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Beitragvon elnino » 23.11.2016 17:13 Uhr

Hallo
Ist es eigentlich möglich ein verbraucharmes Haus zu bauen das nicht an irgend welchen KFW Standards gebunden ist aber trotzdem in dieser "Leistungsklasse" an Verbrauch liegt ?

Stand der "normalen" Technik wäre für einen Neubau derzeit die EnEv 2016 gelle ... Würde man mit KFW 55 die Mehrkosten bzw Einschränkungen über 25 Jahre Wohnzeit überhaupt wieder "rein" holen ? Oder ist der Abstand von EnEv 2016 zu KFW 55 so gering das sich der Aufpreis gar nicht lohnt ?

Danke

Gruß

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Beitragvon energieprojekt » 23.11.2016 20:30 Uhr

Nun im Neubaubereich hast du um KfW55 zu erreichen schon einige Anforderungen welche du sonst nicht unbedingt hast wie zb:
-Fenster
-Wandaufbau
-Luftdichtheit (Blowertest) sollte eigentlich gemacht sein
-Lüftungsanlage usw.
Wenn du konventionell baust und dabei die grauen Zellen bemühst kann man zb große solare Gewinne einfahren und nutzen.
Es ist auch immer eine Frage der Bequemlichkeit............
Udo
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Beitragvon elnino » 23.11.2016 20:51 Uhr

Danke . Hoffentlich kennt sich mein Architekt da aus , was am sinvollsten - ähm Preisleistung am besten ist.
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Beitragvon energieprojekt » 24.11.2016 10:20 Uhr

nun eigentlich ist es recht einfach.
Alle Kosten für den 55er Standard einrechnen, aber bitte incl zb Wartungs- und Stromkosten für die Lüftungsanlage.
Dem gegenüber die höheren Heizkosten für eine Standardbauweise nehmen und die dann auf 15/20 oder 25 Jahr hochrechnen......
Preissteigerungen sind dann Kaffeestzleserei solang aber die gleich Energiequelle gewählt wird (zb Strom für eine WP und eine Lüftungsanlage) bleibt das Verhältnis ja annähernd gleich....
Hier kann man viel mit einer Exceltabelle mache oder mal jemanden mit ins Boot holen der sich damit auskennt
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon elnino » 24.11.2016 16:48 Uhr

Danke sehr
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Beitragvon GESBB » 26.11.2016 10:04 Uhr

Hallo,
elnino hat geschrieben:Hallo
Ist es eigentlich möglich ein verbraucharmes Haus zu bauen das nicht an irgend welchen KFW Standards gebunden ist aber trotzdem in dieser "Leistungsklasse" an Verbrauch liegt ?


Durchaus. Daher nimmt der Anteil an "KfW Standard" zumindest bei mir zunehmend ab.
Hinzu kommt, dass mit steigendeer Tendenz nicht wenige KfW zertifizierte Gebäude tatsächlich deutlich mehr verbrauchen, als nach dem jeweiligen KfW Standard zu erwarten wäre.
Die KfW Zertifizierung steht meist nur auf dem "bunten" Papier.
Hierfür gibt es viele Ursachen.
U.a. : Weder Architekten, GU/GÜ/BT, Energieberater, Heizungsbauer müssen für tatsächliche Energieverbräuche haften.
Daher existieren ja so viele Mogelpackungen.

v.G.


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Beitragvon elnino » 26.11.2016 19:33 Uhr

Welches "Paket" baut denn dann ein ernergiearmes Haus. Der Architekt allein wohl nicht. Was für Experten sind denn dann nötig damit man neben energiearm auch noch wirtschaftlich baut ?
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Beitragvon GESBB » 27.11.2016 07:30 Uhr

Hallo
elnino hat geschrieben:.... Was für Experten sind denn dann nötig damit man neben energiearm auch noch wirtschaftlich baut ?

Die Frage ist relativ einfach zu beantworten, da zwischen Gebäude, effizienter Anlagentechnik, Nutzerverhalten und Klimastandort eine untrennbare Einheit mit gegenseitigen Wechselbeziehungen besteht.

Bauplaner (Archi oder Bauing) + spezialisierter TGA Planer, der gleichzeitig Energieeffizienzexperte ist.

v.g.
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Beitragvon elnino » 29.11.2016 14:12 Uhr

Sodelle ... Heute war der erste Architekt da....
Erst mal besorgt der sich den Grundriss der Grunstücke bei der Gemeinde und dann sehen wir weiter .. Derzeit haben wir ja Randbebauung und das versuchen wir durch Zukauf vom Nachbar zu ändern ...

Ich habe auch gleich gesagt das ich mit TGA Planer bauen möchte .Das war kein Problem... Aber wie finde ich nun raus das der Architekt nicht "doppelt" abrechnet . Falls es zur Vertragsunterzeichnung für das Bauvorhaben kommt , sollte man da den Honorarvertrag noch mal von einem weitere "Spezialisten" prüfen lassen ? Die TGA Planung muss er ja zumindest anteilig raus rechnen gelle...
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Beitragvon GESBB » 29.11.2016 15:07 Uhr

Hallo,
elnino hat geschrieben:.... Aber wie finde ich nun raus das der Architekt nicht "doppelt" abrechnet.

Wenn der Bauherr den TGA Planer selbst beauftragt, besteht seitens des Architekten keinerlei Anspruch auf Vergütung, denn schließlich hat er ja keine fachspezifische Planung/ Dimensionierung erledigt.
Etwas anders, wenn der TGA ´ler als Subunternehmer des Architekten tätig ist. Dann erfolgt die Rechnungslegung dieser Fachplanung über den Architekten.
Das lässt sich dem Entwurf zum Architektenvertrag entnehmen.
http://www.baurecht-ratgeber.de/baurech ... nt_01.html
elnino hat geschrieben:....Falls es zur Vertragsunterzeichnung für das Bauvorhaben kommt , sollte man da den Honorarvertrag noch mal von einem weitere "Spezialisten" prüfen lassen ?

Wenn man sich unsicher ist, ggf vorher einen Fachanwalt für Bauvertragsrecht konsultieren.

v.G.

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