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Beitragvon energieprojekt » 14.02.2018 14:05 Uhr

@GESBB, das etliche Anlagen bei dem Einsatz des E-Stabes deutlich über 1% liegen zeigt sich nicht nur in dem von mir und von Smoke86 geschilderten Fällen.
Und wenn der Kunde einmal in diese Falle geraten ist kommt er da so schnell nichtmehr raus.
Rechtsstreit über Jahre hinweg hilft hier nicht viel, er kann einen zusätzlich ruinieren.
Am Ende kommt es dann zu einem Vergleich und der Kunde steht im Regen.
Ich kenne Fälle das sich die Anwälte und Gutachter über einen Zeitraum von 6 Jahren die Bälle hin&her schieben und vor lachen nicht in den Schlaf kommen. Die Verursacher (Heizungsbauer oder GÜ/GU) sitzen das bequem aus falls es eng wird macht man halt den Betrieb zu........
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Beitragvon GESBB » 14.02.2018 14:38 Uhr

Smoke86 hat geschrieben:Außer Sie wissen eine Lösung dafür
Ja. => Kontaktformular meiner Web Seite.
Smoke86 hat geschrieben:Ja Sie wurden auf Grund der lang laufenden Not-/Zusatzheizung erreicht aber nicht aus eigener Kraft,..

Das ist doch rechtlich irrelevant! Oder haben Sie im Vertrag mit dem GU/GÜ eine Anlagenaufwandszahl vereinbart?
Hier muß man andere Wege gehen.
Smoke86 hat geschrieben:Ansonsten lese ich es bei Ihnen so raus das Sie auf die Einstellung der Heizung anspielen, dass dort der Fehler liegt??

Anfängliche Fehler bei der Anlagendimensionierung lassen sich nachträglich nicht grundsätzlich mit Einstellungen korrigieren. Physik lässt sich nun mal nicht betrügen!

Um wirtschaftlich zu sein, müssen Anlagen für Heizung und WW-Bereitung fachgerecht dimensioniert werden!
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Beitragvon GESBB » 14.02.2018 14:55 Uhr

energieprojekt hat geschrieben:@GESBB, das etliche Anlagen bei dem Einsatz des E-Stabes deutlich über 1% liegen zeigt sich nicht nur in dem von mir und von Smoke86 geschilderten Fällen.

Korrekt. Wo bleiben aber die zahlreichen Anlagen, wo es gut funktioniert?
Da ohne Probleme, haben die doch keinerlei Veranlassung in Foren aufzuschlagen.
energieprojekt hat geschrieben:Und wenn der Kunde einmal in diese Falle geraten ist kommt er da so schnell nichtmehr raus.

Korrekt. Daher mahne ich nahezu gebetsmühlenartig fachgerechte Anlagendimensionierung vor Baubeginn an.
energieprojekt hat geschrieben: Am Ende kommt es dann zu einem Vergleich und der Kunde steht im Regen.
Das endete bei von mir begleiteten Vorgängen stets in einem vorgerichtlichen Vergleich. 40...60% der Schadenssumme ohne Gerichtsverfahren ist doch besser als Nichts - oder? Zudem sind die Verfahrenskosten entsprechend gering.
energieprojekt hat geschrieben:Ich kenne Fälle das sich die Anwälte und Gutachter über einen Zeitraum von 6 Jahren die Bälle hin&her schieben und vor lachen nicht in den Schlaf kommen.

Die kenne ich auch zur Genüge. Da haben sich die geplangten Bauherren allerdings die falschen Ratgeber gesucht, die mitunter ein Geschäft aus dem Unglück der Bauherren machen.
energieprojekt hat geschrieben:Die Verursacher (Heizungsbauer oder GÜ/GU) sitzen das bequem aus falls es eng wird macht man halt den Betrieb zu........
So einfach geht das sicherlich nicht!

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Beitragvon energieprojekt » 14.02.2018 15:18 Uhr

Tja das mit der vernünftigen Planung im Vorfeld bete ich auch immer vor....... Wenn die sich nen neues Auto kaufen machen sie 30 Probefahrten und sitzen in 100 Autos probe. Bei einer Heizung verlassen sie sich auf einen Hausverkäufer der nur auf Prov. arbeitet.....
Aber jeder ist seines Glückes Schmied
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Beitragvon Smoke86 » 14.02.2018 15:55 Uhr

@ GESBB

Ich habe heute bei SE direkt angerufen und denen die Problematik mit der Heizung geschildert. Am Montag kommt ein Techniker direkt von SE und schaut sich die ganze Sache an.
Ich werte dann berichten, je nachdem was am Montag rauskommt, werde ich mich dann über ihr Kontaktformular an Sie wenden.
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Beitragvon energieprojekt » 14.02.2018 16:17 Uhr

Da bin ich auch mal gespannt
Udo

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Beitragvon Smoke86 » 20.02.2018 10:35 Uhr

So nun war Gestern der große Tag und der Techniker von SE war bei uns. Nach allen Untersuchungen haben wir den Grund gefunden wieso die Heizung nicht funktioniert. Der Installateur hat bei dem Gitter für die Luftzufuhr ein Fliegengitter direkt an das Blech befestigt, er hat es damit zu gut gemeint und das ganze Netz war komplett zu und somit konnte die Anlage keine Luft ziehen,

20180219_144048.jpg
20180219_144048.jpg (74.66 KiB) 446-mal betrachtet


20180219_144104.jpg
20180219_144104.jpg (82.87 KiB) 446-mal betrachtet


zu dem kommt auch hinzu das es nicht grad die besten Blech sind verbaut wurden (Wirkungsgrad)

lueftungsgitter-merox-3404280-1.jpg
lueftungsgitter-merox-3404280-1.jpg (21.43 KiB) 446-mal betrachtet


So sehen unsere Gitter ungefähr aus, ist ein Beispielbild.

Sie läuft jetzt zwar noch nicht ganz 100%ig aber ich muss das ganze jetzt erst mal weiter beobachten wie es mit dem Verbrauch aus sieht und die passende Einstellung finden. Aber sie läuft jetzt schon wesentlich besser seitdem Sie Luft bekommt. :D :D

Ich habe mir überlegt die Rechnung direkt an den Installateur zu schicken, da es ja sein verschulden ist das die Anlage nicht korrekt lief. Was sagt Ihr dazu??


Ich habe nun mittlerweile auch die Ausfertigung des Energieausweises vorliegen :lol: Wer Interesse hat, ich habe Ihn als PDF vorliegen und kann Ihn per PN verschicken.
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Beitragvon energieprojekt » 20.02.2018 12:06 Uhr

Wenn dauest das ganze Problem war bist du ja nochmal gut davon gekommen......
Mal schauen wie es weiter geht.
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon GESBB » 21.02.2018 14:40 Uhr

Smoke86 hat geschrieben:Aber sie läuft jetzt schon wesentlich besser seitdem Sie Luft bekommt.

Logisch.
Bei einer normalen, vollmodulierenden Splitt LWP gehen, je nach benötigter Leistung, ca. 2000…4500 m³/h durch den Verdampfer.
Bei der LWZi sind es lediglich ca. 1000 m³/h, worin ca. 80…230 m³/h Fortluft enthalten sind ;-) Den Rest kann man sich sicherlich denken.
Smoke86 hat geschrieben:Ich habe mir überlegt die Rechnung direkt an den Installateur zu schicken, da es ja sein verschulden ist das die Anlage nicht korrekt lief.

Der Installateur hat durchaus umsichtig gehandelt! Andernfalls wäre dieser Dreck tiefer in der Anlage und eine Reinigung weitaus aufwendiger.
Anlagenbetreiber sollten stets eine Wartung/ Reinigung durchführen bzw. durchführen lassen (Filter etc.).
Das betrifft z.B. auch Schmutz-/ Schlammfilter innerhalb des wassergeführten Rohrnetzes.

Smoke86 hat geschrieben:Ich habe nun mittlerweile auch die Ausfertigung des Energieausweises vorliegen

Wenn nicht nur die Endergebnisse vorhanden sind, sondern ausführlich mit allen Einzelheiten, hätte ich Interesse.

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Beitragvon Smoke86 » 22.02.2018 07:52 Uhr

Guten Morgen GESBB,

Der Installateur hat durchaus umsichtig gehandelt! Andernfalls wäre dieser Dreck tiefer in der Anlage und eine Reinigung weitaus aufwendiger.
Anlagenbetreiber sollten stets eine Wartung/ Reinigung durchführen bzw. durchführen lassen (Filter etc.).
Das betrifft z.B. auch Schmutz-/ Schlammfilter innerhalb des wassergeführten Rohrnetzes.


Es kommt jedes Jahr ein Mechaniker der Betriebspartner von SE ist um unsere Anlage zu warten, auch wir schauen immer das Wir die Filter regelmäßig und auch nicht in zu langen abständen wechseln. Was mir jetzt aber gerade auffällt weil Sie es schreiben
auch Schmutz-/ Schlammfilter innerhalb des wassergeführten Rohrnetzes
ich glaube dieses hat er noch nie gewechselt. :?: :?: :roll: :roll: werde das beim nächsten Kundendienst genau beobachten. Das erklärt vielleicht auch warum alles so Braun in den Leitungen ist und man die Schwimmer kaum noch in den Heizkreisverteilern sind :idea:

Der Techniker von SE meinte das dass mit dem Fliegengitter im Zusammenhang mit dem jetzigen Blech so nicht richtig ist, denn die Anlage kommt allein durch dieses Blech schon schwerer Luft weil die Winkel so stark sind und die Löcher dadurch sehr klein ausfallen, SE verbaut ja selber ihr eigenen Lüftungsgitter und machen dann auch ein Gitter mit rein, aber das sind so in der Art wie "Hasengitter".
Lüftungsgitter.png


Ich hatte das Glück das am gleichen Tag auch unser "Bauleiter" vorbei kam da er ja auch den Energieausweis brachte. Ich habe ihn dann die ganze Geschichte erzählt, was mir der SE Techniker gesagt hatte, er hielt dann mit dem Firma die damals die Heizung installierte hat Rücksprache, die Firma die auch seit 1 1/2 Jahren ein Abtropfblech an die Lüftungsgitter machen wollte, weil ja alles bei uns an der Hauswand runterläuft.
Die Firma teilte ihm dann mit das Sie schon mit unserem Heizungsmonteur der die Wartungen macht gesprochen habe und auch schon die Neuen Lüftungsgitter bestellt sind und schon da sind (die auch eine integrierte Abtropfkante haben),

denn die Firma konnte keine passenden Abtropfkanten für die jetzigen Gitter erstellen.
So also muss der Firma ja schon bewusst gewesen sein das Sie dort einen Fehler gemacht haben, nur hatten wir das Glück das wir diesen Fehler noch vorher rausbekommen haben.

Also ich finde das schon merkwürdig, das die Firma die neuen Lüftungsgitter auf einmal schon bestellt hat und diese auch schon da sind.

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