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IngeHerkenrath
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Beitragvon IngeHerkenrath » 14.01.2017 17:16 Uhr

Hallo,

ich lese gerade durch Zufall Ihren Eintrag.
Bitte passen Sie auf, dass Sie nicht an so einen grenzenlosen Scharlatan geraten wie wir. Bei Interesse sollten Sie sich mal auf meiner Homepage: www.eifeluebersetzungen.com informieren oder einfach:
Berndt Kältetechnik bzw. Berndt Kältetechnik GmbH & Co. KG anschauen, dort finden Sie dann auch meine Eintragungen.
Und wenn Sie sich für jemand entschieden haben, nicht vergessen, vorsichtshalber UNBEDINGT vorher eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen und den gesamten Bauablauf genauestens dokumentieren, am besten mit Fotos.
Wünsche Ihnen, dass Ihnen eine solche Null erspart bleibt.

Wir haben zum Glück zwei einwandfrei funktionierende Ölheizkessel der Firma Viessmann und waren noch nie auf die im Jahre 2014 eingebaute und bis heute hier nutzlos rumstehende WP angewiesen. Gutachten liegt nun vor und in Kürze wird wohl das Urteil gegen diesen Stümper Berndt gefällt werden.

Liebe Grüße aus der Eifel
Inge Herkenrath

GESBB
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Beitragvon GESBB » 14.01.2017 18:20 Uhr

Hallo,
IngeHerkenrath hat geschrieben:..., vorsichtshalber UNBEDINGT vorher eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen und den gesamten Bauablauf genauestens dokumentieren, am besten mit Fotos.
Mit welcher Risikoabdeckung und zu welchem Preis? ;-)
IngeHerkenrath hat geschrieben:...Wir haben zum Glück zwei einwandfrei funktionierende Ölheizkessel der Firma Viessmann und waren noch nie auf die im Jahre 2014 eingebaute und bis heute hier nutzlos rumstehende WP angewiesen.[//quote]
Ihre Ahnungslosigkeit scheint nahezu grenzenlos und daher nicht unbedingt empfehles- bzw. nachahmungsnwert ;-)
IngeHerkenrath hat geschrieben:... Gutachten liegt nun vor und in Kürze wird wohl das Urteil gegen diesen Stümper Berndt gefällt werden.

Viel Glück zu diesem Gutachten, ohne Rechtsbestätigung (Urteil) jedoch völlig wertlos!

v.G.
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Beitragvon Siggio3 » 15.01.2017 10:19 Uhr

Ich habe mir bestimmt eine Stunde lang vieles auf eurem Blog über diese Firma durchgelesen. Für mich ist vieles davon einfach unverständlich. Meine Frau und ich haben viele Jahre in Florida (bis 2015) gelebt wo jeder Klimaanlagen mit Kompressoren verwendet. Die Anlagen haben 10 kw - 20 kw eingebaute Heizsysteme (Heizspiralen?) damit man bei sehr kalten Temperaturen (selten) auch heizen kann. Allerdings ist diese erzeugte Wärme dann 1 zu 1 im Stromkreis, sprich schweineteuer. Ich erwähne das gerade nur weil in Amerika die Kompressor eine *MINDEST* Garantie auf 10 Jahre kostenfreien Austausch haben. Viele Firmen haben sogar 20 Jahre Garantie und große Firmen wie Goodman sogar lebenslange Garantie. So ein Kompressor sollte fast "unzerstörbar" sein.

Ich wünsche euch viel Glück mit der Klage, denke aber leider nicht das es etwas damit wird. Na ja, vielleicht ist euer Anwalt ja Spitzenklasse. Als wir in 2005 in Deutschland ein Haus bauten wurden wir um 16500 Euro (nachweisbar) abgezockt ... gingen zu unserem Anwalt mit allen Belegen & Beweisen ... und fanden heraus das eine Klage auf Betrug unmöglich wäre da Betrug eine vorsätzliche Tat ist welche man beweisen muss, und meistens nur beweisen kann wenn andere Kunden ebenfalls mit gleicher Beschwerde vortreten. Was euch passiert ist ist kein vorsätzlicher Betrug, sondern einfach bloss Pfuscherei. Dagegen kann man natürlich klagen, aber nicht wegen Betrug. Trotzdem wünsche ich euch viel Glück dabei.

Zu guter letzt habe ich eines von eurem Artikel gelernt ... höchstwahrscheinliuch gibt es viel mehr Fachmänner die vermuten mit Wärmepumpen das richtige zu tun, als Fachmänner die tatsächlich total die Ahnung über Wärmepumpen haben. Ich denke bei der Installation einer Wärmepumpe sollte man sich *NICHT* einen Heizungsbauer suchen, sondern speziell eine Firma die sich einzig & allein auf Wärmepumpen spezialisiert hat. Ohne Erfahrung mit, und Benutzung der vorgeschriebenen Kältemittel & Kompressoren kann man den Heizungsbauer vergessen, denn dass scheint an einer guten Luft-Wärmepumpe extrem wichtig zu sein. Aber bei solchen Experten wird dann natürlich der Preis sofort um so mehr in die Höhe getrieben.

Ich empfinde den gesamten Heizungsbau als eine unverschämte Geldmacherei. Unser lokaler Heizungsbauer mit 30+ Jahren Erfahrung installiert eine Austausch-Zentralheizung mit Öl oder Pellets in 2 Tagen (sagt er selbst) mit einem Helfer. Bei 1000 Euro pro Tag wäre das richtig fettes Geld ... und trotzdem hört man von Installationskosten in Höhe von zig Tausenden von Euro. Einfach bloss unverschämt. Die "Experten" welche sich tatsächlich mit der Materie total auskennen installieren solche Systeme sehr schnell. Das wurde mir schon von 3 verschiedenen Herstellern bestätigt. Also mehr als 1000 Euro Pro Tag (nur für die Arbeitszeit) für einen Austausch innerhalb von 2 bis höchstens 3 Tagen ist schlicht & einfach Geldmacherei. (AUSTAUSCH = Gelieferte Geräte stellen, Rohre verbinden, Kabel verbinden, Steuerung einstellen).

Okay, Wärmepumpe kommt uns doch nicht ins Haus, aber eine Pelletheizung kommt rein. Unser Handwerker (Jahrzehntelange Erfahrung) hat schon mehrere Pelletheizungen installiert und macht uns die Arbeit für nur 1500 Euro. Das finden wir für 2 Tage Arbeit völlig akzeptabel & fair. Nicht jeder hat Eimer voller Euro herum liegen und nicht jeder möchte einen Kredit für eine Heizung aufnehmen welche man die nächsten 10 Jahre bezahlen darf ... ABER JEDER braucht natürlich eine Heizung in Deutschland, und viele Heizungsbauer nutzen das leider völlig aus. Man bezahlt sich Dumm, oder man kann bleiben wo der Pfeffer wächst. Das ist meine Meinung, entstanden durch eigene Recherche & Gespräche mit Fachmänner sowohl als auch Hersteller.
Eine bittere Pille ... :x

Für mich ist dieses Thema nun wirklich beendet.
Danke an alle hier mit ihren Meinungen & Erklärungen.

.
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Beitragvon IngeHerkenrath » 17.01.2017 11:43 Uhr

Hallo,

ich habe mir Ihren Kommentar durchgelesen und möchte Ihnen noch folgendes mitteilen:

Sie haben vollkommen Recht, diese Sache ist mehr als unverständlich, so etwas muss man erlebt haben, sonst kann man es einfach nicht glauben. Ich bin seit fast 35 Jahren selbständig, ich habe es in all den Jahren noch niemals mit einem Menschen wie Herrn Berndt zu tun gehabt.

Lt. meinen Recherchen im Internet soll ein Kompressor mindestens 20 Jahre halten, bei uns war dieses Teil bereits nach noch nicht einmal einem Monat defekt, es wurde ausgetauscht, ohne nach der Ursache zu forschen und das obwohl ich Herrn Berndt fast täglich darauf aufmerksam gemacht habe, dass der Stromverbrauch m.E. viel zu hoch sei. Daraufhin verbrachte dieser Mann als Chef der Firma etwa 2 Stunden täglich abends im Keller – keine Ahnung, was der dort gemacht hat -- kam wieder und teilte mit: Die Wärmepumpe läuft. Das war ja klar, sonst hätte sie diesen Stromverbrauch nicht gehabt. So ging das auch nach dem Austausch des Kompressors luftig weiter, bis auf unser massives Drängen die Firma Mitsubishi dann nach über einem halben Jahr !! feststellte, da war ein falsches Dreiwegeventil eingebaut worden, so dass von der WP gar keine Wärme in dem Multifunktionsspeicher ankam !!! Geheizt wurde über die Ölheizung, da es sich um eine bivalent arbeitende WP handelt. Und so ging das immer und immer weiter, Herr Berndt und seine Mannschaft waren an die 150 mal (in Worten: einhundertfünfzig) hier und haben „nachgebessert“, bis wir am 9.5.2015 endgültig die Nase voll hatten von Herrn Berndt und ihm erklärt haben, dass wir eine Rückumwandlung fordern, worauf er entgegnete: Ich habe ein Recht auf Nachbesserung. Sie sehen an diesem Satz schon, mit wes Geistes Kind man es hier zu tun hat. Für die teils täglichen Besuche dieses Herrn bzw. seiner Mitarbeiter gibt es hier in der Straße über 20 Zeugen, die die Autos gesehen haben.

Was Ihre Anmerkungen hinsichtlich des Betruges betrifft, so handelt es sich bei uns zum einen ganz klar um Handwerkerpfusch, aber auch um Betrug, da Herr Berndt sich geweigert hat, die Anlage zurückzubauen und den Schaden zu ersetzen. Zurückbauen wollte er, aber nicht zurückzahlen und das ist Betrug.

Er hat im Übrigen selbst weitere Beweise für den Betrug geliefert, so gibt es beispielsweise eine E-Mail von ihm, in der er selbst schreibt, dass es bereits VOR Auftragsannahme klar war, dass die Anlage hier so nicht funktioniere würde. Es gibt eine weitere E-Mail über einen auf +15°C gestellten Bivalenzpunkt (hierzu muss man wissen, diese WP arbeitet bivalent, sie soll eine vorhandene Ölheizung lediglich unterstützen, in 8 bis 9 Monaten ausreichend sein, wäre im tiefsten Winter bei uns jedoch gar nicht zum Einsatz gekommen).

Was den Betrug bei Ihrem Hausbau betrifft, so habe ich noch nie gehört, dass auch andere einen Betrug anzeigen müssen, wieso das?

Was die Anwälte betrifft, so ist es in Deutschland ja mittlerweile so, es gibt eine regelrechte Anwaltsschwämme und denen ist es doch völlig egal, ob ein Mandant gewinnt oder verliert, die gewinnen immer, da ihre Rechnungen stets zu zahlen sind, egal ob der Mandant gewinnt oder verliert. Wer sollte sonst einen Herrn Berndt in einer solch sonnenklaren Sache vertreten? Da kann man noch so viele Märchen erzählen, dumm ist es, wenn der andere – in diesem Falle ich – genau nachweisen kann, dass das nicht stimmt und noch das Fax mit Sendeprotokoll vorlegen kann.

Wir haben Herrn Berndt natürlich nicht wegen Betrug verklagt, sondern auf Rückumwandlung und Schadensersatz in einer nicht unerheblichen Höhe. Die Anzeige wegen Betruges habe ich bei der Staatsanwaltschaft Koblenz eingereicht und ich denke, dass diese nach Vorliegen des Urteils tätig werden wird, das steht ja klar in dem entsprechenden Schreiben und das Schöne bei unserem „lieben Handwerker“ ist, dass er die Beweise praktisch selbst frei Haus liefert.

Sie haben vollkommen Recht, viele Handwerker berechnen einem völlig unangemessene Stundensätze, die nicht ihrer Arbeit entsprechen, aber wenn man schon solche Summen zahlt, dann kann man wohl erwarten, dass man eine Arbeit erhält, die man auch gebrauchen kann, aber wie sieht es in diesem Rechtsstaat aus: Wenn man das schon bezahlt hat, lehnen solche Brüder sich erst mal entspannt zurück nach dem Motto: Verklag mich doch und manch einer ist nervlich oder finanziell nicht in der Lage, jetzt auch noch ein nervenaufreibendes und kostspieliges Gerichtsverfahren zu „durchlaufen“, wobei man noch befürchten muss, dass so ein Typ am Ende noch zahlungsunfähig ist und darauf bauen die und bieten einem dann einen inakzeptablen Vorschlag an, weil sie genau wissen, viele lassen sich darauf ein.

Wir hatten im Übrigen keinen Heizungsbauer beauftragt, weil die zumeist von Wärmepumpen gar keine Ahnung haben, sondern einen Kältebauer, aber das war leider der „totale Schuss in den Ofen“.

Ich habe gestern wieder die Innung, die Handwerkskammer, den Landrat und den Oberstaatsanwalt über den aktuellen Stand informiert und bei der Innung etc. erneut nachgefragt, was die sich eigentlich dabei denken, solche Typen auf unschuldige Bürger "loszulassen"?

Ich wünsche Ihnen nun viel Erfolg mit Ihrer Pelletheizung und gehe davon aus, dass einem ein solches Exemplar, wie in unserem Fall, wohl eher selten begegnet. Wie „abgebrüht“ muss man sein, mit einer solchen Lachnummer über 1 ½ Jahre im Internet zu stehen? Ich denke, dazu gehört schon einiges.

Liebe Grüße
Inge Herkenrath
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Beitragvon Siggio3 » 17.01.2017 16:39 Uhr

Danke für die weiteren Infos. und Erläuterungen. Allerdings verstehe ich ehrlich gesagt nicht warum eine Wärmepumpe zur Unterstützung einer Ölzentralheizung benutzt werden sollte? Warum nicht gleich so wie wir es gemacht haben, das ganze Heizsystem raus werfen und dann mit etwas neuem anfangen?

Mit Zentralheizung heizen, egal ob Öl, Holz/Pellets, Gas, usw. ist ja eine ganze Manschette für sich selbst, genau wie Wärmepumpen auch eine Manschette ganz für sich selbst sind. Ich kann mir da schon vorstellen das viele Profis welche sich gut mit der einen oder anderen Variante auskennen, plötzlich bei solcher Kombination ihre Probleme haben würden. Nein, das soll kein Vorwurf sein. Ich versuche lediglich zu verstehen warum man sich den extremen Kosten einer Wärmepumpe aussetzen würde, und diese dann nicht als einziges Heizungsmittel verwendet wird? Warum Zwei Systeme, vermutlich alt und neu, kombinieren?

Wir kennen einige Leute mit Wärmepumpe und wir kennen Leute die mit Holz und auch noch Kohle heizen. Wir sind die einzigen mit nur Strom. Wir kennen aber niemanden der zwei Grundverschiedene Heizsysteme kombiniert hat. Solar mit Wärmepumpe kann ich verstehen, ist ja alles Strom. Ich drücke ihnen auf jeden Fall alle Daumen das diese Angelegenheit, rechtlich wie von ihnen erwünscht ausgeht.
Toi toi toi! :) :wink:

.
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Beitragvon 1Peter1 » 25.01.2017 03:17 Uhr

Hallo zusammen, hallo Siggo3,

grundsätzlich ist bei deinem Haus mit dem genannten Baujahr potential zur Energieeinsparung vorhanden. Und obwohl ich das Haus nicht kenne würde ich aus der Distanz folgendes vermuten.
Die Fenster die in 1983 eingebaut wurden haben einen K-Wert (alte Bezeichnung ) von 1,9 mit sehr viel Glück 1,6 (aktuell min. 0,9 oder besser und DICHT eingebaut ). Zudem waren die Einbauvorschriften zu diesem Zeitpunkt nicht vergleichbar mit heute. Ich denke das das Thema Dichtigkeit nicht wirklich beachtet wurde. Weiterhin sind Heizungen gerne "Überdimensioniert" worden. Heizkörper nicht berechnet sondern an die Fensternieschen angepasst. Deine Ventilunterteile ( da wo Thermostatköpfe befestigt sind ) nicht voreinstellbar, Die Heizkreispumpe möglicherweise zu groß usw.
Die BAFA fördert das Thema Energieberatung. Mein Vorschlag wäre zuerst einen Energieberater mit guten Fachkenntnissen und langer Erfahrung zu beauftragen dein Haus mit den entsprechenden Möglichkeiten zu beurteilen.
Wie schon mehrfach von Vorrednern beschrieben, halte ich eine Luft-Wasser WP bei hohen Vorlauftemperaturen für vollkommenen Unsinn, das kann schlimmstenfalls zu einer etwas besseren E-Heizung ausarten. Eine WP arbeitet mit den angegebenen Leistungswerten / Jahresarbeitszahl nur unter optimalen Voraussetzungen und da gehört eine geringe Vorlauftemperatur um 32 -35° dazu (und noch viel mehr ). Außerdem kostet eine WP die qualitativ hochwertig ist ihr Geld. Billigzeugs aus China käme für mich nicht in Frage (auf deinen angegebenen Link bezogen )
Im Übrigen halte ich eine thermische Solaranlage als Ergänzung zu egal welchem Heizsystem als unabdingbar. Und wenn es nur zur Brauchwassererwährmung dient.
Gruß und gutes Gelingen, Peter

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Beitragvon 1Peter1 » 25.01.2017 03:55 Uhr

Ich nochmal :) ,
die Werbung die an meinen Beitrag angehängt ist ist nicht von mir !
Ich möchte nur kurz auf das Thema Installationskosten oder Stundenlöhne von Fachhandwerkern eingehen um zumindest den Versuch zu unternehmen etwas zu verdeutlichen.
Berufsgenossenschaft, Handwerkskammer, Handelskammer, Solidaritätsbeitrag für jeden Mitarbeiter und zusätzlich für die Firma, Handwerker Haftpflichtversicherung, Kosten für Werkzeuge und Fahrzeuge, TV und Rundfunkgebüren für die Firma und Fahrzeuge, 6 Wochen Lohnfortzahlung für kranke Angestellte, , diverse staatlich gewünschten Vorsorgeprogramme für Angestellte die zum Teil staatlich unterstützt werden ( aber auch vom Arbeitgeber )...............und, und, und. Das ist leider keine Einmalzahlung sondern muss ohne Wenn und Aber jeden Monat entrichtet werden.
Das ist leider oder Gott sei Dank unser System und muß , sofern man nicht pleite gehen möchte, in die Kalkulation eingerechnet werden.
Vielleicht wird es deutlicher wenn man sich die Lohn und Materialkosten für ein "Modesmartphone" anschaut. Das Teil wird für ca. 45 US Dollar produziert und für ca. 900 Euro oder mehr verkauft, wobei der Hersteller jedes Jahr Milliarden Gewinne macht und ein Handwerker mit Ach und Krach 5 % Gewinnzuschlag auf Lohnkosten Kalkuliert..
Gruß Peter
WP Fan
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Beitragvon WP Fan » 12.02.2017 00:06 Uhr

so sieht es aus Peter ;)

u.a. kommen dann noch die Kosten für Weiterbildung und Produktschulungen hinzu, inkl. Unterbringung/Verpflegung und Verdienstausfälle während dieser Zeit....ohne dies kann man kein Fachmann bleiben...;)

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