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conus
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Beitragvon conus » 30.10.2017 00:13 Uhr

Hallo ,
ich habe einige Grundsätzliche Fragen zu Luftwärmepumpen. Wir kaufen ein altes Haus im Süden von Frankreich. Bisher gibt es dort keine Heizung nur Kamine in den Zimmern. Ich bin absoluter Leihe und lese mir gerade ein Grundwissen zu Wärmepumpen an.
Das Haus wird im wesentlichen erhalten und innen umgebaut und das Dach isoliert. Die Wände bestehen aus 60 cm Naturstein mit Kalkmörtel gemauert. Da wollen wir auch nichts dran ändern.
Die Temperaturen fallen in der Gegend im Winter für etwa 4 Wochen in der Nacht unter Null Grad nur selten am Tag.
Wir haben nun die Idee das Haus mit einer Luftwärmepumpe mit Unterstützung eines Wasserführenden Kamineinsatzes ca 10 kw zu beheizen. Ich weiß nicht wie ich den Wärmebedarf berechnen soll da :
1. das Haus sehr unterschiedlich genutzt wird da es sich nicht um einen Hauptwohnsitz handelt. Es gibt Zeiten in denen 10 Personen und mehr im Haus sein werden und Zeiten in denen nur 1 Person da ist oder keine.
2. Die Temperaturen sind höher als hier in Deutschland weswegen alle Erfahrungen hier nicht nutzbar sind.
Das Haus ist 270 qm groß hat 5 Schlafzimmer ein Wohnzimmer eine große Wohnküche und drei Bäder.

In allen Räumen wird entweder eine Fussbodenheizung oder eine Deckenheizung eingebaut.
Mich würde interessieren was Ihr als Fachleute machen würdet.
ist die Kombination von Luftwärmepumpe und Kamin sinnvoll?
Wie sollte eine anlage dimensioniert sein?
Sollte die Warmwasserversorgung über die Wärmepumpe laufen oder als getrenntes System?
Ich bin noch ganz am Anfang und blicke absolut nicht durch. Je mehr ich lese desto verwirrender wird alles .

Danke für eure Antworten.


Da es sich nicht um

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Beitragvon energieprojekt » 30.10.2017 08:51 Uhr

Guten Morgen Conus und willkommen bei energieportal24.de
Nun ohne verlässliche Angagen zum Gebäude, zur Heizlast, zum Temperaturverlauf und Nutzerverhalten wird es schwer hier eine verlässliche Aussage zu treffen und schon garnicht eine Art "Vorplanung" zu machen. Vielleicht etwas allgemeine Angaben.
Wenn, wie in deinem Fall, das Gebäude mit FB-Heizung ausgestattet ist lassen sich die 270 m² durchaus mit einer Wärmepumpe heizen. Problematischer sind hier die 10 Personen, sollten die duschen oder baden wollen ist schon mit einem horhen Energiebedarf zu rechnen. Und den mit der Wärmepumpe, vorallem im Winter, abzudecken wird schon teuer. Dies erklärt sich aus Basiswissen,denn je höher die Aussentemperatur und je niedriger die benötigte Nutztemperatur ist umso besser ist die Leistungsfähikkeit der Pumpe. Bei umgekehrten Verhältnissen ändert sich damit auch die Leistungsfähigkeit ins negative. Dies führt soweit das man irgendwann auf einen E-Heizstab zurück greifen muss.
Ein Beispiel bei meinetwegen 7 ° AT und 30 °VL macht die Pumpe aus 1 KW-Strom 3,5 KW Wärme
bei 0° und 35° nur noch 2,5, bei 0° und 55° (zb Warmwasser) liegst es dann nur noch bei knapp 1,4 also richtig teuer. Wollen dann 10 Mann duschen gehts ans Geld.....
Du wirst um eine vernünftige Planung nicht herum kommen,
solltest du Fragen haben einfach los.
Udo von www.energieprojekt.biz

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