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Junkers WP
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Beitragvon Junkers WP » 06.06.2017 11:30 Uhr

Hallo,
ich bin entsetzt über einen Kostenvoranschlag von 2300€ zuzüglich Kundendienstrechnung zur Fehlersuche. Anschaffungskosten der Heizung in 5 stelliger Höhe mit Erwartung, dass diese sich im Laufe der Jahre amortisieren würden. Kulanzantrag wurde abgelehnt mit dem Hinweis, auf natürlichen Verschleiß. Werkskundendienst hatte zuvor allerdings mündlich diesbezügliche Hoffnungen gemacht. Defekte Teile sind das Display sowie das Expansionsventil, welche für diese hohen Kosten ausgetauscht werden müssen. Wie kann sich der Anschaffungspreis dann amortisieren? Welche Reparaturen aufgrund weiterer Verschleißteile sind demnächst zu erwarten ? Wer hat Erfahrungen? Wer hat ebensolche Reparaturen erfahren müssen? Wer kann helfen?
Junkers STM 75, Baujahr 2009

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Beitragvon energieprojekt » 06.06.2017 12:47 Uhr

Halle Junkers WP,
willkommen bei EP24.de.
Zu deinem Beitrag. Das ein Display mal defekt gehen kann und auch ein Expansionsventil halte ich für einigermaßen vertretbar.
Das du hier bei einem 8 Jahre altem Gerät auf Kulanz pochst verstehe ich allerdings nicht. (nun versuchen kann man es ja mal)
Kulanz könnte ich noch verstehen wenn es kurz nach der Gewährleistung wäre (2 oder 5 Jahre) oder wenn es ein Serienfehler wäre.
Ich nehme an du hast das Gerät regelmäßig (jährlich) von einem Fachbetrieb warten. Als ich noch einen Heizungsbaubetrieb hatte bekamen meine Kunden einen kostenfreien Stördienst und mussten dann im Falle einer Reparatur nur die Materialkosten bezahlen.
Nun zu deiner Annahme das sich die Anschaffung einer Heizung armortisieren kann. Wie das? Solch ein Gerät verbraucht Energie, bedarf einer regelmäßigen Wartung und produziert neben der Wärme zum heizen und Warmwasser also unterm Strich kosten.
Es kann sein das wenn du ein altes Gerät gegen ein besonders sparsames ersetzt diesen Invest durch geringere Energiekosten einspielst. Aber zur Gelddruckmaschine wird eine Heizung deswegen trotzdem nicht.
Deinem Post entnehme ich das du das Gerät als Ersatz für ein älteres hast einbauen lassen, hast du dir damals eine Wirtschaftslichkeitberechnung erstellen lassen und wie sah die aus? Bei einer 5 stelligen Investition (wie hoch war die denn?) wird dir der Heizungsbauer ja relativ genau aufgeschlüsselt haben wann der Invest durch den geringeren Energieeinsatz ausgeglichen wird. Wartung und Reparaturkosten sind "Sowiesokosten" (müssen also für die alte wie neue Anlage berücksichtigt werden).
Mal ein Beispiel wenn die Anlage 10.000 € gekostet hat und man von einer Lebensdauer von 15 Jahren ausgeht müsstest du im Jahr ca 670 € weniger an Energiekosten aufwenden. (Zinsverluste nicht berücksichtigt)
Wie sollen wir dir hier helfen ?
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Beitragvon Junkers WP » 01.07.2017 11:23 Uhr

Hallo,
meine Heizung war kein Ersatz für eine alte. Inzwischen wurde sie von einem Techniker des Junkers/Bosch Werkskundendienstes repariert. Dieser Techniker äußerte, dass hier eben nicht der Normalfall vorliege, sondern die Teile eigentlich deutlich längere Laufzeiten aushalten sollten. So ähnlich sagte das auch der Techniker, welcher die Fehleranalyse durchgeführt hatte. Mein Schreiben mit der Bitte um Kulanz war durchaus berechtigt. Trotz Absage in einem schriftlichen Schreiben erhielt ich nun doch eine und bin zufrieden.
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Beitragvon energieprojekt » 01.07.2017 12:23 Uhr

Nun das freut mich für dich ist nicht üblich aber lobenswert
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Beitragvon WP- Profi Kälteheinz » 06.11.2017 11:10 Uhr

wir sind spezialisiert auf Junkers WP und können auch die effizents ermitteln und falls notwendig direkt vor ort den Fehler beheben. Bei bedarf einfach anrufen und unser servicetaem kommt einmal vorbei. Ihr Servicetaem vom Kälteheinz
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Beitragvon anucino » 31.01.2018 20:57 Uhr

Hallo,
ich hab genau das gleiche Problem. Meine Junkers WP ist eine STE-60 (Eingebaut im Jahre 2009).
Ich bin neu hier im Forum und bin am Verzweifeln.
Ich habe folgende Warnung / Fehler "Heizgastemp.E21.T6 höher als die optimale Temperatur".
Ich hatte vor einigen Jahren einen Kundendiensttechniker von Junkers da. Dieser hatte sich das angeguckt... und sämtliche Sachen aufgeschrieben. Vom Expansionsventil nicht einstellbar bis zum Verdichter. Da es sich damals um eine Warnung handelte haben wir nichts unternommen Für das Tauschen des Expansionsventils hatte er ca. 1.400 € veranschlagt. Hinzu käme das Display (flackerte von Anfang an – hab ich nicht reklamiert gehabt) 560€. Fehlfunktion des Kompressors konnte er nicht ausschließen – 1.400€. Dann hatte er noch geschrieben „Expansionsventil kann zur Beschädigung des Verdichters führen“. Einen wirklichen Fehler konnte er nicht finden. Insg. waren 3.360€ +MwSt veranschlagt. Der wollte mir die WP nochmal in Einzelteilen verkaufen. Leider war nur meine Frau zu Hause.

Jetzt aktuell ist es so, dass die Warnung mehrmals am Tag vorkommt. Die WP arbeitet allerdings meiner Meinung nach ganz normal.

Allerdings denke ich, dass der Stromverbrauch viel zu hoch ist. Ich habe mich bereits an die von Junkers empfohlenen Heizungsbauer gewandt. Diese waren allerdings bis jetzt keine wirkliche Hilfe. Die können die WP nur aufstellen, inbetrieb nehmen und nach Ihnen die Sintflut.

Wer kennt sich mit diesem Fehler aus? Wer hatte den gleichen Fehler? Bzw. was war die Ursache und was wurde getauscht?
Ich hoffe mir kann hier auf diesem Wege jemand helfen.

Vielen Dank.

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Beitragvon GESBB » 01.02.2018 08:19 Uhr

anucino hat geschrieben:Allerdings denke ich, dass der Stromverbrauch viel zu hoch ist.

Welche Anlagenaufwandszahl bzw. JAZ wird erreicht?
Einer der häufigsten Fehler ist ausgänglich, dass Anlagen insgesamt nicht fachgerecht dimensioniert wurden.
Überhöhter Verbrauch und CO2 Emissionen sowie zahlreiche andere Probleme sind dann die Folge.
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Beitragvon WP- Profi Kälteheinz » 02.02.2018 17:57 Uhr

Heißgasproblem---die wahren ursachen liegen meist nicht innerhalb der WP und sind im Wasserkreislauf zu suchen. also jedenfalls hat der techniker diesbezüglich wohl keine kontrolle durchgeführt. wir vom profiteam- Kälteheinz sehen uns erst einmal die perefferie an.

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