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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Wärmepumpe ja aber...

|

Gast

Erfahrung:
,
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ANZEIGEWärme fürs Leben
Günstig Warmwasser mit Wärmepumpen

Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Hallo,

ich werde im März 2006 mit dem Hausbau in Eigenleistung eines EFH beginnen.

Vorab: Ich habe viel in Foren gestöbert bin aber nicht so richtig fündig geworden.

Die Bodenplatte ist bereits gegossen.

Hier die Daten:

Wohnfläche 150m² ohne Keller. Bodenplatte gut gedämmt. Ausführung wird in KFW60 sein. Baustein Ytong 36,5 Außenwände mit Isolierputz keine zusätzliche Dämmung.
Finde im Moment leider nicht die Wärmebedarfsrechnung!!

Heizsystem soll sowohl im EG als auch OG (Kniestock) Fußbodenheizung sein
Mir schwebt eine Luft-Wasser Wärmepumpe als Heizsystem vor (beim Thema Fabrikat bin ich noch nicht soweit).

Unterstützen möchte ich das ganze mit einem Kamin in den "extremen" Monaten.

Tiefenbohreungen lehne ich wegen den Bohrkosten ab.

Auch Flächenkollektoren sind kein Thema. Das Erdreich ist sehr steinig, felsig und schwer (deswegen habe ich den Keller weggelassen).

Wichtig:

Wohne in Rheinhessen nähe von Worms (Postleitzahlenbereich 67592) mit relativ milden Temperaturen im Weinanbaugebiet.


Ich bräuchte ihren Rat, was sie in meinem Fall zur Luft-Wasser Wärmepumpe sagen

Oder ist auf jeden Fall eine Tiefenbohrung vorzuziehen????

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stefan-mv

Erfahrung: Gast
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Hallo,
Deiner Anfrage entnehme ich, das für Dich die Kosten im Fordergrund stehen. Jetzt ist allerdings die Frage ob die einmaligen Investitions- oder die langfristigen Betriebskosten für Dich schwerer wiegen.
Zu den einzelnen WP-arten muß man folgendes wissen:
Eine WP arbeitet umso effektiver je kleiner die Temperaturdifferenz zwischen dem Heiz- und zu kühlendenMedium ist.
Die Luft-WP nutzt die Außenluft als zu Kühlendes Medium, was bis ca. 5°C auch gut funktioniert. Unterhalb von 5°C sinkt die Effektivität rapide ab, auch wird ein Abtauen des Verdampfers (Eisbildung) notwendig. Weiterhin hat man einen "schönen Monoliten" im Garten stehen, der auch noch Geräusche (Lüfter) macht.
Eine relativ konstante Effektivität weisen die Erdwärme-WP auf, da die Temp. im Erdreich ab ca. 15m Tiefe konstant sind.
Da Du von felsigem Untergrund schreibst wäre die Erdsonden-WP eine sehr gute Wahl.Sollte allerdings bei Dir Grundwasser gut erreichbar und in guter chem. Zusammensetzung (weiches Wasser ohne Eisen und Mangan) vorhanden sein, wäre das die beste aller möglichen WP.
Es ist also nach meinem Dafürhalten eine Wahl zwischen Kosten, die einmalig anfallen und denen die langfristig ins "Kontor" schlagen.
Gruß Stefan

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shs

Erfahrung: Gast
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Hallo, ich denke es gibt viele Aspekte, die eine Rolle spielen.
Sollte der zukünftige Kamin so oft brennen wie es sich bei uns, dann kann man sich die teure Bohrung sicher sparen (Besonders wenn diese finanziert werden muß, man aber preiswert an Kaminholz herrankommt.).
Sinnvoll erscheint mir hier eine Vergleichsrechnung (bei derzeitigen Energiekosten).
Mit den unterschiedlichen Werten (Heizkosten in €/p.a. - je Heizungsart) kann man sich ausrechnen, nach wieviel Jahren sich die höhere Investition rechnet (Vorausgesetzt, das Nutzerverhalten stimmt mit der Berechnung überein!)
Wenn man das Geld nicht so reichlich zur Verfügung hat sollte man unbedingt Zins u. Tilgung mit in die Überlegungen mit einbeziehen und dann kann eine tolle Darstellung plötzlich ganz anders aussehen.
Heute ist es schon etwas spät. Bei Interesse kann ich gerne weiter behilflich sein. 0171-7937176

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Einer der gut zu Dir ist

Erfahrung: Gast
,
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Anonymous hat Folgendes geschrieben:
Hallo,

ich werde im März 2006 mit dem Hausbau in Eigenleistung eines EFH beginnen.

Vorab: Ich habe viel in Foren gestöbert bin aber nicht so richtig fündig geworden.

Die Bodenplatte ist bereits gegossen.

Hier die Daten:

Wohnfläche 150m² ohne Keller. Bodenplatte gut gedämmt. Ausführung wird in KFW60 sein. Baustein Ytong 36,5 Außenwände mit Isolierputz keine zusätzliche Dämmung.
Finde im Moment leider nicht die Wärmebedarfsrechnung!!

Heizsystem soll sowohl im EG als auch OG (Kniestock) Fußbodenheizung sein
Mir schwebt eine Luft-Wasser Wärmepumpe als Heizsystem vor (beim Thema Fabrikat bin ich noch nicht soweit).

Unterstützen möchte ich das ganze mit einem Kamin in den "extremen" Monaten.

Tiefenbohreungen lehne ich wegen den Bohrkosten ab.

Auch Flächenkollektoren sind kein Thema. Das Erdreich ist sehr steinig, felsig und schwer (deswegen habe ich den Keller weggelassen).

Wichtig:

Wohne in Rheinhessen nähe von Worms (Postleitzahlenbereich 67592) mit relativ milden Temperaturen im Weinanbaugebiet.


Ich bräuchte ihren Rat, was sie in meinem Fall zur Luft-Wasser Wärmepumpe sagen

Oder ist auf jeden Fall eine Tiefenbohrung vorzuziehen????



Hallo,
beschäftige dich bitte nicht mit der WP weiter. Wichtig bei einer effektiven WP ist immer das die Temperaturdifferenz zwischen den Entnahmemedium und den Abgabemedium möglichst gering ist, ansonsten wird der Wirkungsgrad immer schlechter. Das heißt nichts anderes im Winter wenn es kalt ist, bringt kalte Luft gar nichts. Es wäre dann sogar effektiver gleich mit Strom zu heizen, da keine Investitionskosten anfallen. Bitte beschäfte dich nicht mit irgendwelchen Verkäufern von WP, sie wollen nur dein Bestes = dein Geld. BEschäftige dich lieber mit der Physik, der Thermodynamik, ein Franzose mit den Namen Carnot hat hierzu bereits im letzten Jahrhundert sämtliche Grundlagen geschaffen die bis heute gültig sind. Sieh auch: http://www.hp-gramatke.de/pmm_physics/german/page0700.htm... Der maximale Wirkungsgrad einer Wärmepumpe betrögt im Sommer 66 % (40 Grad Aussentemperatur). Wenn Du eine Ökobilanz aufstellst ist eine Wärmepumpe das übelste was es gibt, da fast alle WP elektrisch angetrieben werden. Du bekommst also angenommen 6 KW aus der WP als Wärme. Unter optimalen Bedingungen im Sommer (benötigst du hierzu 2 KW Strom). Das bedeutet, bei der Erzeugung des Strom gehen aber schon einmal 55 % als Abwärme der Kraftwerks durch den Kühlturm (bei AKW sogar noch mehr, ist ansonsten zu gefährlich das AKW wie ein Kohlekraftwerk auszukitzeln). Weitere 10 % gehen auf den Leitungsnetz vom Kraftwerk bis nach dir in dein Haus als Wärme verloren, bedeutet also, du hättest die Kohle gleich in deinen Ofen verbrennen können. Das einzige was wir gemacht haben ist ein riesiges technisches Spielzeug. Im Winter sieht die Bilanz total verheerend aus, das selbst die Wärmepumpe bei 2 KW Motorleistung gerade 2 - 3 KW Wärme abgibt, also könntest Du gleich eine elektrischen Heizlüfter (ca. 30 € bei Karstadt) in Betrieb setzen.
Ich meine es gut, bin selbst Dipl. Ing der E-Technik und habe sogar vorher im Leben als Elektriker solch ein Schwachsinn angeschlossen. Wenn Du deine Geldbörse schonen und etwas für die Umwelt tun möchtest, schaffe Dir eine Solaranlage und einen Kaminofen mit Warmwasseranschluss mit einem vernünftigen Speicher an. Meine Nachbarschaft hat es gemacht und ich werde es auch tun. Siehe auch im Internet unter: http://www.gerco.de/gerco/heiztechnik/121-kaminofen.html... oder unter: http://www.kelvin-solartechnik.de/kamin.htm...
Wenn dir alles zu technisch ist, gehe zur nächsten Uni oder Fachhochschule und legen diesen Artikel einen Physik Prof vor und frage ihn, ob diese stimmt.

Dipl. Ing.
Einer der es gut mit dir meint

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iszmiruebel

Erfahrung: ****
Anmeldedatum: 12.11.2005, Wohnort: A-4101 Feldkirchen
Beiträge: 82
Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://www.ernst-kitzberger.at Antworten mit Zitat
Prinzip oder Situation
privat, keine Firma, keine Werbung

@ Einer der gut zu Dir ist!
Wenn ich schon gegen jede Art von WP bin, würde ich mich nicht in diesem Abteil des Forums tummeln.
Wenn man sich in Anonymität wiegt, kann man dabei gut zu mir sein?

Dabei kommt es doch immer auf die Situation an, und niemals auf das Prinzip, falls man nicht Alles über einen Kamm scheren will.

Ich, als fast 22jähr. WW-WP Betreiber kann mich z.B. schwer mit Luft-WP anfreunden - aber bei vielen Projekten funktioniert´s.

Wäre ich Waldbesitzer, würde eine Erdgasleitung vorbeiführen, wäre das Heizöl momentan am günstigsten - wie würde ich entscheiden?

Leider wollen viele nicht wahrhaben, daß der Mittelweg zwischen momentan höheren Investitionskosten gegenüber langfristigen niedrigeren Betriebskosten doch noch der Günstigere ist.

Bitte folgendes zuerst durchlesen - der fachlichen und sachlichen Diskussion wegen:



Gruß Ernst

P.S.: info 21 Jahre WW-WP auf meiner...o 21 Jahre WW-WP auf meiner HP

_________________
Energie HP... Gruß Ernst

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stefan-mv

Erfahrung: Gast
,
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Sehr geehrter Herr Dipl. Ing. "Einer der es gut mit dir meint"!
Ich muß mich sehr wundern, daß Sie einen solchen Artikel verfassen, ohne das fachliche Wissen erkennen zu lassen.(Sorry, aber ich muß mal so deutlich werden) Ich , als gelernter Kälteanlagenbauer, möchte hier einige Ihrer Anmerkungen ins richtige Licht stellen, damit Ratsuchende nicht verunsichert werden.
Zu Ihren Anmerkungen:
"die Wärmepumpe bei 2 KW Motorleistung gerade 2 - 3 KW Wärme abgibt"
Diese Aussage trifft nur für Luft-WP bei extremen Frosttemp zu. Eine normale gut geplante Erdwärme-WP weist eine Leistungszahl von min. 4(Heizleistung/elektr. Leistungsaufnahme) auf. Soll heißen, das je aufgenommener elekt. kW 4"Heiz-kW" bereitgestellt werden. Meine, selbst geplante und gebaute, Sole-WP weist eine Leistungszahl (incl. Nebenaggregaten) von 4,68 auf (Es sei den Sie erklären mir wie ich mein Haus[10KW Wärmebedarf] mit 2,14kW elektr. Energie warm bekomme).
Sie verweisen auf Carnot. Hierzu muß gesagt werden, das Carnot nur einen idealisierten Kreisprozess betrachtet, der, bitte nochmals nachschauen, zur Schönfärberei verleitet. Realistischer ist eine Betrachtung mit Hilfe des "log p -h Diagramms" (würde hier zu weit führen). Durch das "log p -h Diagramm" werden meine zuvor am 06.01.2006 gemachten Aussagen bestätigt.
Wenn ich Ihre Aussage der Energieausbeute bei der Stromerzeugung als Grundlage nehme( Gesamtverluste 65%), ergibt sich bei einer Leistungszahl von 4 folgende Ökobilanz: 1kW primäre Energie-65% Verluste= 0,35kW elektr. Energie beim Verbraucher * Leistungszahl 4 = 1,4kW Heizenergie!! Ihre Verteufelung aller WP ist also fehl am Platz.
Ich denke, daß Sie auf Ihrem Fachgebiet ein gestandener Fachmann sind. Bitte unterlassen Sie, wenn möglich Ratsuchende dieses Forums zu verunsichern. Die WP ist eine Heizungsart, die bei Hausneubauten durchaus ihre Berechtigung hat. Sie ist Zukunftssicher und Ökologisch, auch wenn Sie es nicht sehen wollen oder können.
Gruß Stefan

Nochmals an Dich Ratsuchenden,
meine Aussage bezüglich der WP-arten sind weiter gültig.
Luft-WP Investition günstig - Betriebskosten langfristig "höher"
Sole-WP Investition hoch - Betriebskosten langfristig "niedrig"
Grundwasser-WP Investition hoch - Betriebskosten langfristig "noch niedriger".

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iszmiruebel

Erfahrung: ****
Anmeldedatum: 12.11.2005, Wohnort: A-4101 Feldkirchen
Beiträge: 82
Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://www.ernst-kitzberger.at Antworten mit Zitat
@stefan-mv hat es auf den Punkt gebracht
privat, keine Firma, keine Werbung

Ärgerlich, wenn dieser weitschichtig zu Carnot verwandte Dipl. Ing hier in diesem Forum sein eigenes Süpplein kocht.

stefan, du schreibst: "log p -h Diagramms" (würde hier zu weit führen)

Nun für Interessenten dieser link:
hier infos zu diesem Mollier- p, h - Diagramm:
...


Häuselbauer sollten sich aber um Gottes Willen bei dieser Theorie nicht abschrecken lassen, und mit Zuversicht sich an einen verläßlichen Heizungsbauer (unbedingt mit Reverenzen) zwecks WP-Heizungssystem wenden.

Hier meine schon etwas ältere Version 1972 (Arbeitsmittel R12)


Da ich meine Eigenkonstruktionsanlage (21J) durch eine Heliotherm ersetzt habe, möchte ich dich, stefan-mv bitten, wenn du von dem Kältemittel (Frigen) R410a zufällig ein log p -h Diagramm besitzst und event. per e-mail zusenden könntest?

das wars
Gruß Ernst

P.S.: Bin Ing.Elektrot. gelernter Dreher, prakt.z.Werkzeugmacher bzw. Vorrichtungskonstruktion, Hobby Flugzeugbau(VLA 550kg)+Pilot

_________________
Energie HP... Gruß Ernst


Zuletzt bearbeitet von iszmiruebel am 08.01.2006 01:30, insgesamt einmal bearbeitet

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Blaubaer

Erfahrung: Gast
,
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Hallo erstmal und Verzeihung, daß ich mich wegen einem Artikel, den ich reinschreibe, nicht gleich anmelde Smile Kommt aber vielleicht noch.

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kann durchaus eine effektive Heizung sein. Dies kommt auf das Haus, seine Isolierung und Größe an. Am effektivsten arbeitet eine solche Anlage, indem sie die Raumluft zur Wärmewiedergewinnung nutzt. Dabei wird diese in den Feuchträumen abgesaugt und die vorhandene Restwärme zur Wasseraufbereitung genutzt. Eine Fußbodenheizung ist dabei besonders effektiv, da diese bereits mit einer Vorlauftemperatur von ca. 30°C auskommt. Mehr ist auch nicht ratsam (Häuptling "Qualmende Socke") Smile Mit dem Warmwasser kann man sich durchaus noch verbrühen Twisted Evil
Die gefilterte Frischluft wird dezentral den Trockenräumen zugeführt und sorgt für ein angenehmes Raumklima. Jeder weiß, daß frische, sauerstoffreiche Luft sich besser erwärmt als abgestandene. Desweiteren wird die Luft trockengehalten, was sich positiv auf das Thema Schimmelbildung auswirkt.
Luft-Wasser-WP eignen sich allerdings nur für Häuser bis ca. 120qm Wohnfläche und müssen im Winter durch zusätzliche Energiezufuhr unterstützt werden. Dieses kann aber durchaus ein gemütlicher Kamin im Wohnzimmer schaffen.
Wärmepumpen gibt es z.B. von tecalor...tecalor (Hier als Beispiel die THD 200/300). tecalor ist im Prinzip ein anderer Markenname von Stiebel-Eltron.
Ich selbst baue derzeit ein Niedrigenergiehaus der schwedischen Firma Sjödalshus...Sjödalshus, die fast alle Häuser mit der derartigen Anlagen anbieten.
Was man am Ende macht, ist natürlich jedem selbst überlassen.

Gruß,
Blaubär Smile

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Quantum

Erfahrung: Gast
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Hallo...

hier 2 Adressen, die ziemlich tief im Thema sind und dir sicher neue Aspekte aufzeigen...

www.hausluft.de... , Andreas Zimmer, Worms
www.siemens-waermepumpen.de... , Dipl.-Ing Uwe Steinmetz, Reisbach-Saarland

Gruß

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Pear

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Anmeldedatum: 10.02.2006,
Beiträge: 6
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Hallo,

wohne nicht weit weg, nämlich in Neustadt. Ich habe 2004 eine normale Luft-Wasser Wärmepumpe für WW und Heizung einbauen lassen (Ochsner Split, GMLW 9 KW).

Bin bisher sehr zufrieden und bin bisher ohne Heizstab ausgekommen. Auch bei den im Januar 2006 für unsere Region ungewöhnlichen "Sibirischen" Temperaturen mit um die ca. MInus 8 bis Minus 10 Grad.

Über die Effizienz kann ich bisher noch nicht viel sagen. Aber da ich eine DHH gebaut habe und mein Nachbar mit Gas heizt und WW bereitet folgt der erste Vergleich im März.

Stehe gerne als reiner Benutzer, ohne gewerbliche Interessen, als Referenz zur Verfügung. Kontakt bitte über die persönlichen Nachrichten im Forum, oder als Antwort auf meinen Beitrag.

Viele Grüße
Pear

_________________
Gruß Pear

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gecko1999

Erfahrung: Gast
,
Antworten mit Zitat
Hallo Pearl,

bin gerade daran genau diese Version mir anbieten zu lassen und hoffe nun das mir jemand eine grobe Richtung für den Preis nennt.

Zu den vorherigen Beiträgen kann ich nur sagen, 10 Lösung 100 Meinungen. Hab alles gehört, von total schlecht bis super.

Ich denke den Ausschlag gibt der geldbeutel im verhältnis zu den betriebskosten. Weil allein die Leistungszahl zu nehmen wäre eine Michmädchenrechnung.
Hinzurechnen solltet Ihr den Kapitaleinsatz, die Abschreibung und Verzinsung.
Die macht eine LW wieder sehr attraktiv.
Vor allem da die Bohrunternehmen im Moment durch die erhöhte Nachfrage ganz gewaltig die Preise nach oben schreiben.

LG gecko1999

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Hendrik

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Evil or Very Mad
Lasse Dich nicht durch die Äußerungen des Herrn "Dipl. Ing." - Einer der es gut mit dir meint, verwirren und gehe Deinen Weg weiter.

Bleibe bei Deinem Gedanken einer Wärmepumpe!

Auch wenn einige Foren im Internet die Wärmepumpen total schlecht machen (weil der Strom nicht Ökologisch verträglich hergestellt wird oder ...), aber welche sinnvolle Alternative gibt es zur heutigen Zeit, wenn man nicht gerade einen Wald sein eigen nennen kann?

Selbst diese oft beworbenen Solaranlagen, egal ob Flach- oder Röhrenkollektoren bringen trotz Bundes-Förderung nicht das, was manch einer sich vorstellt bzw. erhofft!

Es kommt zwar immer etwas auf die Objektgröße an, aber selbst bei idealer Südlage reicht eben diese Solaranlage nicht zu 100%. Da dort die Wärmeabnahme leider nicht proportional zur Wärmenstehung ist.
Im Sommer kommt es nicht selten bei zu kleinem Pufferspeicher und wenig Wärmeabnahme zu einem Wärme"überangebot" wohingegen im Winter die Kollektoren bei manch einem lange Schnee drauf haben und null Wärme produzieren.

Ich selbst habe mich vor reichlich 2 Jahren für eine Siemens-WP mit Erdsonde (2 x 60m) entschieden und bis heute die Entscheidung nicht bereut! Ich heize unser ZFH mit ca. 210 qm inkl. Warmwasserbereitung für unter 700,- €.

Mein Fazit: Solltest Du nicht in einer Gegend wohnen, wo es im Winter üblicherweise nicht sehr kalt wird reicht eine Luft-WP eventl. mit zusätzl. Heizstab. Ansonsten empfehle ich eine Bohrung, da hier die Temperaturen konstant sind und auch bei -15 C Außentemp. die Temperaturdiffernz nicht so groß ist. Zu empfehlen ist aus eigener Erfahrung, das der Verlegeabstand der Fußbodenheizung zu verringern ist, um die Vorlauftemperatur gering zu halten (bei mir 35 C). Jede unnötige Temperaturanhebung verschlechtert die Effizienz der WP!

Solltest Du Interesse an meinen Daten haben (Exel-Tabelle mit mtl. Werten) einfach mal mitteilen.

Zum guten Schluß noch ein Tip: über die KfW (Programmnummer 145) läst sich eine WP gut finanzieren.

Und nun viel Spaß beim Häusle bauen

Hendrik

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Pear

Erfahrung: *
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Beiträge: 6
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gecko1999 hat Folgendes geschrieben:
Hallo Pearl,

bin gerade daran genau diese Version mir anbieten zu lassen und hoffe nun das mir jemand eine grobe Richtung für den Preis nennt.

Zu den vorherigen Beiträgen kann ich nur sagen, 10 Lösung 100 Meinungen. Hab alles gehört, von total schlecht bis super.

Ich denke den Ausschlag gibt der geldbeutel im verhältnis zu den betriebskosten. Weil allein die Leistungszahl zu nehmen wäre eine Michmädchenrechnung.
Hinzurechnen solltet Ihr den Kapitaleinsatz, die Abschreibung und Verzinsung.
Die macht eine LW wieder sehr attraktiv.
Vor allem da die Bohrunternehmen im Moment durch die erhöhte Nachfrage ganz gewaltig die Preise nach oben schreiben.

LG
Zitat:
gecko1999

_________________
Gruß Pear

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Pear

Erfahrung: *
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Beiträge: 6
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gecko1999 hat Folgendes geschrieben:
Hallo Pearl,

bin gerade daran genau diese Version mir anbieten zu lassen und hoffe nun das mir jemand eine grobe Richtung für den Preis nennt.

Zu den vorherigen Beiträgen kann ich nur sagen, 10 Lösung 100 Meinungen. Hab alles gehört, von total schlecht bis super.

Ich denke den Ausschlag gibt der geldbeutel im verhältnis zu den betriebskosten. Weil allein die Leistungszahl zu nehmen wäre eine Michmädchenrechnung.
Hinzurechnen solltet Ihr den Kapitaleinsatz, die Abschreibung und Verzinsung.
Die macht eine LW wieder sehr attraktiv.
Vor allem da die Bohrunternehmen im Moment durch die erhöhte Nachfrage ganz gewaltig die Preise nach oben schreiben.

LG
Zitat:
gecko1999




Hallo gecko1999,

habe mal nachgesehen wegen der damals (2004) gezahlten Preise:

WP Golf GMLW 9 Luft/Wasser: ca. 8.000 € (WP, Steuerung, Ventile, Dämmung, Heizstab, Wasserweiche, Kältemittelleitung zum Aussenteil und Kältemittel
Split Aussenverdampfer: ca. 2000 €
Montage: ca. 1300 €

alles zzgl. MwSt = ca. 13.000 - 14.000 T€. Für die Heizungsanlage.

Hinzu kommt die Fußbodenheizung die aber ja immer bezahlt werden muss.

Jetzt zum Verbrauch:
Hab jetzt fast ein Jahr voll (am 28.03.06) und folgenden Verbrauch:

4-Personen Haushalt (2 Erw., 2 Kinder unter 5 Jahre), 120 qm Wohnfläche, Haus gebaut aus Klimapor Steinen, massiv, Klimatische Bedinung: gemäsigt (Vorderpfalz)

Stom HT: 3983 kwh
Strom NT: 1968 kwh
= Gesamtverbrauch: 5951 KwH

HT Tarif brutto: 14,62 Cent/Kwh
NT Tarif brutto: 13,11 Cent/Kwh
Zählergrundpreis: 70,99 €

Macht insgesamt für 1 Jahr mit einem strengen Winter, ohne dass der E-Heizstab eingesetzt werden musste:

ca. 970 € = ca. 80 € für Heizung und Warmwasser pro Monat für einen 4-Personen Haushalt.

Ich bin am Anfang zwar erschrocken aber ich denke dass die Summe, gerechnet auf die Person schon in Ordnung ist.

Vieleicht kann mir ja jemand diese Angaben bestätigen.

Viele Grüße
Pear

_________________
Gruß Pear

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wichtapd

Erfahrung: Gast
,
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ANZEIGEWärme fürs Leben
Günstig Warmwasser mit Wärmepumpen

Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Wie wäre es mit einem Energiecheck zur Wärmepumpennutzung?

Als Heizungsfirma stellt dir jede so eine Checkliste zur Verfügung.
Danach kann man immer noch entscheiden. Zur zeit gibt es jedenfalls
nichts kostengünstigeres als Wärmepumpen.

Interesse ? wichtapd@freenet.de

m.frdl. grüßen
Wicht

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