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Beitragvon energieprojekt » 10.02.2018 17:40 Uhr

Was tun ?
Ich würde mal dem Anlagenplaner und -bauer gehörig auf den Nerv gehen. Die sollen verlässliche Unterlagen rausrücken. Sollte die Anlage falsch dimensioniert sein wirst du um einen Austausch nicht umhinkommen.
Die "elektrische Nacherwärmung" (schöne Umschreibung für E-Heizstab)kostet dich je Betriebsstunde ca 1,60 €.......
Schau mal nach ob Stiebel dir anzeigt wieviele Stunden das Teil schon rattert.
Ansonsten wie GESBB schon sagt langsam rantasten, frieren und ärgern.....
Dafür hat man dir ja ein superregeneratives Heirsystem verkauft.
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon Smoke86 » 10.02.2018 17:56 Uhr

Erstmal vielen Dank für die Info´s ich werde dann mal mich gleich ans neue Einstellen begeben. :roll: :lol: Und am Montag bei dem Heizungsfutzi anrufen und versuche an die Unterlagen zukommen.

Ich habe mal noch weitere Messungen heute gemacht und stelle Sie euch mal rein.

Diese Messungen wurden nach ca, 2:15min mit Zusatzheizung gemacht.

Raumtemperaturen 3.pdf
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Beitragvon Smoke86 » 10.02.2018 18:00 Uhr

Diese Messung erfolgte dann nach einer weiteren Stunde nachdem Sie mit der Zusatzheizung aufhörte zu Heizen, somit lief die Zusatzheizung ca. von 8:30 bis 14:00 so lange brauchte die Anlage um die geforderten Werte zu erreichen.

Raumtemperaturen 4.pdf
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Beitragvon Smoke86 » 10.02.2018 18:40 Uhr

Mal den Super GAU angenommen, dass wirklich rauskommt das eine falsche Anlage verbaut ist. Wie würde das denn rein rechtlich ablaufen und wer bleibt da auf anfallende Kosten sitzen?? Wäre das denn so einfach das dort eine Neue Anlage reinkommt, jetzt mal vom Streitfall ausgesehen. Das Haus wurde 2013 gebaut, somit liegen wir noch im Garantie Anspruch.
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Beitragvon energieprojekt » 10.02.2018 19:34 Uhr

Recht haben und Recht bekommen ist immer so eine Sache........
Da ist mit Menschenverstand nichts zu machen.
Ich habe aktuell einen Kunden der klagt jetzt im 7ten Jahr hat jährlich 1400 € zusätzliche Kosten wegen zu klein gewähltem Gerät..
Hersteller, Planer und HZB schieben sich gegenseitig die Schuld zu.

Einfach raus-rein wird dies bestimmt nicht zumal da dann erstmal verlässliche Daten brauchst um nicht mit dem nächsten Gerät wieder auf die Nase zu fallen........

wenn du bei +5 °C AT schon 4.5 Stunden brauchst um den Sollwert zu erreichen wird es bei -5 oder -10°C richtig spannend, dann packt es der E-Stab auch nicht mehr.
Aber der Stromanbieter (der auch sagt WP sei regenerativ) freut sich das du ihm jetzt mal eben zu 7 € verholfen hast.
Kannst es je mal hochrechnen (davon wird dir dann bestimmt warm)
Halt uns mal auf dem laufenden.....
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon Smoke86 » 10.02.2018 20:48 Uhr

Oh Mann Oh Mann, dann liegt uns dann da der nächste Striet vor falls es so sein sollte :cry: :cry:

Ich werde jede neue Aktualität hier bei euch reinposten, ich denke ich bin hier in guten Händen, ihr konntet mir jetzt schon mehr helfen als unser Heizungshandwerker :roll: Werde jetzt wie gesagt Montag die Firma anrufen die das Ding damals reingebaut haben und verlange nach Unterlagen. Gibt es außer Heizlastberechnung und der Heizflächendimensionierung noch weitere Unterlagen die ich haben muss??

Grüße

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Beitragvon GESBB » 11.02.2018 08:08 Uhr

energieprojekt hat geschrieben:Ich würde mal dem Anlagenplaner und -bauer gehörig auf den Nerv gehen.

Das wird bei BT/GU/GÜ Vorhaben wenig nutzen. Gesamtverantwortlich ist der BT/GU/GÜ. Die Anderen sind i.d.R. Sub- Erfüllungsgehilfen.
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Beitragvon GESBB » 11.02.2018 08:20 Uhr

Smoke86 hat geschrieben:Gibt es außer Heizlastberechnung und der Heizflächendimensionierung noch weitere Unterlagen die ich haben muss??

Ja. Z.B.:
- Rohrnetzberechnung unter Berücksichtigung der Restförderhöhe der integrierten Heizkreispumpe
- tatsächlicher Energie- und Leistungsbedarf WW-Bereitung
- Luftmengenplan
- Kanalnetzberechnung der KWL
- Einmessprotokoll der KWL (Nachweis der jeweiligen Raumluftmengen)
- Formblatt V der DIN 12831 (vereinbarte Raumtemperaturen)
- …
Allerdings vermute ich, dass diese Unterlagen nicht vorhanden sind. :(

Um wirtschaftlich zu sein, müssen Anlagen für Heizung und WW-Bereitung fachgerecht dimensioniert werden!

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Beitragvon Smoke86 » 11.02.2018 09:43 Uhr

Ich denke im nachhinein werde diese Daten nicht nochmal gemacht werden können oder??

Wenn die Unterlagen nicht vorhanden sind wie kann dann bewiesen werden das dass die Richtige oder Falsche Heizung ist??

Falls im nachhinein doch die Möglichkeit besteht das alles nochmal zu messen, wie bewerkstellige ich das, dass die Baufirma das macht??

Wir haben auch noch ein anderes Problem und zwar liegt uns seitdem Bau des Hauses kein Energieausweis vor. Die Firma sagt angeblich wurde der gemacht, aber wir haben nichts erhalten. Seit über einem Jahr verlangen wir von der Baufirma das dieser ausgestellt wird, sie kommen immer mit der Ausrede das Sie ein neues Programm haben und das erst die Daten vom alten Programm eingespielt werden muss und wir erst dann unseren Energieausweis bekommen. :?: :?: Was sagt Ihr zu der Geschichte??

Ich denke mal mit "Gesamtverantwortlich BT/GU/GÜ" ist hier in unserem Fall dann die Baufirma der Ansprechpartner, die haben damals alles geplant was den Hausbau betrifft.
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Beitragvon GESBB » 12.02.2018 08:29 Uhr

Smoke86 hat geschrieben:Ich denke im nachhinein werde diese Daten nicht nochmal gemacht werden können oder??

Doch! Als Gutachter in ähnlich gelagerten Fällen muß ich das häufig tun.
Smoke86 hat geschrieben:Wenn die Unterlagen nicht vorhanden sind wie kann dann bewiesen werden das dass die Richtige oder Falsche Heizung ist?

Gutachter können das, jedoch, was ist hier richtig oder falsch?
Die gewünschte Raumtemperatur liegt mit 24°C deutlich über der Norm und wird hier dennoch erreicht.
Bauherren sollten daher stets vorher die gewünschten Raumtemperaturen aller Räume im Formblatt V der DIN 12831 schriftlich vereinbaren. Ansonsten gelten die Normtemperaturen als vereinbart.
Überhöhte Verbrauchskosten werden hier ja nicht bemängelt.
Smoke86 hat geschrieben:Falls im nachhinein doch die Möglichkeit besteht das alles nochmal zu messen, wie bewerkstellige ich das, dass die Baufirma das macht?

Die wird absolut Nichts unternehmen ;-)
Smoke86 hat geschrieben:Wir haben auch noch ein anderes Problem und zwar liegt uns seitdem Bau des Hauses kein Energieausweis vor.

Der EnEV Nachweis wird als Teil der Baugenehmigung vor Baubeginn erstellt.
Der Energieausweis oder Energiepass jedoch erst nach Fertigstellung (Abnahme) des Bauvorhabens.
Damit soll nachgewiesen werden, dass die Vorgaben der EnEV tatsächlich eingehalten wurden!
Smoke86 hat geschrieben:Was sagt Ihr zu der Geschichte??
Sehr verdächtig!

Um wirtschaftlich zu sein, müssen Anlagen für Heizung und WW-Bereitung fachgerecht dimensioniert werden!

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