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Dalle65
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Beitragvon Dalle65 » 17.04.2019 09:50 Uhr

Hallo zusammen,
wir bauen zur Zeit ein Zweifamilien-Blockhaus der Fa. Fullwood und sind gerade dabei eine Wärmepumpe zu dimensionieren. Da wir von dem Thema her nicht so viel Ahnung haben und bei Fachfirmen unterschiedliche Aussagen zu Stande kamen, sind wir ein wenig verunsichert.
Die beheizte Fläche beträgt 200m² und die Wärmepumpe muß nur die Fußbodenheizung versorgen. Wir haben eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 erstellen lassen und dort kam eine Norm-Gebäudeheizlast von 5,7kW heraus.
Wir haben auch schon ein Angebot für eine Panasonic Monoblock Aquarea Anlage für jeweils 7kW oder 9kW mit jeweils einem 300 Liter Pufferspeicher bekommen.
Die Anlage soll ja nicht zu klein oder zu groß ausgelegt sein. Zu welcher Leistung würdet ihr denn raten oder gibt es da wieder zusätzliche Parameter die noch betrachtet werden müssen?

Danke schon mal vorab für eine Antwort.

Gruß, Dieter
Zuletzt geändert von Dalle65 am 17.04.2019 10:57, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragvon energieprojekt » 17.04.2019 10:06 Uhr

Hallo Dieter,
schön das du dich mit deinen Fragen an dieser Forum wendest.
Ich empfehle dir eine Bedarfsanalyse machen zu lassen.
Da ich hier nicht unbedingt Selbstwerbung mache würde ich dir raten dich hier zb mal an GESBB (hier im Forum aktiv)zu wenden.
Er wird dir sicherlich helfen können.
Auch wenn solche Planungen Geld kosten rentiert es sich auf jeden Fall.
Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon gergen-dv » 17.04.2019 10:38 Uhr

Bei Deinen Überlegungen solltet Du keinesfalls die Option DIREKTVERDAMPFER-WP vergessen!
Näheres findest Du sowohl hier: www.eco-pump.de oder auch hier: facebook.com/ecopumpsystem.
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Beitragvon gergen-dv » 17.04.2019 10:40 Uhr

UPS: eben vergessen - meine e-Mail-Adresse hat sich geändert in k.gergen@eco-pump.de
Übrigens: Denkst Du auch daran dass Du für eine erdgekoppelte Wärmepumpe von der bafa eine Förderung von mind. 4000 € bekommst?
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Beitragvon energieprojekt » 17.04.2019 11:01 Uhr

Hallo Gergen,
hier geht es (noch) nicht um ein Produkt sondern um die fachgerechte, verlässliche und belegbare Planung.
Wenn Sie das bieten können wäre es Hilfreich.
Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon gergen-dv » 17.04.2019 11:17 Uhr

da kann ich Entwarnung geben, Udo. Natürlich werden die gebotenen Planungen sach- und fachgerecht realisiert.

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Beitragvon GESBB » 18.04.2019 07:22 Uhr

Hallo,
Dalle65 hat geschrieben:Wir haben eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 erstellen lassen und dort kam eine Norm-Gebäudeheizlast von 5,7kW heraus.
Ist eine KWL m/o WRG vorgesehen/beabsichtigt?
LWP sind die sensibelsten Wärmeerzeuger die ich kenne. Dementsprechd ist notwendige Sorgfalt bei der Anlagendimensionierung erforderlich.
Ausschlaggebend für die Hersteller- und Geräteauswahl sind die jeweiligen Heizleistungs- und COP Kennlinen, der tatsächliche Leistungs- und Energiebedarf sowie die standortspezifichen Klimadaten (AT Verläufe).
http://www.gesbb-energieberatung.de/images/gesbb/waermeerzeuger/luftwaermepumpen5.png
Dalle65 hat geschrieben:Die Anlage soll ja nicht zu klein oder zu groß ausgelegt sein.

Völlig korrekt! Unterdimensionierung führt zu mehr Mithilfe eines Heizstabes (unnötige Erhöhung der Verbrauchskosten, Bivalenzpunkt!).
Überdimensionierung ebenso (Abtauenergie des Verdampfers). Zusätzlich wird hierdurch die Lebensdauer wesentlicher Komponenten deutlich eingeschrängt.
Anders als bei anderen Wärmeerzeuger sind solche Leistungsangaben wenig zielführend.
Hier sind die herstellerspezifischen Heizleistungs-, COP Kennlinien = f(AT,VLT) erforderlich.

VG

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