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Hausbau2017
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Beitragvon Hausbau2017 » 13.05.2017 14:01 Uhr

Hallo zusammen,

wir überlegen dieses Jahr ein Haus in Holzständerbauweise zu bauen. Größe ca 125m² mit Bodenplatte, Dämmung ist uns sehr wichtig.

Welche Art der Wärmepumpe wäre empfehlenswert, eine LLWP oder eine LWWP mit Fußbodenheizung und kontrollierter Be- und Entlüftung?

GESBB
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Beitragvon GESBB » 14.05.2017 05:18 Uhr

Hausbau2017 hat geschrieben:...wir überlegen dieses Jahr ein Haus in Holzständerbauweise zu bauen. Größe ca 125m² mit Bodenplatte, Dämmung ist uns sehr wichtig.

Hierbei beachten:
http://www.energieportal24.de/forum/ptopic,51028.html?#p51028

Hausbau2017 hat geschrieben:...Welche Art der Wärmepumpe wäre empfehlenswert, eine LLWP oder eine LWWP mit Fußbodenheizung und kontrollierter Be- und Entlüftung?

Ist der tatsächliche Leistungs- und Energiebedarf für Heizung und WW-Bereitung bekannt, lässt sich die sinnvolle Art der Wärmeerzeugung finden.

Tendenziell sind LLWP bestenfalls für echte PH geeignet. Hier ist dann noch die WW-Bereitung besonders zu beachten.

LWWP mit wassergeführter Wärmeterteilung und -übergabe sind, je nach Klimmastandort ab einem Gebäudestatus KfW70 sinnvoll.
Ob eine KWL m/o WRG notwendig oder gewünscht wird, hängt vom individuellen Einzelfall ab.
Wenn ja, würde ich jedoch von Kombigeräten abraten und eine separate KWL empfehlen.
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Beitragvon gergendv » 14.05.2017 09:35 Uhr

Generell sind natürlich erdgekoppelte WP wesentlich effizienter als Luft-WP (liegt in der Natur der Technik) und werden auch erheblich stärker gefördert (für eine Erdwärmepumpe bekommst Du immerhin € 4000 an Zuschuß von der bafa)
Wie schon erwähnt: zuerst muß eine Heizlastberechnung erstellt werden!!
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Beitragvon GESBB » 14.05.2017 10:08 Uhr

gergendv hat geschrieben:Generell sind natürlich erdgekoppelte WP wesentlich effizienter als Luft-WP..

Wesentlich sicherlich nicht, je nach tatsächlichem Energie- und Leistungsbedarf für Hzg u WW, der durch eine verkaufsunabhängige, objektive Grundlagenermittlung zunächst festgestellt werden sollte.
Bei modernen und meist sehr gut gedämmten Gebäuden kann man sich den wesentlichen und erheblichen Aufwand für die Erschließung erdgekoppelte Quellen meist sparen (liegt in der Natur der Technik).
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Beitragvon energieprojekt » 15.05.2017 06:51 Uhr

Guten Morgen Hausbau2017,
meine Vorredner haben dir ja schon einige Denkanstösse gegeben.
Meines Erachtens kann man die Frage auch nicht pauschal beantworten sondern es kommt auf die Einzelfallbetrachtung an.
Die Heizlastberechnung ist Plicht eben so möglichst verlässliche Angaben im Vorfeld und keine pauschalen Annahmen.
Effizienz mit der Aussage "immerhin gibt es dafür einen Zuschuß..." halte ich für den verkehrten Ansatz. Auch bei Bafa und KfW wurden und werden viel Quatsch unterstützt.
Deine Aussage "Dämmung ist uns sehr wichtig" möchte ich auch nicht pauschal unterschreiben, hier kann man schnell über das Ziel hinaus schießen. Eine ökologisch unbedenkliche Dämmung kann ökonomisch schnell zum Groschengrab werden.
Lüftungsanlagen wenn dann auf jeden Fall getrennt und immer prüfen ob notwendig und sinnvoll.
ich bin auf weitere Antworten gespannt
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Beitragvon Newgieenerhier » 17.05.2017 07:49 Uhr

ah super danke euch :)

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Beitragvon WP- Profi Kälteheinz » 06.11.2017 11:16 Uhr

Dämmung, man kann nicht genug dämmen. wir haben kunden mit holzständerhaus und 40 cm dämmung, 6 m hohe räume, 240 qm und sagenhafte 660,00 energiekosten im jahr
direktverdampfer - wp mit digitalscroll. große fenster und eine hocheffizente be- und entlüftungsanlage. die anlage wurde errichtet und betreut betreut vom Serviceteam vom Kälteheinz

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