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Erdwärme, Wärmepumpe, Erdkollektoren, Wasserwärmepumpen, Bohrungen, Sonden
matzze2000
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Beitragvon matzze2000 » 27.12.2016 08:29 Uhr

GESBB hat geschrieben:Hallo,
da sich der Beitragseröffner nicht mehr meldet, macht es wohl wenig Sinn einen Dialog zu führen.


Hallo,

ich lese hier durchaus noch mit und habe das Thema aboniert ;) Danke schon mal für den interessanten und informativen Austausch hier! Sobald mir neue Infos vorliegen werde ich mich gern wieder hier melden.

Bei uns ist es aktuell alles etwas ins Stocken geraten, weil der Grundstückskauf sich noch etwas hinzieht. Vor Februar wird es deshalb wohl erst mal nicht weiter gehen. Im Februar wird dann wohl das Architektengespräch stattfinden, bei dem dann auch der weitestgehend finale Grundriss und Hausausrichtung besprochen werden. Der Termin zur Bemusterung, wo dann auch endgültig über die Heizungsanlage entschieden werden muss, wird erst im Sommer stattfinden.

Ich habe außerdem vor gehabt einen baubegleitenden Sachverständigen mit zu beauftragen. Um gleich noch KfW Fördermittel nutzen zu können suche ich grade noch bei der "Energie-Effizienz-Experten"-Liste nach einem passenden Partner. Optimaler Weise kann der da dann ja auch noch mit fachlichem Rat zur Seite stehen. Oder kennt hier eventuell noch jemanden aus dem Raum Leipzig der als baubegleitender Sachverständiger arbeitet und empfehlenswert ist?

WP Fan
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Beitragvon WP Fan » 27.12.2016 15:12 Uhr

GESBB hat geschrieben:
WP Fan hat geschrieben:...deshalb ja auch die größer ausgelegte Erdsonde...
Bei einer sorgfältigen Grundlagenermittlung und Anlagendimensionierung, benötigt man keine teuren "Angstzuschläge".
WP Fan hat geschrieben:...
Wieviel Meter Erdsonde es dann werden entscheidet auch nicht der Heizungsbauer und wohl auch nicht die meisten TGA-Planer, sonder die Bohrfirma.

Woher kennt die Bohrfirma den tatsächlichen Leistungs- und Energiebedarf der Anlage?
WP Fan hat geschrieben:Letzlich bekommt die Bohrfirma die Ansage, welche Kälteleistung bei wieviel Nutzungsstunden am Standort gewünscht werden und nicht wieviel Meter sie bohren soll.
Von Wem?



was für "Angstzuschläge"? :roll:

und was "Von Wem?"?
steht doch alles da :roll: aber vielleicht nicht eindeutig genug.

Die Bohrfirma bekommt die Ansage, wieviel Kälteleistung am Standort benötigt wird vom Heizungsbauer,...

...weil der Heizungsbauer ja immer alle Angaben in einem Leistungsverzeichnis einer Ausschreibung eines Fachplaners auf Korrektheit überprüfen muß :D diese Anmerkung schreibt der Fachplaner ja abschließend in jede seiner Ausschreibungen...

...die Bohrfirma eruiert dann selbst, wieviel Bohrmeter am Standort gebraucht werden.
Und wer meint, der Bohrfirma sagen zu können/zu müssen, wieviel Bohrmeter sie bohren soll, schießt sich "ohne Angszuschläge" dann selbst ins Knie, denn selbst die Bohrfirmen sind trotz geologischen Karten vor Überraschungen nicht sicher :wink:

Ein Tip an den Bauherren:
Besser ist es die komplette Sonden-Anlage von der Bohrfirma errichten zu lassen. Komplett bedeutet Sonden, Sondenverlängerung, eventuelle Sonden-Verteiler, Rohrleitungsnetz inkl. aller notwendigen Absperr- und Spüleinrichtungen bis an die Wärmepumpe inkl. Erdarbeiten, Bauwerksabdichtung und Isolierarbeiten sowie spülen/befüllen/entlüften/Druckprüfung.
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Beitragvon WP Fan » 27.12.2016 15:31 Uhr

GESBB hat geschrieben:Das ist wohl zutreffend, allerdings leben wir in einer reiner Verkaufsgesellschaft, wo Verkäufern zwangsläufig der eigene Geldbeutel deutlich näher liegt, als die Wirtschaftlichkeit des Bauherren.
Beispiele hierfür gibt es im I-Net massenhaft.
Da sind doch Interessenkonflikte vorprogrammiert.
Daher ist es doch sicher stets ein Vorteil, einen objektiven, neutralen, externen Fachspezialisten zu beauftragen, der weder in Verkauf noch Installation involviert ist.


wenn wir hier alles grundsätzlich infrage stellen, dann wird es sehr sehr sehr sehr ... sehr sehr...sehr schwer sein einen externen Fachspezialisten zu finden, der nix verkaufen will.
Habe noch kein LV gesehen, in dem nicht ein Produkt namentlich ausgeschrieben wird. Warum sich bei einer Ausschreibung dann auf ein Produkt festgelegt wird, wenn man eigentlich unabhängig sein will, hat ja mindestens einen Grund. :wink:
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Beitragvon GESBB » 27.12.2016 15:33 Uhr

Hallo,
WP Fan hat geschrieben:....was für "Angstzuschläge"?

Die undefinierten Mehrbohrmeter!
WP Fan hat geschrieben:...Die Bohrfirma bekommt die Ansage, wieviel Kälteleistung am Standort benötigt wird vom Heizungsbauer,...
Woher weiß der HB das, wenn er keine fachgerechte Grundlagenermittlung durchgeführt hat?
Rätselraten, Vermutung?
WP Fan hat geschrieben:...weil der Heizungsbauer ja immer alle Angaben in einem Leistungsverzeichnis einer Ausschreibung eines Fachplaners auf Korrektheit überprüfen muß

Welcher HB arbeitet in D auf Vorgaben eines spezialisierten TGA Planer bei EFH/ZFH? ;-)
WP Fan hat geschrieben:...die Bohrfirma eruiert dann selbst, wieviel Bohrmeter am Standort gebraucht werden.

Korrekt, allerdings nur nach Vorgaben - von Wem, etwa dem Glaskugelbetreiber?
WP Fan hat geschrieben:...Und wer meint, der Bohrfirma sagen zu können/zu müssen, wieviel Bohrmeter sie bohren soll, schießt sich "ohne Angszuschläge" dann selbst ins Knie,..

Das mache ich bei meinen Planungen stets mit persönlicher Haftung, sofern die geologischen Vorgaben/ Randbedingungen vorliegen.

v.G.
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Beitragvon WP Fan » 27.12.2016 15:45 Uhr

GESBB hat geschrieben:Hallo,
WP Fan hat geschrieben:....was für "Angstzuschläge"?

Die undefinierten Mehrbohrmeter!
WP Fan hat geschrieben:...Die Bohrfirma bekommt die Ansage, wieviel Kälteleistung am Standort benötigt wird vom Heizungsbauer,...
Woher weiß der HB das, wenn er keine fachgerechte Grundlagenermittlung durchgeführt hat?
Rätselraten, Vermutung?


Wer sagt denn, das ein Heizungsbauer keine fachgerechte Grundlagenermittlung durchführen kann/durchführt?
Als "Wärmepumpendoktor" ist´s vielleicht wie als Polizist...
man lernt in seiner Arbeit nur Problemfälle kennen und denkt dann irgendwann, das die ganze Welt schlecht ist.... :D
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Beitragvon WP Fan » 27.12.2016 15:54 Uhr

GESBB hat geschrieben:
WP Fan hat geschrieben:...Und wer meint, der Bohrfirma sagen zu können/zu müssen, wieviel Bohrmeter sie bohren soll, schießt sich "ohne Angszuschläge" dann selbst ins Knie,..

Das mache ich bei meinen Planungen stets mit persönlicher Haftung, sofern die geologischen Vorgaben/ Randbedingungen vorliegen.

v.G.


ja klar "STETS" aber nur "SOFERN"... :D
solch ein kleines >aber< hebelt eben alles aus...
Du machst vorab sicher keine 100m-Probebohrung am Standort eines Kleinobjektes... :wink:

Das soll`s dazu von meiner Seite aus gewesen sein. :wink:
Nicht das Udo nachher denkt, das ich Streit suche oder so... :D
Nein Udo, war/ist alles sachlich....

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Beitragvon GESBB » 27.12.2016 15:55 Uhr

Hallo,
WP Fan hat geschrieben:Wer sagt denn, das ein Heizungsbauer keine fachgerechte Grundlagenermittlung durchführen kann/durchführt?

Meine Erfahrung als TGA Gutachter. Manche HB könnten das durchaus, machen es aber leider nicht!
WP Fan hat geschrieben:Als "Wärmepumpendoktor" ist´s vielleicht wie als Polizist man lernt in seiner Arbeit nur Problemfälle kennen und denkt dann irgendwann, das die ganze Welt schlecht ist..

Sicherlich nicht, allerdings wird man aufmerksam und versucht Problemfälle von vornherein zu vermeiden.
Die häufigste Antwort die mir fast täglich begegnet ist:
"...Ja, wenn wir das nur vorher gewußt hätten.."

v.G.
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Beitragvon andre23 » 19.01.2017 22:49 Uhr

Hallo zusammen,

ich bin neu hier und habe ca. gleichen Fragen zu dem Thema wie beim mattze2000. Nun vieles wurde schon diskutiert und beantwortet trotzdem möchte ich zum dieses Thema neue Impulse einbringen

Auch wir wollen neu bauen und da die nächste Gaslinie ca.150m von dem Haus enfernt ist und in unsere Privat Strasse nur 3 Häuser stehen, will natürlich die Stadtwerke kein Gasverlegen.
Angedacht ist ein Zweifamilienhaus in 42109 Wuppertal auf drei Etagen mit gesamt 240qm Wohnfläche. Laut Auskunft Geologischerdienst NRW hat der Boden an der Stelle Klasse 2c-2b.
Heizung und WW versorgung soll die Sole-WP mit Sonnenkollektoren übernehmen.
Beim vorherigen Diskusionen habe ich festgestellt, dass eine Sondenbohrung mit 100m Tiefe zum Winterende an der Efficient verliert.
Währe es nicht besser 2 Bohrungen in Abstand von 7m zur ein anderen mit eine sag ich mal 60m Tiefe?
Weist jemand ob WP gibt, die mit nur eine-Phase Strom auskommen? Wenn ja, von welchem Hersteller? Oder muss es unbedingt drei-Phasen Strom sein?
Kennt jemand beim vielzahl an unterschiedlichen Herstellern den besten, z.B. Preisleistung, Reparaturanfähligkeit, Langlebigkeit, Efficients?
Was haltet Ihr, wenn wir im Haus noch eine Wärmerückgewinung Belüftungsanlage einbauen?
Über Antworten jeder art würde ich mich sehr freuen.
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Beitragvon GESBB » 20.01.2017 10:35 Uhr

Hallo,
andre23 hat geschrieben:...Angedacht ist ein Zweifamilienhaus in 42109 Wuppertal auf drei Etagen mit gesamt 240qm Wohnfläche.
Heizung und WW versorgung soll die Sole-WP mit Sonnenkollektoren übernehmen.
Wozu die STA?
andre23 hat geschrieben:...Beim vorherigen Diskusionen habe ich festgestellt, dass eine Sondenbohrung mit 100m Tiefe zum Winterende an der Efficient verliert.

Jede Solequelle verliert Leistungsfähigkeit infolge der Beanspruchung, was sich leicht am Verlauf der VLT zur SWP über feststellen lässt.
Oberflächennahe Quellen ermüden dabei stärker als Tiefenbohrungen.
Daher ist für die Quellendimensionierung vorab die tatsächliche Entzugsenergie und -leistung für Heizung und WW-Bereitung zu ermitteln.
Tiefenbohrungen sind deutlich teurer. Bei Grabenkollektoren kann man Eingenleistungen einbringen.
http://www.gesbb-energieberatung.de/ima ... umpen2.png
http://www.gesbb-energieberatung.de/ima ... umpen1.png
andre23 hat geschrieben:...Weist jemand ob WP gibt, die mit nur eine-Phase Strom auskommen?

Die gibt es. Sind aber abhängig von der jeweils benötigten Leistung. Allerdings würde ich wegen der Energieeffizienz stets Drehstromvarianten wählen.
andre23 hat geschrieben:...Was haltet Ihr, wenn wir im Haus noch eine Wärmerückgewinung Belüftungsanlage einbauen?

Abgesehen vom unbestrittenen Komfort: je besser ein Gebäude gedämmt ist, je wirtschaftlicher wird diese Investition.
http://www.gesbb-energieberatung.de/ima ... ftung3.png

v.G.

Für eine energieeffiziente Lösung mit später niedrigen Verbrauchskosten ist eine sorgfältige Grundlagenermittlung und Anlagendimensionierung unerlässlich, was zudem wenig kostet.
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Beitragvon andre23 » 22.01.2017 22:26 Uhr

STA???(Bin nicht mit allen Abkürzungen vertraut.)
Wenn mit STA Sonnenkollektoren gemeint sind, dann aus rein Ökologische und ich denke doch Ökonomische sicht. Ich denke in der übergangszeit wird das die WP schonen.
Aus den vielen Beiträgen habe ich Einz verstanden: die gute Planung ist das A und O. Bin im Moment noch auf der suche nach der richtigen Konzept, da mit der Hausbau noch nicht begonnen wurde.

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