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Beitragvon GESBB » 07.07.2019 06:26 Uhr

rosebud hat geschrieben:Es ist völlig klar, daß der Solekreis ausreichend dimensioniert sein muß, um den Bedarf der WP zu decken.
Hierbei ist der Leistungs- und Energiebedarf für Heizbetrieb + WW-Bereitung zu berücksichtigen.
rosebud hat geschrieben:Wärmepumpen sind zum Takten verurteilt, wenn es an Speicherkapazitäten fehlt in Form eines ausreichend großen Pufferspeichers mit mindestens 900 l Wasservolumen pro kW Wärmeleistung der Pumpe.
Pufferspeicher im Heizkreislauf sind Effizienzkiller und sollten nach Möglichkeit vermieden werden, was bei fachgerechter Anlagendimensionierung auch einfach gelingt (Vermeidung Überdimensionierung).
Zudem gibt es heute selbst bei SWP modulierende Geräte, was hier allerdings nicht unbedingt erforderlich ist. Bei LWP sind vollmodulierende Geräte unumgänglich.
rosebud hat geschrieben:Das Land ist voll mit Wärmepumpen, die zu klein dimensioniert sind und demzufolge im Winter großenteils mit dem elektrischen Heizstab geheizt werden muß.

Bei fachgerechter Anlagendimensionierung ist bei SWP keinerlei Mithilfe eines Heizstabes erforderlich. Bei LWP, je nach Bivalenzpunkt, nur in geringstem Maße (<< 1% der Jahresheizarbeit).

Um wirtschaftlich und CO2-arm zu sein, müssen Anlagen für Heizung und WW-Bereitung fachgerecht dimensioniert werden!
Ohne fachgerechte Anlagendimensionierung sind Energieausweise nicht rechtskonform.

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Beitragvon rosebud » 07.07.2019 07:31 Uhr

Niemand wird den Pufferspeicher für das Wasser der FBH per WP auf > 50 °C aufheizen, weil bei diesen Temperaturen der COP der Erdpumpen unterirdisch ist, bei Luftpumpen kastatrophal. Geht man von einem Temperaturhub von 10 K aus, bekommt man in einem m3 Wasser 10.000 kcal unter, also etwa 12 kWh. Diese thermische Arbeit liefert eine passende WP in einer Stunde, wenn die Abnahme zu Gebäudeheizung vernachlässigbar ist. Bei höherer Abnahme verlängert sich die Laufzeit je Start entsprechend und die WP fühlt sich wohler.
Eine WP ohne Puffer taktet umso mehr, je geringer die Abnahme ist mit allen Konsequenzen für den Verschleiß.
Diskussionsforen quellen über von Beiträgen wegen zu geringer Leistung der WP, wenn man z.B. ein EFH mit einer 3 kWth starken LWP im Winter temperieren will.
Der ärgste Gegner der erneuerbaren Energien ist die Dreisatzrechnung
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Beitragvon GESBB » 08.07.2019 05:32 Uhr

rosebud hat geschrieben:....Diskussionsforen quellen über von Beiträgen wegen zu geringer Leistung der WP, .....

Wenn man diese Problemfälle hinterfragt, stellt man fest, dass eine fachgerechte Anlagendimensionierung in solchen Fällen nicht vorhanden war und VDI 4650 ein Fremdwort ist.

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