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WP Fan
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Beitragvon WP Fan » 11.02.2017 23:11 Uhr

ich hab mir mal das Gutachten angeschaut und auch die Klageschrift, sowie das Angebot, die Stromrechnung und den Verlauf der Reparaturversuche...

Im Gutachten finde ich keine Aussage über die Anlagenkonzeption.
Kein Hydraulikplan und kein Schaltplan, wie die Regelungen der WP und der Ölheizung, ev. Schwimmbad und Lüftungsanlage zusammenarbeiten.
Auch ist nicht belegt, welches Potential an Heizkostenersparnis im Vorfeld der WP zugestanden wurde/wird.
Wie will man sich als Aussenstehender (Richter) da ein Bild machen?
Alleinig die Tatsache, das pro Tag so und so viel kWh verbraucht wurden ist noch kein Beleg dafür, das die WP unwirtschaftlich ist. Bemessungsgrundlage ist der Energiebedarf vor der Maßnahme bei gleichbleibenden Nutzungsbedingungen nach erfolgter Realisierung der Umbaumaßnahme.
Wenn in Ihrem Haus 2 Ölheizungen installiert sind, ein Schwimmbad vorhanden sein soll und iwie hab ich was von einer Lüftungsanlage gelesen, dann dürfte der Energiebedarf in Ihrem Haus eher überdurchschnittlich hoch sein, dann kann der Stromverbrauch einer WP im Verhältnis gesehen günstig sein, obwohl er auf dem ersten Blick hoch erscheint.

Dann wird in der Klageschrift nicht zwischen Leistung (kW) und Arbeit (kWh) unterschieden, das finde ich als Laie etwas daneben....

Komisch ist die Aussage, das zwischen Dezember und April die Wärmepumpe überhaupt nicht angesprungen sei, und trotzdem wird von einem Stromverbrauch von knapp 2000kWh gesprochen.
Dürfte ja dann kein Stromverbrauch der WP (Kompressor) sein (außer die Zubadan hat eine gewisse Grundlast im Standby-Betrieb), sondern wohl der Stromverbrauch für die Hilfsenergie der Heizungsanlage ansich...Umwälzpumpen/Regler/Peripherie

bitte nicht missverstehen...Ihren Unmut ansich verstehe ich

Freundliche Grüße


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