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123-Energiesparen
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Beitragvon 123-Energiesparen » 15.09.2009 00:06 Uhr

Hallo,

Herr Heufers hat ganz recht die Inverterwärmepumpe siehe unter http://www.123-energiesparen.de/Inverter.htm ist die sparsamste Technik der Luftwärmepumpen wobei die Auslegung auch einfacher ist da
diese ja herunter moduliert und somit kaum zu groß ausgelegt werden kann. Auf die Vorlauftemperatur ist zu achten. Niemals über 50 Grad C.
Auch Heizkörper können mit Niedertemperatur betrieben werden.
siehe unter Niedertemperaturheizkörper oder http://www.123-energiesparen.de/Heizk%F6rper.html

GMil
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Beitragvon GMil » 15.09.2009 16:40 Uhr

123-Energiesparen hat geschrieben:Hallo,

..........die Inverterwärmepumpe ........ ist die sparsamste Technik der Luftwärmepumpen wobei die Auslegung auch einfacher ist da
diese ja herunter moduliert und somit kaum zu groß ausgelegt werden kann.



Soweit kann ich zustimmen; das leisten übrigens alle Inverter-WPn, so z.B. auch meine Thermodyn+, die Zubadan, die Hitachi-Modelle usw.usw.


Auf die Vorlauftemperatur ist zu achten. Niemals über 50 Grad C.
Auch Heizkörper können mit Niedertemperatur betrieben werden.
.......



Das trifft eigentlich nie zu; bestenfalls dann, wenn man im Neubau auf moderne Groß-Radiatoren setzt, und wer macht das schon?

Nein, der Clou einer Mod-Split-Inverteranlage ist ja gerade der, ohne neue (=größere) Radiatoren auszukommen. Im Bestandsbau geht es doch darum, mit der einfachen Formel "Öler raus, WP rein" zu punkten und nicht auch noch alle Heizkörper zu tauschen. Das kostet nur mehr Geld, braucht mehr Platz und vergrätzt die Hausfrau, wenn die neuen HK nicht mehr in die Nischen passen, die dafür gedacht waren. OK, mit neuen Alu-HKn mit Spezialprofil (und "Spezialpreis"!) kan man da noch Kleinigkeiten ausbügeln, aber warum?

Wirklich moderne Inverter- WPn arbeiten auch noch bis -25 °C ohne Heizstab, erzeugen dabei Temperaturen von 55 - 60 °C und genügen damit auch in fast allen Altbauten den Wärmeanforderungen.

Ja, die Luft-Wasser-WP hat in den letzten Jahren wirklich deutliche Fortschritte gemacht.......... :wink:




Gruß

Gerhard
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Beitragvon Thomas Heufers » 16.09.2009 07:15 Uhr

Eine Ölheizung durch einen Luft-/Wasser-Wärmepumpe zu ersetzen, da geht der Schuss komplett nach hinten los. Und dann noch Heizkörper (konventionelle Radiatoren) als Wärmeüberträger hinter einer Wärmepumpe, das kann es ja nun wirklich nicht sein.

Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon GMil » 20.09.2009 23:14 Uhr

Thomas Heufers hat geschrieben:Eine Ölheizung durch einen Luft-/Wasser-Wärmepumpe zu ersetzen, da geht der Schuss komplett nach hinten los. Und dann noch Heizkörper (konventionelle Radiatoren) als Wärmeüberträger hinter einer Wärmepumpe, das kann es ja nun wirklich nicht sein.

Gruß

Thomas Heufers


Aber ja doch: genau das ist das Ziel von spezialisierten WP-Herstellern wie Golden Energy, nicht nur die 200.000 Neubauten mit WPn zu versorgen (das leistet buchstäblich jede WP), sondern auch die 20 Millionen Altbauten von Öl und Gas wegzubringen!

Der Umwelt ist nun mal viel mehr damit gedient, Öl und Gas als Energieträger im Privat-, Miets- oder Geschäftshaus schnellstmöglich komplett zu ersetzen, als darauf zu hoffen, daß ein vergleichsweise geringer Prozentsatz von Althausbesitzern z.B. Unsummen für eine Dämmung ausgibt, um dann doch immer noch wertvolles Öl oder Gas zu verfeuern, nur eben etwas weniger davon!

Ein 10-Familien-Mietshaus effizient zu dämmen kostet mal eben ab 250 k€ aufwärts, die WP dafür noch nicht einmal ein Viertel dieser Summe! Zudem können die Häuser im Stadtkern oft schon aus anderen Gründen nicht von außen gedämmt werden (Ansichtsvorschriften, Denkmalschutz etc.) und eine Innendämmung erzürnt die Mieter, weil durch die Raumvolumenminderung nix mehr paßt und auch schwerere Gegenstände nur noch umständlich an der Wand befestigt werden können (Einbauküche!).

Das Ziel muß daher wirklich heißen: "Öler raus, WP rein, Rest bleibt". Für die Mieter fällt weder Dreck noch eine "Umdekorierung" der gesamten Wohnung an.

Nur Strom läßt sich zudem mit mannigfachen Methoden effizient und umweltschonend erzeugen, hervorragend und sicher transportieren, und der Verbrauch ist absolut belastungsfrei.

Gruß

Gerhard
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Beitragvon denkedran » 22.09.2009 09:55 Uhr

@ GMil

Dein Wunschdenken, aus deinem vorherigen Beitrag, ist mit der Realität nicht so vereinbar.

Es ist gedankenlos, die Marktschreierei,deines Lieferanten für WP, nachzuplappern.

Im Ausführungsfall, kriegst Du Probleme, nicht dein Lieferant.
Der verkauft Dir nur die Geräte. Denk nur mal an die neue EnEV ab 1.10.09



Gruß Denkedran
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Beitragvon 123-Energiesparen » 23.09.2009 10:03 Uhr

Hallo,

da schreiben schon wieder so viele, die keine Erfahrungen mit Luft-Wärmepumpen haben.

Ich möchte von diesen "Unerfahrenen" doch gerne mal wissen wo die Anlagen sind die nicht funktionieren. Wir haben seit Jahren über 50000 Luftwärmepumpen in Deutschland und es werden jedes Jahr mehr. In der Schweiz stehen noch mehr.

Ich habe 25jährige Anlagen getauscht gegen neue. Die Besitzer waren und sind hoch zufrieden.

Die Luft-Wärmepumpe ist viel wirtschaftlicher als die Erdwärme durch die geringeren Anschaffungskosten. Wenn Erdwärmeanlagen 10000Euro teurer sind ist das unwirtschaftlich. Da die Einsparung dagegen nur ca. 200 - 300 Euro ausmachen.

Wichtig ist die niedrige Vorlauftemperatur unter 50°C!!!!
Da können auch die Wärmepumpenhersteller mit Hochtemperaturwärmepumpen die Physik nicht überlisten.
Die Betriebskosten gehen dann nach oben.

Heizkörper können mit 35-50°C betrieben werden. Dies ist mit Heizkörpergebläse oder Niedertemperaturheizkörper möglich.
siehe: http://www.123-energiesparen.de/
Wer dies nicht glaubt dem fehlt die Erfahrung.

Ich finde es sollten nur Leute schreiben die schon mindestens 100 Wärmepumpen eingebaut haben und die Erfahrung für so ein Forum mitbringen.

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Beitragvon Oswald » 23.09.2009 10:58 Uhr

hallo...

Ich finde hier dürfen nur Gewerbliche schreiben, die ordentlich was bezahlt haben! ;-)
Und jeder der Fragen beantworten will muss mal seinen Meisterbrief hier vorlegen und eine Liste mit 500 Kundenunterschriften, dass die auch wirklich zufrieden waren.
Notariell beglaubigt!

Wenn wir schon polarisieren, dann bitte richtig!

Grüsschen
Oswald
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Beitragvon GMil » 24.09.2009 14:35 Uhr

123-Energiesparen hat geschrieben:Hallo,

........

Ich finde es sollten nur Leute schreiben die schon mindestens 100 Wärmepumpen eingebaut haben und die Erfahrung für so ein Forum mitbringen.


Das sehe ich überhaupt nicht so, denn i.d.R. wissen die Betroffenen ( = Kunden!) mehr über ihre Anlage zu sagen als die Verkäufer / Installateure!

Ansonsten gebe ich Dir aber recht, daß man manchmal auch Aussagen gerade zu L/W-WPn liest, die geradezu haarsträubend daneben liegen.
Gruß

Gerhard
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Beitragvon machtnix » 27.09.2009 18:36 Uhr

Die Luft-Wärmepumpe ist viel wirtschaftlicher als die Erdwärme durch die geringeren Anschaffungskosten. Wenn Erdwärmeanlagen 10000Euro teurer sind ist das unwirtschaftlich. Da die Einsparung dagegen nur ca. 200 - 300 Euro ausmachen.

So ein Blödsinn.
Vielleicht sollte man hier doch mal ein paar Erfahrungen mehr sammeln.
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Beitragvon denkedran » 12.10.2009 21:03 Uhr

Es gibt aber auch sogenannte Luft Wasser Wärmepumpen welche eigentlich nur der Abluft des Gebäudes, die Wärme entziehen.

Diese Energie von 2kW, wird dann, dem Haus, wieder zugeführt.

Aber Vorsicht,

der eventuelle restliche Wärmebedarf, bis zu 7kW, wird direkt mit einer Elektroheizung vorgehalten.

Das bedeutet bis zu 100 kWh, täglich, an Direkt Stromheizung.

Diese Systeme werden bisweilen als besonders ökologisch beschrieben.

Gruß Denkedran

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