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Beitragvon energieprojekt » 22.03.2018 07:45 Uhr

Enrico hat geschrieben:Hallo

....... und bei den Erstgesprächen auf die Wichtigkeit eines WMZ nicht hingewiesen wurde, lässt ja jetzt in dem Gesamtbild fast den Schluss zu, dass unser HB gar kein Interesse daran hat, dass Endkunden die Effizienz der Anlage bewerten können.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt ... :wink:

Enrico

Edit: 30 Betriebs- und 60 kWh (Gesamtstrom) in den letzten 48 Stunden KÖNNEN einfach NICHT normal sein!!! :evil:


Des Ausführungen von GESBB ist eigentlich nichtmehr viel hinzu zufügen. Und nein 30 Betriebsstd und 60 KWh Strom sind nicht akzeptabel, was soll dann passieren wenn es mal kalt wird und nicht nur etwas kühl.
Nun obwohl dein HZB versucht hat dir möglichst viel zu verkaufen verzichtet er aus Messgeräte die eine Effizienz nachweisen könnten (oder eben nicht) warum wohl ????
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Beitragvon gergenerdwaerme » 22.03.2018 09:57 Uhr

Auch wenn es Dir nicht sehr gefallen wird: Deine ENERGIEQUELLE ist zu klein.
Jetzt kann hier tagelang diskutiert werden was zu tun ist: wenn die Quelle nicht zu vertretbaren Kosten vergrößert wird kannst Du keine vernünftigen Ergebnisse erzielen.
Mein Ratschlag: nimm 'ne neue Luft-WP, lass alles Sonstige so wie es ist und Du hast Einsparungen gegenüber dem heutigen Zustand die Dir gefallen werden.
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Beitragvon energieprojekt » 22.03.2018 12:44 Uhr

Nun das kann nicht die Lösung sein. Wenn hier falsche Technik geplant und verbaut wurde sollte die Behebung des Mangels nicht zu Lasten des Betreibers gehen.
Gerade Sie favorisieren doch immer Flächenkollektoren und raten nun einem Betreiber zu der "schlechteren" Luftpumpe.
Ich befürchte das im vorliegenden Fall es nicht mit einer neuen Wärmequelle getan ist sondern das hier tiefgehend in die Gebäudetechnik eingegriffen werden muss.

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Beitragvon Enrico » 22.03.2018 14:45 Uhr

Richtig,

Wechsel der WP kommt nicht in Frage.

Es ging bisher darum, wie ich möglichst stichhaltig für ein Erstgespräch zum Sachverhalt mit dem HB die "Mängel" belegen kann - ich bin ja kein Gutachter und habe auch nicht alle erforderlichen Messwerte.

Ich möchte vielmehr meinen Anspruch auf Nachbesserung einfordern - denn unstrittig geht aus allen bisherigen Antworten hervor, dass eine fehlerhafte Berechnung, Planung oder Umsetzung vorliegt.

In schlimmsten Fall erwarten mich Kosten für die Erweiterung des Kollektors auf eine funktionierende Größe bzw. Ausbringung - aber das war es dann auch schon mit der Bereitschaft meinerseits.

@ Udo
Und dann hoffe ich ganz sehr, dass die Befürchtungen NICHT eintreten - schlimm genug, dass der Garten ggfs. wieder verwüstet und Weg/Terasse teilweise wieder entfernt werden müssten.
Tiefgreifende Baumaßnahmen IM Haus wären schlichtweg der Supergau!

@gergenerdwärme
Zu kleine Quelle bedeutet hoffentlich "nur" Kollektoren...

Enrico
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Beitragvon gergenerdwaerme » 23.03.2018 08:01 Uhr

richtig, enrico.
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Beitragvon gergenerdwaerme » 23.03.2018 08:29 Uhr

tja, udo - ich sehe die Dinge REALISTISCH. Will heißen, bis der sich anbahnende Prozeß - vermutlich mit einem Vergleich - zu Ende ist, hat Enrico Heizkosten angehäuft, die weit über meinen Vorschlag hinausgehen. Richtig?
Er hat auch noch nicht klargestellt, wie die Zuständigkeiten sich darstellen (Planung, Lieferung, Auslegung, Montage etc.)
Die pragmatische Lösung wäre eine Luft-WP.
Gerade weil ich mich immer für Erdwärme einsetze (aber die wirtschaftlichen Gegebenheiten nicht außer Acht lasse) habe ich diesen Vorschlag gemacht.
Was Enrico damit anfängt ist natürlich seine Sache. In Ruhe die Dinge mal durchrechnen bringt allemal Vorteile.

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Beitragvon energieprojekt » 23.03.2018 08:36 Uhr

Nun damit wäre Enrico aber nicht geholfen sondern nur dem Fachplaner und ausführenden Unternehmen.
Die beiden machen Murks und der Kunde macht die Faust in der Tasche und kauft sich eine neue (unwirtschaftlichere Technik) die ihn neben den Investitionskosten auch noch in Zukunft höhere Verbrauchskosten beschert. Das er sich dann durch den Eingriff in die Anlage auch die Möglichkeiten von Regressansprüchen kommt noch als positiver Aspekt für die Handwerker dazu.
Das kann nicht die Lösung sein
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Beitragvon gergenerdwaerme » 23.03.2018 09:19 Uhr

udo: nicht unsonst habe ich die Fragen nach den Zuständigkeiten gestellt. Du stellst fest daß der 'Fachplaner und die Firmen' ja den Murks gemacht hätten usw.
Woher weißt Du dass ein Fachplaner mit im Boot war?
Woher weißt Du wieviele Unternehmer den Murks fabriziert haben?
Wenn sich Enrico mit 3 oder 4 Firmen rumschlagen muß (Gutachter, Anwälte etc.) stellt sich für mich schon die Frage was schlußendlich wirtschaftlicher für ihn ist. Denk dran: Recht haben heißt nicht Recht bekommen!
Enrico: schau Dir mal die Verbrauchskostenberechnung unter www.klima-innovativ.de an. Dort kannst Du die Unterschiede zwischen Luft-WP und einer funktionierenden Sole-WP ansehen.
Wenn Du die Differenz ins Verhältnis zu den anstehenden Kosten setzt wirst Du ins Grübeln kommen.
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Beitragvon GESBB » 23.03.2018 09:30 Uhr

Enrico hat geschrieben:Wechsel der WP kommt nicht in Frage.
Richtig, denn teuer genug war ja vermutlich die Anlage insgesamt.
Ich teile die Auffassung von Udo, die Behebung von Mängeln darf nicht zu Lasten des Betreibers gehen.
Ebenso:“ Nun obwohl dein HZB versucht hat dir möglichst viel zu verkaufen verzichtet er aus Messgeräte die eine Effizienz nachweisen könnten (oder eben nicht) warum wohl ????“

Enrico hat geschrieben:Es ging bisher darum, wie ich möglichst stichhaltig für ein Erstgespräch zum Sachverhalt mit dem HB die "Mängel" belegen kann - ich bin ja kein Gutachter und habe auch nicht alle erforderlichen Messwerte...Ich möchte vielmehr meinen Anspruch auf Nachbesserung einfordern - denn unstrittig geht aus allen bisherigen Antworten hervor, dass eine fehlerhafte Berechnung, Planung oder Umsetzung vorliegt.

Hiervon wird sich der HB wohl kaum beeindrucken lassen, insbesondere, wenn vertraglich keine Vereinbarungen zur Effizienz der Anlage getroffen wurden. Wurde sinngemäß eine Heizung die lediglich „warm macht“ vereinbart, helfen in solchen Fällen nur besondere Umwege, um den Verursacher am vorhandenen Übel zu beteiligen.
Enrico hat geschrieben:Das kann ich bei uns eben nicht genau sagen, da nicht die Sole-VL/RL-Temperatur gemessen wird (da kann ich auch nirgends Sensoren sehen),…
Warum man sich für eine WP mit einer derartigen Regelung entscheidet, verstehe ich ehrlich gesagt nicht.
Ob hier ein GU/GÜ Vorhaben oder freie Planung vorliegt, konnte ich bisher nicht feststellen. Im ersteren Fall, den ich vermute, ist bei Problemen nicht der HB als Sub-Unternehmer Ansprechpartner, sondern primär der GU/GÜ als Vertragspartner!
Will man Ansprüche geltend machen, kommt man ohne Beweissicherungsverfahren i.d.R. nicht aus. Hierzu gehören z.B. die erwähnten WMZ.
Zudem rate ich Laien von eigenem Experimentieren in den Regelungseinstellungen dringlichst ab, denn das erschwert die Beweissicherung.
Bei Inbetriebnahme sollten sich Anlagenbetreiber im Abnahmeprotokoll auch die fixierten Parameter in der meist codierten Fachmannebene, auf die Endnutzer i.d.R. keinen Zugriff besitzen, aufführen lassen. Dann Stempel und Unterschrift.
Damit lassen sich falsche bzw. fehlerhafte Grundeinstellungen später nachweisen. Der Service kostet meist ja auch nicht wenig ;-)

Um wirtschaftlich zu sein, müssen Anlagen für Heizung und WW-Bereitung fachgerecht dimensioniert werden!
Nachträglich eingefügte Werbung stammt nicht von mir!
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Beitragvon energieprojekt » 23.03.2018 11:25 Uhr

gergenerdwaerme hat geschrieben: Du stellst fest daß der 'Fachplaner und die Firmen' ja den Murks gemacht hätten usw.
Woher weißt Du dass ein Fachplaner mit im Boot war?


Warum ich auf die Idee komme das hier ein Planer am Werk war ? Ganz einfach weil niemand hergeht irgendwas irgendwo bestellt und irgendwie irgendwo hinstellt und anschliesst.
Dies ist am Ende des Tages eine Planung (egal wie gut) die irgendjemand gemacht hat.
Ob dies ein TGA-Plaungsbüro oder der ausführende Fachhandwerker war ist in dem Falle sekundär.....
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