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matzze2000
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Beitragvon matzze2000 » 01.03.2017 10:09 Uhr

Hallo,

ich hoffe ich bin in diesem Unterforum richtig, weil es bei meiner Frage mehrere Themen anschneidet. Bei unserem geplanten Neubau mit Wärmepumpe und PV Anlage wollte ich die BAFA Förderung für Wärmepumpen in Anspruch nehmen.

Als Allgemeine technische Voraussetzungen für die Förderung schreibt die BAFA: "Einbau eines Stromzählers zur Erfassung aller von der Wärmepumpe aufgenommenen Strommengen".

Ich hatte allerdings nicht vor einen separaten Stromzähler für die Wärmepumpe anzuschaffen, weil sich die Extra WP-Tarife aufgrund der Grundgebühr kaum rechnen und die PV Anlage auch für die Eigennutzung verwendet werden soll.

Bedeutet das, dass die Förderung damit definitiv flach fällt oder gibt es alternative Lösungen oder Ausnahmen?

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Beitragvon gergendv » 01.03.2017 10:20 Uhr

Es ist von einem getrennten ZÄHLER die Rede - das bedeutet nicht ein zweiter Stromzähler des Energieversorgers!!
Nimm einen geeichten Zwischenzähler und gut is.
Welche Wärmepumpe hast Du denn geplant?
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Beitragvon matzze2000 » 01.03.2017 10:32 Uhr

Ok, das wäre natürlich super wenn das schon die Lösung ist. Wir planen Sole-Erdwärme und voraussichtlich die Vissmann VITOCAL 343-G als recht kompaktes Kombigerät für Heizen und WW (sehr begrenzter Platz im HWR). Das Gerät hat ja für die Steuerung etc. sicher auch einen integrierten Strommengenzähler. Ob das eventuell schon ausreicht oder ich ggf., wie von dir vorgeschlagen, einen geeichten Zähler vorschalte kann ich ja dann noch wenn es so weit ist bei der BAFA nachfragen. Aber das beruhigt mich auf jeden Fall schon mal, dass das mit der Förderung grundsätzlich trotzdem funktioniert.
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Beitragvon gergendv » 01.03.2017 11:32 Uhr

Hast Du Dich mal über die Direktverdampfer-Wärmepumpentechnik informiert?
Gerade wenn im Heizraum wenig Platz ist bietet sich diese Technik an - und ist auch noch wirtschaftlicher als Sole-WP (COP-Wert über 5,0)
Bei Interesse: einfach Kontakt per Mail aufnehmen.
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Beitragvon GESBB » 02.03.2017 07:20 Uhr

matzze2000 hat geschrieben:Wir planen Sole-Erdwärme und voraussichtlich die Vissmann VITOCAL 343-G als recht kompaktes Kombigerät für Heizen und WW (sehr begrenzter Platz im HWR).

Warum gerade dieses spezielle Gerät/Hersteller? Da müsste doch die Grundlagenermittlung und z.B. die Heizlastberechnung, Quellendimensionierung etc. bereits abgeschlossen sein. Wie sind denn die Werte?
Will man die Quelle einer SWP dimensionieren, muß der tatsächliche Energie- und Leistungsbedarf bekannt sein, andernfalls kann es unwirtschaftlich werden.
Wenn der HWR sehr begrenzt ist, hat der Archi wohl etwas versäumt. Kombigeräte sind selten effizient. Die integrierten WW-Speicher sind zu wenig "wärmepumpenfreundlich" und oftmals ist das Nettovolumen sehr beschrängt.

Empfehlenswert vom Anbieter eine Garantie für die Energieeffizienz zu verlagen(vertraglich fixieren), was nur mit Qualitätssicherung nach der neuen VDI 4645 gelingen dürfte.

http://www.gesbb-energieberatung.de/images/gesbb/heizung/heizung8.png

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