil allein die Leistungszahl zu nehmen wäre eine Michmädchenrechnung.
Hinzurechnen solltet Ihr den Kapitaleinsatz, die Abschreibung und Verzinsung.
Die macht eine LW wieder sehr attraktiv.
Vor allem da die Bohrunternehmen im Moment durch die erhöhte Nachfrage ganz gewaltig die Preise nach oben schreiben.

LG
gecko1999

Gruß Pear
Pear
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Beitragvon Pear » 08.03.2006 00:12 Uhr

gecko1999 hat geschrieben:Hallo Pearl,

bin gerade daran genau diese Version mir anbieten zu lassen und hoffe nun das mir jemand eine grobe Richtung für den Preis nennt.

Zu den vorherigen Beiträgen kann ich nur sagen, 10 Lösung 100 Meinungen. Hab alles gehört, von total schlecht bis super.

Ich denke den Ausschlag gibt der geldbeutel im verhältnis zu den betriebskosten. Weil allein die Leistungszahl zu nehmen wäre eine Michmädchenrechnung.
Hinzurechnen solltet Ihr den Kapitaleinsatz, die Abschreibung und Verzinsung.
Die macht eine LW wieder sehr attraktiv.
Vor allem da die Bohrunternehmen im Moment durch die erhöhte Nachfrage ganz gewaltig die Preise nach oben schreiben.

LG
gecko1999




Hallo gecko1999,

habe mal nachgesehen wegen der damals (2004) gezahlten Preise:

WP Golf GMLW 9 Luft/Wasser: ca. 8.000 € (WP, Steuerung, Ventile, Dämmung, Heizstab, Wasserweiche, Kältemittelleitung zum Aussenteil und Kältemittel
Split Aussenverdampfer: ca. 2000 €
Montage: ca. 1300 €

alles zzgl. MwSt = ca. 13.000 - 14.000 T€. Für die Heizungsanlage.

Hinzu kommt die Fußbodenheizung die aber ja immer bezahlt werden muss.

Jetzt zum Verbrauch:
Hab jetzt fast ein Jahr voll (am 28.03.06) und folgenden Verbrauch:

4-Personen Haushalt (2 Erw., 2 Kinder unter 5 Jahre), 120 qm Wohnfläche, Haus gebaut aus Klimapor Steinen, massiv, Klimatische Bedinung: gemäsigt (Vorderpfalz)

Stom HT: 3983 kwh
Strom NT: 1968 kwh
= Gesamtverbrauch: 5951 KwH

HT Tarif brutto: 14,62 Cent/Kwh
NT Tarif brutto: 13,11 Cent/Kwh
Zählergrundpreis: 70,99 €

Macht insgesamt für 1 Jahr mit einem strengen Winter, ohne dass der E-Heizstab eingesetzt werden musste:

ca. 970 € = ca. 80 € für Heizung und Warmwasser pro Monat für einen 4-Personen Haushalt.

Ich bin am Anfang zwar erschrocken aber ich denke dass die Summe, gerechnet auf die Person schon in Ordnung ist.

Vieleicht kann mir ja jemand diese Angaben bestätigen.

Viele Grüße
Pear
Gruß Pear
wichtapd

Beitragvon wichtapd » 08.03.2006 12:52 Uhr

Wie wäre es mit einem Energiecheck zur Wärmepumpennutzung?

Als Heizungsfirma stellt dir jede so eine Checkliste zur Verfügung.
Danach kann man immer noch entscheiden. Zur zeit gibt es jedenfalls
nichts kostengünstigeres als Wärmepumpen.

Interesse ? wichtapd@freenet.de

m.frdl. grüßen
Wicht
Hendrik

Beitragvon Hendrik » 08.03.2006 23:01 Uhr

Hallo Pear,

ich denke Deine Werte sind für eine Luft-Wärmepumpe ok.

Jedoch solltest Du mal bei Deinem Energieversorger nachfragen, ob es nicht einen günstigeren Wärmepumpentarif gibt. Der hat dann zwar meist zwei Abschaltzeiten pro Tag, da Du aber Fußbodenheizung hast, kannst Du die 1,5 Stunden locker überbrücken.
Du hast wohl einen Zweitarifzähler des EVU?

Wenn Du Dich länger festlegst (5 Jahre) erläßt Dir z.B. die EnviaM die mtl. Grundgebühr für den Zähler.
Aktueller Preis bei mir: 12,53 Cent / kWh
neu ab 1.4. : 13,46 Cent / kWh
Jahresverbrauch 5600 kWh * 0,1253 (aktuell) = 701,-
neu Preis 5600 kWh * 0,1346 (1.4 neu)= 754,-
http://www.enviam.de/produkte_services/1028.html
Dies ist zwar eine Steigerung von 7 %, aber bei meinem Nachbarn schlägt die Gasheizung mit über 2500,- € zu Buche. Bei einer Gaspreissteigerung von 16%.

Viele Grüße

Hendrik

Kübler-Solar-Power

Beitragvon Kübler-Solar-Power » 24.03.2006 01:08 Uhr

Hallo,

ich würde die "Sunmachine" BHKW das 10kWt und 3kWe erzeug mit Pellet als Primärkrafstoff versorgt wird nehmen. Mit diesem Gerät kann man sogar Geld verdienen, denn der Strom wird wie bei Fotovoltaik nach EE-Gesetz 20 Jahre vergütet (15,5 Cent bis 21,5 Cent pro kWh Strom je nach Pelletart)
Pellets sind im Verhältnis ca. 30% billiger wie Gas und Öl


Gruß F. Kübler
Gast

Beitragvon Gast » 24.03.2006 01:12 Uhr

Kübler-Solar-Power hat geschrieben:Hallo,

ich würde die "Sunmachine" BHKW das 10kWt und 3kWe erzeugt mit Pellet als Primärkrafstoff versorgt wird, nehmen. Mit diesem Gerät kann man sogar Geld verdienen, denn der Strom wird wie bei Fotovoltaik nach EE-Gesetz 20 Jahre vergütet (15,5 Cent bis 21,5 Cent pro kWh Strom je nach Pelletart)
Pellets sind im Verhältnis ca. 30% billiger wie Gas und Öl


Gruß F. Kübler

Just Me

Beitragvon Just Me » 03.04.2006 00:45 Uhr

Einer der gut zu Dir ist hat geschrieben:... bei der Erzeugung des Strom gehen aber schon einmal 55 % als Abwärme der Kraftwerks durch den Kühlturm (bei AKW sogar noch mehr, ist ansonsten zu gefährlich das AKW wie ein Kohlekraftwerk auszukitzeln). Weitere 10 % gehen auf den Leitungsnetz vom Kraftwerk bis nach dir in dein Haus als Wärme verloren, bedeutet also, du hättest die Kohle gleich in deinen Ofen verbrennen können ... also könntest Du gleich eine elektrischen Heizlüfter (ca. 30 € bei Karstadt) in Betrieb setzen ...
Ich meine es gut, bin selbst Dipl. Ing der E-Technik und habe sogar vorher im Leben als Elektriker solch ein Schwachsinn angeschlossenDipl. Ing.
Einer der es gut mit dir meint


LOL
Mein Vorschlag (leider zu spät):
Sie hätten vom Elektriker zum Bäcker umschulen sollen, die haben auch keine Ahnung, schreiben allerdings auch nicht solch himmelschreienden Unsinn!

Wie beleuchten Sie Ihr Haus?
Mit Bienenwachskerzen aus eigener Produktion, oder auch mit Strom aus den ach so gefährlichen und umweltschädigenden Kraftwerken?

Haben Sie eine Vorstellung davon, wieviele wertvolle Rohstoffe und (in gefährlichen, umweltschädigenden Kraftwerken produzierte) Energie für die Herstellung eines Kunststoffgehäuses eines Heizlüfters verschwendet werden?

Wissen Sie wieviel (in yadda, yadda Kraftwerken hergestellte) Energie bei der Entsorgung eines Heizlüfters 'verbraucht' wird?

Wie heizen Sie?
Mit Holz?
Haben Sie Rußpartikelfilter in Ihrem Schornstein?
Mit ÖL?
Wenn ja, was machen Sie in 30 Jahren?

Was bedeutet 'regenerative Energie'?


Ihre Kritik ist keine,
da kein 'besserer Vorschlag' enthalten ist!
Ihr Beitrag ist inkompetent / unfachmännisch und erinnert stark an einen
Stammtisch-Talk!

Ich bin sicher, Sie haben irgendwo eines dieser T-Shirts mit dem Aufdruck 'Ich bin dagegen' rumliegen!



Just Me
Gast

Beitragvon Gast » 03.04.2006 01:01 Uhr

Einer der gut zu Dir ist hat geschrieben:Weitere 10 % gehen auf den Leitungsnetz vom Kraftwerk bis nach dir in dein Haus als Wärme verloren, bedeutet also, du hättest die Kohle gleich in deinen Ofen verbrennen können. Dipl. Ing.
Einer der es gut mit dir meint


Seine Elektriker-Ausbildung hat er außerdem verschlafen!
10% Spannungsfall auf der Hochspannungsleitung :lol:

Da würde ich garnicht mehr heizen, sondern mein Haus nahe eines Hochspannungsmastes bauen, da die Verlustleistung der Leitung mein Haus schon von außen gut durchheizen würde!

Überlandleitung 120.000V
10% Spannungsfall = 12.000V
angenommener Strom (lächerliche) 1 Ampere
ergibt eine Verlustleistung von 12kw auf die Länge der Leitung

Je nachdem was die Leitung versorgt, können aber auch 100A und mehr fließen.

Wenn es mal 10% Leistungsverlust geben sollte (wie der Herr Dipl.Ing. behauptet), dann erkennt man das Nachts am Leuchten der Hochspannungsleitungen!

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