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Nanuu
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Beitragvon Nanuu » 01.01.2020 21:49 Uhr

Hallo allerseits. Ich bin neu hier, und habe wegen obigen Thema hierher gefunden.
Wir haben im August unseren Neubau bezogen, und seit der Heizperiode leider festgestellt, daß unsere Luftwärmepumpe die üblen Gerüche unseres Nachbar ins Haus bringt.

Dieser hat anscheinend eine Pelletheizung, und wenn die beginnt zu heizen, kommt für mindestens 15 Minuten ein graubrauner dichter Dunst aus seinem Schornstein heraus, der alles hier einnebelt.
Das wäre nicht so schlimm, wenn es nicht so fürchterlich stinken würde.
Es riecht nicht nach verbranntem Kaminholz, sondern, als wäre das Holz feucht oder so. Zumindest riecht es nicht gerade gesund, und meine Geruchsempfindlichkeit (ausgelöst durch eine Duftstoffallergie) hat sich in den letzten 3 Monaten extrem gesteigert, so daß ich auch mehrmals am Tag extreme Niesanfälle bekomme.

Meine Frage nun: Was können wir tun, ohne, den neuen Nachbarn direkt vor den Kopf zu stoßen? Vielleicht den Schornsteinfeger fragen, ob er etwas tun kann, eine Firma die solche Sachen baut, befragen, oder gar beauftragen nachzusehen, was da nicht stimmt?
Oder ist das gar normal bei solchen Heizungsanlagen?

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Beitragvon GESBB » 02.01.2020 07:48 Uhr

Nanuu hat geschrieben:Wir haben im August unseren Neubau bezogen, und seit der Heizperiode leider festgestellt, daß unsere Luftwärmepumpe die üblen Gerüche unseres Nachbar ins Haus bringt.
Das könnte bestenfalls durch eine Lüftungsanlage passieren. Es sei denn, dass es sich hier um eine Kombianlage (LWP inklusive KWL) handelt.
Nanuu hat geschrieben:Dieser hat anscheinend eine Pelletheizung, und wenn die beginnt zu heizen, kommt für mindestens 15 Minuten ein graubrauner dichter Dunst aus seinem Schornstein heraus, der alles hier einnebelt.
Erstmal prüfen, ob es sich tatsächlich um eine Pelletsheizung handelt.
Nanuu hat geschrieben:Das wäre nicht so schlimm, wenn es nicht so fürchterlich stinken würde....
Für eine fachgerecht ausgeführte Pelletsheizung eher ungewöhnlich.
Nanuu hat geschrieben:Meine Frage nun: Was können wir tun, ohne, den neuen Nachbarn direkt vor den Kopf zu stoßen?
Erst mal mit dem Nachbarn freundlich reden und auf die vorhandenen Belästigungen aufmerksam machen. Vielleicht hat der das noch nicht wahrgenommen. Was sagen die anderen Nachbarn?

Um wirtschaftlich und CO2-arm zu sein, müssen Anlagen für Heizung und WW-Bereitung fachgerecht dimensioniert werden!
Ohne fachgerechte Anlagendimensionierung sind Energieausweise nicht rechtskonform.

Evtl. nachträglich eingefügte Werbung stammt nicht von mir!
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Beitragvon energieprojekt » 02.01.2020 16:58 Uhr

Nanuu hat geschrieben:Hallo allerseits. Ich bin neu hier, und habe wegen obigen Thema hierher gefunden.
Wir haben im August unseren Neubau bezogen, und seit der Heizperiode leider festgestellt, daß unsere Luftwärmepumpe die üblen Gerüche unseres Nachbar ins Haus bringt.
Nun das die Wärmepumpe die Luft ins Haus bringt halte ich für nicht plausibel das es sich hier ja um ein Gebläse handelt das Aussenluft ansaugt und auch wieder ausserhalb des Hauses abgibt

Dieser hat anscheinend eine Pelletheizung, und wenn die beginnt zu heizen, kommt für mindestens 15 Minuten ein graubrauner dichter Dunst aus seinem Schornstein heraus, der alles hier einnebelt.
Das wäre nicht so schlimm, wenn es nicht so fürchterlich stinken würde.
Es riecht nicht nach verbranntem Kaminholz, sondern, als wäre das Holz feucht oder so. Zumindest riecht es nicht gerade gesund, und meine Geruchsempfindlichkeit (ausgelöst durch eine Duftstoffallergie) hat sich in den letzten 3 Monaten extrem gesteigert, so daß ich auch mehrmals am Tag extreme Niesanfälle bekomme.
Wenn die Pellets feucht wären würden sie nicht zünden bzw sie würden aufquellen und liessen sich nicht fördern


Meine Frage nun: Was können wir tun, ohne, den neuen Nachbarn direkt vor den Kopf zu stoßen? Vielleicht den Schornsteinfeger fragen, ob er etwas tun kann, eine Firma die solche Sachen baut, befragen, oder gar beauftragen nachzusehen, was da nicht stimmt?
Im ersten Schritt würde ich den Nachbarn mal ansprechen, der Bezirksschornsteinfegermeister wird die Anlage ja abgenommen haben und von daher dürfte sie auch in Ordnung sein.
Sollte hier mit der Verbrennung etwas nicht ok sein kann man das Wartungsunternehmen oder aber den Werkskundendienst zur Hilfe ziehen

Oder ist das gar normal bei solchen Heizungsanlagen?

Nein das ist in der heutigen Zeit bei modernen Geräten nicht normal, das heute Pelletts auch schon im Brennwertbereich eingesetzt werden ist hier die Abgasbelastung auch schon sehr gering
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz

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Beitragvon rosebud » 02.01.2020 21:42 Uhr

Bei einer Pelletheizung dürfte es schwierig sein, bei einem Kamin oder einer Scheitholzheizung darf man beruhigt davon ausgehen, daß sie, sobald die Tinte der Unterschrift des Kaminkehrers trocken ist, öfters zur Erleichterung des Abfalleimers genutzt wird. Neudeutsch spricht man hier von einer Müllverbrennungsanlage.
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Beitragvon Katharina Meinrad » 03.01.2020 18:51 Uhr

Hab auch lange überlegt ob ich mir so eine Heizung zulegen sollte. Habe mich dann aber dagegen entschieden.

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