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pyralvex
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Beitragvon pyralvex » 20.12.2016 22:10 Uhr

Unsere Wärmepumpe von Bartl (ECO S) wurde im Rahmen eines schlüsselfertigen Hauses (über einen Generalunternehmer) installiert und in Betrieb genommen. Zwar gab es erhebliche Anlaufschwierigkeiten bei der Inbetriebnahme aber nun läuft diese gut (seit 2 Monaten). Leider ging der Generalunternehmer vor Beendigung des Objektes in Konkurs. Die Wärmepumpe wird von der BAFA (Bund) gefördert. Die Förderung ist auch genehmigt. Für die Auszahlung ist lediglich ein Verwendungsnachweis für die Wärmepumpe einzureichen. Diesen bekomme ich natürlich nicht mehr von dem insolventen Generalunternehmer (bzw. seinem Subunternehmer/Installateur).
Nach mehrmaligen Anfragen bei Bartl um Hilfe/Unterstützung, um einen anderen Fachbetrieb zu finden der mir diesen Nachweis erstellen kann, habe ich nun resigniert. Bartl ist an einer Hilfestellung hierzu nicht interessiert. Bartl sieht sich wohl objektiv als Produkterzeuger welcher innovative Produkte auf den Markt wirft und nicht mehr. Das erinnert mich volkswirtschaftlich an die Zeiten von Henry Ford.
Die Förderung werde ich wohl nicht bekommen, obwohl es hierfür nicht viel braucht, denn die Daten der Antragsstellung liegen vor und die Förderung ist wie erwähnt bereits im Grunde genehmigt. Es handelt sich um 5 Seiten Papier ausgefüllt von einem Installateur.
Frage in die Runde: Kennt jemand einen Installateur, der mir diesen Nachweis ausstellen kann? Natürlich gegen Auftrag und Abrechnung.
MfG

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Beitragvon GESBB » 21.12.2016 10:06 Uhr

Hallo,
pyralvex hat geschrieben:......Die Wärmepumpe wird von der BAFA (Bund) gefördert. Die Förderung ist auch genehmigt. Für die Auszahlung ist lediglich ein Verwendungsnachweis für die Wärmepumpe einzureichen.

Zunächst ist unbekannt, was beantragt und genehmigt wurde (Neubau!).
Bei den Bartel ECO S, werden nach meiner Erinnerung nur die (HG) Varianten gefördert.
pyralvex hat geschrieben:....Die Förderung werde ich wohl nicht bekommen, obwohl es hierfür nicht viel braucht, denn die Daten der Antragsstellung liegen vor und die Förderung ist wie erwähnt bereits im Grunde genehmigt. Es handelt sich um 5 Seiten Papier ausgefüllt von einem Installateur.

Was hier so einfach mit Formularausfüllung (Verwendungsnachweis, Fachunternehmererklärung) beschrieben wird, hat einen gewichtigen Hintergrund (Mithaftung, Subventionsbetrug).
Daher dürfte kein Ersteller dieser Nachweise daran interessiert sein, etwas zu bescheinigen, was nicht seiner eigenen Leistung entspricht.
Ich selbst werde häufig nach Baufertigstellung von Neubauvorhaben mit meist überregionalen GU/GÜ hinsichtlich Energieausweis nachgefragt, was ich allein aus Haftungsgründen stets ablehne. Der jeweilige Nachweis (EnEV/KfW) kommt dabei immer von diesen GU/GÜ ;-)

v.G.
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Beitragvon energieprojekt » 21.12.2016 10:37 Uhr

Guten Tag pyralvex,
willkommen bei EP24.de.
Zuerst mal ärgerlich das du solche Probleme mit deinem Handwerker hast. Leider passiert dies häufig wenn man sich in die Hände eines GU's begibt.
Was ich nicht verstehe ist das die Anlage schon 2 Monate läuft (vorher mit Fehlern) und in der Zeit der Verwendungsnachweis nicht gestellt wurde.
Aber zu deinen Gedanken (GESBB) hat da ja auch schon geantwortet.
Die Fa Bartl als Hersteller kann diese Unterlagen nicht ausstellen.
Wenn es sich um eine förderfähige Anlage handelt wird hier wohl schon im Vorfeld etwas ausgefüllt worden sein. Hier kann nun nicht irgend jemand anderes seine Unterschrift hergeben.
Zum Thema Haftung hast du hier ja schon eine Antwort bekommen.
Diese "Angebote" Förderanträge aus zufüllen, schonmal sogar gegen Bezahlung, erhalte ich auch fast täglich und lehne sie fast teilnahmslos ab da ich mich nicht in die Nesseln setzen möchte.
Ich würde mal den GU kontaktieren denn am Ende des Tages steht er für die Mängel seines Sub's ein !!!!
Die Förderanträge dürften teil des Werksvertrages mit dem GU sein also hat er sie auch beizubringen.
Also von Ihm die Kohle für die Förderung verlangen.
Gruß udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon WP Fan » 23.12.2016 20:34 Uhr

Hi,
bei einem Neubau wird, meine ich, nur Sole/Wasser-und Wasser/wasser-Wärmepumpen gefördert, wenn die Gesamt-Jahresarbeitszahl über 4,5 liegt.
Ich meine auch, das man die Wärmepumpein Eigenleistung errichten darf.
Wenn man die Wärmepumpe in Eigenleistung installieren darf, dann müßte man eigentlich die Förderunterlagen selbst ausfüllen dürfen.
Bei einem Förderbetrag von 4500€ für eine Sole/wasser-Wärmepumpe würde ich nicht so schnel die Flinte ins Korn werfen.

1) Schon bei der BAFA angerufen und das Problem besprochen?
2) Gibt es ein Inbetriebnahme-Protokoll? Wer hat die Inebtriebnahme gemacht?
3) Ist die Installationsfirma ebenfalls insolvent?

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