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energieprojekt
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Beitragvon energieprojekt » 30.08.2017 08:27 Uhr

Einen Anschlußzwang halte ich für völlig falsch.
Solche Geschichten haben wir leider schon zur genüge. Siehe zb
-Enteignung im Braunkohletagebau
-Fernwärmanschlußzwang und Verbot zur Nutzung regenerativer Energien bei Kommunen
-Flächennutzung durch Stromversorger
-Anschlußzwang bei Wasser und Abwasser mit Irrsinnssummen.
Bei vernünftiger Planung und Energiemix sollte sich auch ein Biomassekraftwerk, zb in Verbindung mit Solarthermie wirtschaftlich darstellen lassen.
Hier mal ein gelungenes Beispiel:
http://www.energy-mag.com/energiewende- ... #more-8695
Bei Fragen stehe ich hier gerne zur Seite
Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon holz-metall-artinger » 30.08.2017 09:55 Uhr

das Wärmenetz müsste als Infrastruktur gesehen werden, wie Wasser und Kläranlage
Auf dem freien Markt mit Investoren kaum möglich, für den Ölheizer müsste es billiger werden als Öl
Es müsste die Kommune übernehmen und die Kosten umlegen.
Welche Widerstände es gibt das zeigen bereits Vorredner bzw. Schreiber.

Bisher planen die Bauträger, Architekten und Handwerker und es werden natürlich Pelleter.WP,Kachelöfen verkauft

PV rentiert sich auch nicht ----> Subventionen
Da müsste dann jedes Kw Wärme subventioniert werden. mfg.
Josef
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Beitragvon Farmerbasti84 » 31.08.2017 07:45 Uhr

Hallo zusammen,

Solch ein Biomasseheizwerk lässt sich ziemlich einfach rentabel darstellen, wenn die Infrastruktur gegeben ist.(wie schon erwähnt agrotherm malchin)
Aber das Wärmenetz macht 25% der Gesamtkosten aus und dadurch erhöht sich der Wärmepreis. Ich hatte der Stadt den Vorschlag gemacht: sie errichten, weil sie können als Kommune über 40 Jahre abschreiben, ich zahle die Pacht in Höhe der Abzahlung.
Aber das ist in deren Augen Wettbewerbsbevorteilung.
Dazu kommt das das Land was erst zugesagt wurde, jetzt nicht mehr zur Verfügung steht.(auch Städteland) Die anderen Flächen an dem passenden Standort müssten erst umgewidmet werden und das ist auch nicht gerade preiswert.
Ja man könnte den Eindruck bekommen, die Stadt wäre an solch einem Projekt nicht so sehr interessiert.
"Ein konstanter Wärmepreis für die nächsten Jahrzehnte, eine co2 Bilanz von 0, Artenschutz, Naturschutz, etc. ist ja nicht unbedingt interessant in der heutigen Zeit." :roll:
Und es macht sich nicht so gut Werbung beim Verbraucher mit der Aussage " wenn die und noch 100 Andere mitmachen könnten wir den Preis halten". Dann sagt der kommen sie wieder wenn sie 99 haben.
Deswegen wollte ich wieder etwas machen wo ich nicht so sehr die Gemeinschaft mit einbeziehen muss. Auch wenn ich es nicht für richtig halte aber reiß mir nicht den Arsch auf, wenn es keinen interessiert oder keiner will.
Beste Grüße
energieprojekt
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Beitragvon energieprojekt » 31.08.2017 09:46 Uhr

mit einem festen Wärmepreis hat es ein Nachbar in meinem Dorf gemacht, allerdings nur 8 Haushalte.
Eine andere Möglichkeit wäre eine Art Bürgerprojekt das habe ich in der Nähe mal vor 4 Jahren umgesetzt
Udo von www.energieprojekt.biz

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