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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
poisontaxin
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Beitragvon poisontaxin » 08.02.2018 08:09 Uhr

Hallo Leute,

aktuell sind wir bei der Planung unseres EFH. Wir werden wohl mit Schlagmann Poroton T7 mit 42,5 cm 180 qm Wohnfläche + Keller bauen. Das Haus soll mit einer Fußbodenheizung und einer zentralen Lüftungsanlage ausgestattet werden. Es ist geplant ein Kfw 40 Haus zu erreichen. Nun stellt sich auch uns die Frage welches Heizsystem das richtige ist.
Im Moment sind wir der Meinung eine dreifach Kombi aus Solar, einem wassergeführten Holzofen (eigener Wald) und einer kleinen Luftwärmepumpe sind für uns geeignet. Die WP ist eher für den Fall der Fälle als Backup gedacht, weil oftmals tagsüber niemand zuhause ist und somit der Kamin nicht durchgehend geheizt werden kann.
Hat jemand von euch Erfahrung mit einer solchen Kombi bzw. kann Tipps oder auch negative Erfahrungen dazu mitteilen?
Zusätzlich zu dem Heizsystem werden wir eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher verbauen (aus Idealismus-Gründen ;) ) Die Dachneigung beträgt 30 Grad und es ist nach Süden ausgerichtet.

Vielen Dank schon einmal für eure Unterstützung.

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Beitragvon energieprojekt » 08.02.2018 09:26 Uhr

Guten Morgen Poisontaxin, willkommen beim energieportal24.de.
Ich habe seit 16 Jahren eine vergleichbare Kombination. Allerdings ohne Batteriespeicher.
Wohnfläche gute 200 m² BJ 1870.
Jahresenergiekosten liegen bei 300 €.
Wichtig sind eine vernünftige Planung sowie gute Produkte.
Würde es immer wieder machen
Aufgrund meiner Ausbildung und beruflichen Grundlage habe ich das gesamte System selbst geplant und umgesetzt.
Gruß Udo von http://www.energieprojekt.biz
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Beitragvon poisontaxin » 08.02.2018 10:56 Uhr

Hallo Udo, vielen Dank für deine Antwort.

Wir erhalten aktuell immer wieder die Anmerkung, wir sollten doch die Solaranlage weglassen, da wir ja mit dem Batteriespeicher bzw. der PV-Anlage die WP betreiben können. Ich finde, der Wirkungsgrad der Solaranlage spricht hier eigentlich schon für sich. Allerdings meinte einer der Heizungsbauer, die Regelung zwischen Solar Holz und WP wäre äußerst kompliziert und aufwendig, stimmst du hier zu?
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Beitragvon energieprojekt » 08.02.2018 11:03 Uhr

Sorry habe gerade gesehen das du eine WP als Backup einsetzen möchtest, darauf habe ich verzichtet.
Aber zu deinen Fragen, was soll an der Regelung der Komponenten schwer sein ? Es werden Parameter vorgegeben wann welcher Wärmeerzeuger in welcher Reihenfolge arbeiten soll. Das erreicht man mit ein paar Fühlern, Schaltausgängen und einer Programierung.
Warum aber eine Luftpumpe als Backup ?
wenn du sie brauchst (im Winter) hat sie den denkbar schlechtesten Wirkungsgrad.
Ebenso wie die PV, die im Winter ca 2-5 % der Nennleistung abgibt....
Mit vernünftigen Holzkesseln kann man heutzutage auch auf Anforderung heizen und automatisch gesteuert anbrennen.
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon poisontaxin » 08.02.2018 12:28 Uhr

Mir geht es vor allem um die Zeit, in der niemand zuhause ist (beruflich, Urlaub) deshalb das Backup mit WP. Diese würde also nur in Ausnahmefällen zum Einsatz kommen. Da wir aber einen Wasserführenden Kamin im Sinn haben und keinen Holzkessel bleibt uns nur das "händische" Anheizen und nachlegen.
Deshalb auch die Bemerkung des Heizungsbauers auf die Solaranlage zu verzichten und dann im Sommer die Energie der PV-Anlage für die WP nutzen.
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Beitragvon energieprojekt » 08.02.2018 12:47 Uhr

ok ich habe auch einen wassergführten Kamin/ Kachelofen und es geht prima. Also im Sommer wirst du bestimmt keine WP als Backup brauchen da benötigst du in der Regel nur Warmwasser. Und betrachte dies mal von der anderen Seite,
eine thremische Solaranlage zur Heizungsunterstützung kostet irgendwo um die 4-5000 € abzgl 2000 € Förderung, hier kannst du nochmal 1000-1500 € abziehen weil du dun Pufferspeicher eh benötigst. Eine Luftpumpe ca 6-8000 € zzgl PV Wo soll da der Sinn bestehen.
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz

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Beitragvon poisontaxin » 08.02.2018 13:30 Uhr

Heizt du dann im Winter durchgehend? Bzw. wie groß ist dann dein Pufferspeicher und wie lange hält der das Haus ungefähr warm wenn man nicht durchgehend heizen kann.
PV und Speicher werden wir auf jeden Fall zusätzlich anschaffen - auch wenn wir keine WP nutzen werden.
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Beitragvon energieprojekt » 08.02.2018 13:59 Uhr

Nun ich habe insgesamt knapp 7000 l Puffer (2Speichersystem) und 42 m² Solar. Aktuell aussen -4°C Kollektor 72 °C Leistung 21 KW
Puffertemperaturen :
Oben 68 °C
in 40 cm v.Oben: 56°C
in 65 cm v.Oben: 56 °C
Puffer1 unten (Volumen 1500l) 46 °C
diese Menge reicht für ca 1-2 Tage.......
Wenn morgen wieder die Sonne kommt kein Problem
Und wie gesagt mein Haus ist von 1870 !
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Beitragvon poisontaxin » 08.02.2018 14:06 Uhr

Ok, vielen Dank für die Infos. 7000 Liter sind natürlich eine Hausnummer ;) Ich werd mir das mit der Wärmepumpe nochmal durch den Kopf gehen lassen und sehen ob es als Notfallbackup vielleicht irgendwas anderes gibt. Oder ob ich nur mal die Anschlüsse vorhalte, für den Fall der Fälle.
Vielleicht hat ja noch jemand eine ähnliche Situation...
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Beitragvon energieprojekt » 08.02.2018 14:15 Uhr

ja mach das du kannst dich gerne melden falls dein Projekt aktueller wird und du eine vernünftige Planung benötigst
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