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energieprojekt
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Beitragvon energieprojekt » 14.06.2020 19:52 Uhr

Es spricht ja auch nichts dagegen sich alternative Angbote einzuholen. Was ich aber unfair finde einen die Arbeit einer fachlich richtigen Planung machen zu lassen und dann diese Unterlagen Mitbewerbern zur Verfügung zu stellen. Diese können dann natürlich günstiger anbieten, da sie etliche Stunden gespart haben.
Nun wenn es so einfach wäre.....
Das haus ist 40 jahre mit über 40 Kw ausreichend beheizt worden, dann könnte man einfach auch wieder solche einen Kessel einbauen...
Vor 40 Jahren ging man noch mit ganz anderen Grundlagen an ein Heizsystem (siehe nur mal dein nicht Sauerstoffdichtes Heizungsrohr)
Es wurden andere Eckdaten zur Kessel- und Heizflächenauslegung herangezogen, oft wurde auch in den 40 Jahren etwas an der Gebäudehülle oder den Fenstern geändert. Alles Punkte die in eine Heizlastberechnung hineinspielen.
Die leistung der Heizkörper hat leider nur bedingt etwas mit der des Kessels zu tun. (Rechne einfach mal zusammen welche Leistung die einzelnen Heizkörper haben und ob sich dies dann mit der kesselleistung deckt, berücksichtige dabei die damals und heute zugrunde gelegte Vorlauftemperatur und die Qualität der Regelung. Da kommen Punkte wie Anlagenwirkungsgrad dazu, sicherlich möchtest du bei einem modernen Kessel nicht mehr den Heizraum in eine Sauna verwandeln (auch Energie die bei dem 40 KW-Kessel mit auf der Rechnung war (bei 7 Pf/Liter Heizöl auch nicht so ausschlaggebend wie heute bei annähernd 160 Pf/Liter)
Ich könnte dir jetzt noch Stundenlang Punkte aufzeigen warum es nicht möglich ist Kesselgröße alt als Berechnungsgrundlage für einen neuen Kessel zu nehmen.
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz

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