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Billy
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Beitragvon Billy » 10.02.2017 17:38 Uhr

Hallo,

ich hoffe ihr könnt mir helfen. Meine Frau und ich sind im November 2016 in unser neues Haus (Neubau KFW 70) mit ca 125 qm Wohnfläche gezogen. Für die Nutzung der Fußbodenheizung und der Wassererwärmung haben wir uns für eine Erdwärmepumpe entschieden. Bei der Pumpe handelt es sich um das Modell Junkers STM 80-1. Die Gesamtjahresarbeitszahl wurde mit 4,81 angegeben.

Nach Prüfung des Stromzählers habe ich innerhalb von 2 Monaten einen Verbrauch von 2.100 KW/h festgestellt. Mir erscheint dieser Verbrauch extrem hoch, da ein Kollege von mir einen Jahresverbrauch von ca. 4000 KW/h hat. Ich wollte daher fragen, ob der von mir festgestellte Verbrauch realistisch oder wirklich zu hoch ist.

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Beitragvon elnino » 10.02.2017 18:06 Uhr

Wurde denn eine Heizlastberechnung durchgeführt und eine optimale Einstellung der Anlage ?
Ich denke die Experten melden sich und können dir dann noch ein paar Tips geben ob man die Anlage noch etwas optimieren kann.
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Beitragvon GESBB » 11.02.2017 11:20 Uhr

Hallo,
Billy hat geschrieben:....Die Gesamtjahresarbeitszahl wurde mit 4,81 angegeben.

Die Herstellerangaben bzgl. JAZ sind relativ uninteressant, sie dienen ausschlißlich der Verkaufsunterstützung.
Ausschlaggebend ist die tatsächliche AZ im praktischen Betrieb, die man messen kann.
http://www.gesbb-energieberatung.de/ima ... chnik5.png
Billy hat geschrieben:...habe ich innerhalb von 2 Monaten einen Verbrauch von 2.100 KW/h festgestellt.
Im Winter ist der Heizenergieverbrauch generell höher, völlig unabhängig von der Art der Wärmeerzeugung.
Billy hat geschrieben:... Mir erscheint dieser Verbrauch extrem hoch, da ein Kollege von mir einen Jahresverbrauch von ca. 4000 KW/h hat.
Vergleiche mit Anderen sind nicht belastbar und führen zu falschen Schlußfolgerungen, da hier deutlich andere Randbedingungen existieren.
Ich berechne meinen Kunden vorher den tatsächlichen Energieverbrauch und -bedarf für Heizung und WW. Damit existiert dann eine reale Vergleichsgrundlage.

v.G.
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Beitragvon WP- Profi Kälteheinz » 19.09.2020 14:29 Uhr

Auch wir vom Technikspezialteam vom Kälteheinz gehen davon aus, dass da twas nicht stimmt.Der Verbrauch ist zu hoch. Villeicht sollten man erst einmal die Bautrocknungsphase abwarten. Ihr Spezialtechnikteam vom Kälteheinz
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Beitragvon energieprojekt » 19.09.2020 16:18 Uhr

Nun die Frage nach Heizlastberechnung wurde ja schon gestellt und das vergleichen mit anderen Anlagen ist in der Tat immer gefährlich.
Bei jedem Heizsystem sollte man sich im Vorfeld informieren und abständig beraten, sowie das Gesamtsystem planen lassen.
Alles andere führt einfach sonst zu deinem Ergebnis.
Schau zuerst einmal was dir zugesichert wurde und las die Anlage sowie deren Einstellungen überprüfen.
Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon rosebud » 19.09.2020 17:23 Uhr

Da hat Kälteheini nur geschlagene dreieinhalb Jahre gebraucht, um auf den Trichter zu kommen. Wenn die mit allen Kunden so umgehen, wundert mich nichts.


Der ärgste Gegner der erneuerbaren Energien ist die Dreisatzrechnung

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