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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
LoungeHH
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Beitragvon LoungeHH » 13.09.2017 15:02 Uhr

Moin! Anbei drei vereinfachte Hydraulikpläne (Gesamtplan, Teilplan 1 + 2) mit der Hoffnung auf rege Diskussion.

1. Heizung+Kühlung Gesamtplan
https://drive.google.com/open?id=0B3IOh ... XBFYWgyZWM

2. Teilplan Modus Heizung
https://drive.google.com/open?id=0B3IOh ... DRuSkZfTlk

3. Teilplan Modus Kühlung
https://drive.google.com/open?id=0B3IOh ... TRhRXZ4Sm8

Die Umschaltung von Modus Heizen auf Kühlen erfolgt manuel oder temperaturgesteuert durch anlegen der Phase an Magnetventile über einen zentralen Wechselschalter: StromlosOffenVentile-NO (normally open) bekommen Strom und schließen - StromlosGeschlossenVentile-NC (normally closed) bekommen Strom und öffnen.

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Beitragvon energieprojekt » 14.09.2017 08:36 Uhr

Guten Morgen nach Hamburg und willkommen im Energieportal24.de
Über die Hydraulik lässt sich sicherlich diskutieren allerdings müsste man mehr Fakten kennen.
Gruß Udo von www.Energieprojekt.biz
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Beitragvon LoungeHH » 14.09.2017 15:16 Uhr

energieprojekt hat geschrieben:Guten Morgen nach Hamburg und willkommen im Energieportal24.de
Über die Hydraulik lässt sich sicherlich diskutieren allerdings müsste man mehr Fakten kennen.
Gruß Udo von http://www.Energieprojekt.biz


Welche Fakten soll ich nachliefern?

Anbei noch eine konkrete Frage zum Hydraulikplan Betriebsmodus Heizung:

PS sitzt im Modus Heizung ohne verbauten Holzofen am Ende einer Sackgasse und fungiert dort im besten Fall noch als vollkommen überdimensioniertes Vorschaltgefäß für die beiden MAGs.

Mit Holzofen verbaut aber unbefeuert (Pumpe der PumpengruppeHolzofen aus) müsste dessen Wärmetauscher zwingend "missbraucht" werden, damit zwischen SPS und PS Wasser zirkulieren kann (Kaskadierung der zwei Pufferspeicher).

Wie sollte der Plan am besten geändert werden, damit die Kaskadierung der beiden Speicher ohne Durchleitung durch Wärmetauscher des Holzofens funktioniert?

Idee: Mangels eines noch weiteren freien Stutzen am SPS, könnte man den Rücklauf des PS mit Rückschlagventilen am Rücklauf der Therme über ein T-Stück anbinden. Zwischen T-Stück und der Therme musste ebenfalls ein Rückschlagventil, sonst drückt PS bei abgeschalteter Therme sein kaltes Wasser durch dessen Wärmetauscher oben in den SPS. Dann noch eine kleine Pumpe zwischen PS und T-Stück, die nur dann einschaltet wenn der SPS auch unten z.B. 40-50 Grad erreicht hat. Erst dann ist es sinnvoll, das der SPS dem PS Wärme übergibt (=kaskadieren)
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Beitragvon energieprojekt » 14.09.2017 15:31 Uhr

mal eine Frage, wer hat die Hydraulik denn so geplant und warum ?
Man müsste die Heizlasten und Temperaturen wissen um zu wissen welche Leitung wo eingeschichtet wird.
Gerade im Bereich Hydraulik werden immer wieder gr0ße Fehler gemacht (vielleicht sagen auch viele Heizungsbauer aus diesem Grund das ein hydraulischer Abgleich nichts bringen würde).....
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon LoungeHH » 14.09.2017 15:58 Uhr

energieprojekt hat geschrieben:mal eine Frage, wer hat die Hydraulik denn so geplant und warum ?
Man müsste die Heizlasten und Temperaturen wissen um zu wissen welche Leitung wo eingeschichtet wird.
Gerade im Bereich Hydraulik werden immer wieder gr0ße Fehler gemacht (vielleicht sagen auch viele Heizungsbauer aus diesem Grund das ein hydraulischer Abgleich nichts bringen würde).....
Gruß Udo von http://www.energieprojekt.biz


Plan kommt vom Heizungsbauer. Als doofer" Elektriker weiß ich aber, das ohne Vorlauf und Rücklauf keine Zirkulation zwischen zwei Behältern funktionieren kann.

WDVS-freie fast quadratische Doppelhaus mit insgesamt 160 qm auf zwei Etagen gleichmäßig verteilt. 80 OG und 80 EG. EG steht 1/2 im Erdreich da Hanglage. Neues Flachdach mit Passivhausstandard U-Wert 1.1. Alles was im Erdreich steht hat 10cm XPS. 3-fach 0,5er.-Verglasung. Alle Außenwände haben innen 4cm (Fensterlaibung 2cm) Holzfaserdämmung. Darauf 2cm Lehm in denen 14er Aluverbundrohr läuft. Selbst mit nur 30 Grad Vorlauftemperatur bekommt man die Bude im Winter locker warm. 10 qm Vakuumröhrenkollektorfläche zur Heizungsunterstützung. Was brauchst du noch?
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Beitragvon energieprojekt » 14.09.2017 16:21 Uhr

nun es gibt zwei Möglichkeiten.
die erste: du lässt die Anlage von dem Heizungsbauer so bauen und weil sie nicht funktioniert anschließend auf seine Kosten umbauen
die zweite: du holst dir einen Planer ins Haus der dir die Hydraulik vernünftig plant und lässt sie dann von einem richtigen Heizungsbauer auch entsprechend umsetzen.
Die zweite Variante wird teurer sein, die erste langwierig und Nervenaufreibend.......
Um den Speicher vernünftig anschließen zu können weirst du später noch angaben zu den Volumenströmen der einzelnen Komponenten brauchen. Was hier gezeichnet und "geplant" wurde reicht evtl für den Kindergarten aber zumindest ist es bunt
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz

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Beitragvon LoungeHH » 15.09.2017 12:39 Uhr

Dass ich hier kostenfrei eine perfekte Planung erhalten kann, habe ich auch nicht angenommen! Kannst du wenigstens - vollkommen unabhängig von der natürlich entscheidenenden Frage der Volumenströme - meiner Analyse zustimmen, dass:

1. Der kleine Pufferspeicher PS im BetriebsModus Heizung ohne angeschlossenem Holzofen am Ende einer Sackgasse sitzt und dort dort im besten Fall als vollkommen überdimensioniertes Vorschaltgefäß für die beiden MAGs fungiert.

2. Mit verbautem aber unbefeuertem Holzofen (Pumpe der PumpengruppeHolzofen aus) dessen Wärmetauscher zwingend "missbraucht" werden müsste, damit zwischen SPS und PS Wasser überhaupt zirkulieren kann (Kaskadierung der zwei Pufferspeicher um bei hohem Solarertrag und in der Folge thermisch "überlaufendem" SPS, dieser Wärme an PS übergeben kann).
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Beitragvon energieprojekt » 15.09.2017 13:21 Uhr

das kann ich so bestätigen, wie gesagt diese Hydraulik ist für die Tonne. Eine vernünfige zu erstellen ist eigentlich kein so großes Problem(auch nicht finanziell). Deswegen verstehe ich nicht warum ein gelernter Heizungsbaumeister das nicht auf die Reihe bekommt.
Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon LoungeHH » 19.09.2017 08:48 Uhr

energieprojekt hat geschrieben:das kann ich so bestätigen, wie gesagt diese Hydraulik ist für die Tonne. Eine vernünfige zu erstellen ist eigentlich kein so großes Problem(auch nicht finanziell). Deswegen verstehe ich nicht warum ein gelernter Heizungsbaumeister das nicht auf die Reihe bekommt.
Udo von http://www.energieprojekt.biz


Anbei die Überarbeitung des Hydraulikplans, den ich - nach Rücksprache mit dem WOLF-Planungsbüro (meine Gastherme ist eine CGB-20) - selbst erstellt habe und der jetzt bei WOLF zur Überprüfung liegt. Was halten Sie davon?

Hydraulikplan Gesamt_neu.pdf
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Hydraulikplan Heizung.pdf
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Hydraulikplan Kühlung.pdf
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Beitragvon energieprojekt » 19.09.2017 14:59 Uhr

Hallo, zwar ist jetzt die Hydraulik besser aber Puffer und Temperaturverläufe sind nicht optimal auf einander abgestimmt.
Es wird in dem Speicher zu großen Verwirbelungen und nicht zu einer Schichtung kommen
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