Erneuerbare Energie, Bauen, Haustechnik
energieportal24 Startseite Aktuelle News Förderkonditionen 2013 energieffiziente Gebäudesanierung Grundlagenwissen nach Thema Veranstaltungen: Messen, Seminare, Kongresstermine Tools, Onlinerechner und Newsletter Marktplatz Diskussionsforum B2B Branchenmarktplatz forum
Solarmodule, Dünnschichtmodule, Wechselrichter, Montagesysteme, Nachführsysteme, Photovoltaik Stromspeicher
Smoke86
Aktivität: gering
Beiträge: 21
Registriert: 09.02.2018 19:10
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal
Kontotyp: Verbraucher
Erfahrung: 0 Jahre
Interessensgebiet: Wärmepumpen
Land: Deutschland

Beitragvon Smoke86 » 13.02.2018 08:20 Uhr

Hallo,

wir überlegen uns eine PV Anlage auf´s Dach bauen zulassen.
Das Dach ist nach Süden ausgerichtet, hat 45 Grad und man könnte eine Fläche von ca. 52qm nutzen. Das habe ich jetzt soweit schon rausgefunden. Wir benutzen eine Wärmepumpe um das Haus zu heizen.
http://www.energieportal24.de/forum/topic,11993,-leistungsprobleme-stiebel-eltron-lwz-303i.html

Wir haben einen Stromverbrauch jährlich von ca. 9500kw/h insgesamt.

Ich habe ein Angebot vorliegen wo wir eine Anlagenleistung von 8,265 kWp bekommen. Dabei wäre ein Speicher von 11,0 kWh.

Wäre das eine sinnvolle Lösung für unseren Stromverbrauch??

energieprojekt
EXPERTE
Aktivität:sehr hoch
Benutzeravatar
Beiträge: 1327
Registriert: 23.04.2014 10:17
Wohnort: Westerwald
Lob gegeben: 5 Mal
Lob erhalten: 168 Mal
Kontotyp: Dienstleister
Erfahrung: > 13 Jahre
Interessensgebiet: Sanitär-/ Heizungs-/ Klimatechnik
Land: Deutschland

Beitragvon energieprojekt » 13.02.2018 09:20 Uhr

Grüße dich smoke86,
in der Theorie könnte die Anlage bei dem Verbrauch annähernd so passen, wie immer gehen aber Theorie und Praxis oft etwas auseinander.
Nun einen Großteil des Stroms wirst du im Winter brauchen, da hast du allerdings ein Problem, die PV-Anlage produziert relativ wenig Strom (in schlechten Fall nur 2-5% der Nennleistung). Damit wirst du kaum die Pumpe betreiben können und schon garnicht den E-Stab und die Batterie.
Momentan ziehen deine Pumpe mit E-Stab über 10 KW, wie willst du die im Winter erreichen und noch den Speicher laden ???
Im Sommer wird es dann genau anders sein du verbrauchst den Strom nur wenn im Haus regelmäßig jemand viel abnimmt, ansonsten vekaufst du den Strom für 12 ct und kaufst ihn später für 24 ct zurück.
Was du damit vor hast ist für verdammt viel Geld Symtome zu bekämpfen, nimm das Geld und bekämpfe die Ursachen. Anschließend kannst du dann eine passende (kleinere) PV auswählen
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz
Wir haben die Welt von unseren Kindern geliehen und nicht von unseren Eltern geerbt. So sollten wir auch damit umgehen !
GESBB
Aktivität: hoch
Beiträge: 255
Bilder: 0
Registriert: 16.05.2010 16:48
Lob gegeben: 12 Mal
Lob erhalten: 10 Mal
Erfahrung: > 13 Jahre
Interessensgebiet: Sanitär-/ Heizungs-/ Klimatechnik
Land: Deutschland

Beitragvon GESBB » 13.02.2018 10:03 Uhr

Smoke86 hat geschrieben:Hallo, wir überlegen uns eine PV Anlage auf´s Dach bauen zulassen….Wäre das eine sinnvolle Lösung für unseren Stromverbrauch.

Grundsätzlich ist die Kombination WP + PV durchaus wirtschaftlich sinnvoll. Setzt allerdings voraus, dass die WP Anlage fachgerecht dimensioniert wurde.
Andernfalls ein Versuch vorhandene Defizite durch neue Investitionen ausgleichen zu wollen.
Statt Symptome zu bearbeiten, sollten zunächst die Ursachen vorhandener Defizite beseitigt werden.
Daran kann man den Verursacher durchaus beteiligen ;-)

Um wirtschaftlich zu sein, müssen Anlagen für Heizung und WW-Bereitung fachgerecht dimensioniert werden!

Smoke86
Aktivität: gering
Beiträge: 21
Registriert: 09.02.2018 19:10
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal
Kontotyp: Verbraucher
Erfahrung: 0 Jahre
Interessensgebiet: Wärmepumpen
Land: Deutschland

Beitragvon Smoke86 » 13.02.2018 10:36 Uhr

Ok dann werden wir das Thema PV mal noch so lange verschieben, bis der Rest vom Haus geklärt wurde und auch die Heizung korrekt funktioniert.
Gibt es aber auch eine Möglichkeit den zu viel erzeugten Strom aus dem Sommer zu "lagern" so das man ihn dann im Winter benutzt wo wir einen höheren Strombedarf haben??
Außer diese Sache mit dem Ver- und Zukaufen.
energieprojekt
EXPERTE
Aktivität:sehr hoch
Benutzeravatar
Beiträge: 1327
Registriert: 23.04.2014 10:17
Wohnort: Westerwald
Lob gegeben: 5 Mal
Lob erhalten: 168 Mal
Kontotyp: Dienstleister
Erfahrung: > 13 Jahre
Interessensgebiet: Sanitär-/ Heizungs-/ Klimatechnik
Land: Deutschland

Beitragvon energieprojekt » 13.02.2018 11:09 Uhr

Hallo Smoke86, nun das mit dem Strom lagern ist so eine Sache....
einfrieren klappt meines Wissens nicht.
Ein Speichersystem welches Saisonal ausgelegt ist wird wirtschaftlich nicht darstellbar sein.
Es gibt Unternehmen die mit sogenannten "Stromclouds" arbeiten aber dies ist natürlich auch nur Augenwischerei

Gruß Udo von www.energieprojekt.biz
Wir haben die Welt von unseren Kindern geliehen und nicht von unseren Eltern geerbt. So sollten wir auch damit umgehen !
GESBB
Aktivität: hoch
Beiträge: 255
Bilder: 0
Registriert: 16.05.2010 16:48
Lob gegeben: 12 Mal
Lob erhalten: 10 Mal
Erfahrung: > 13 Jahre
Interessensgebiet: Sanitär-/ Heizungs-/ Klimatechnik
Land: Deutschland

Beitragvon GESBB » 13.02.2018 15:48 Uhr

Smoke86 hat geschrieben:Gibt es aber auch eine Möglichkeit den zu viel erzeugten Strom aus dem Sommer zu "lagern" so das man ihn dann im Winter benutzt wo wir einen höheren Strombedarf haben??

Ja, technisch ist nahezu Alles möglich. Es gibt hierzu Beispiele industrieller Großprojekte.
Für EFH macht das aber auch auf längere Sicht jedoch keinen Sinn, da nahezu unbezahlbar.
Ich empfehle als Faustformel für Speicher 1…3 Tagesproduktionen der PVA.

Um wirtschaftlich zu sein, müssen Anlagen für Heizung und WW-Bereitung fachgerecht dimensioniert werden!


Zurück zu Photovoltaik, Solarmodule, Wechselrichter



Seit 2001 online, über 35.000 Beiträge
a n z e i g e n
 

  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag



Sie lesen gerade die Forendiskussion: Welche Anlagengröße Sinnvoll