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elnino
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Beitragvon elnino » 01.12.2016 20:17 Uhr

Wir haben ja Spasshalber mal eine Anfrage an den Gasnetzbetreiber gestellt und die meinten , sie würden uns Gas legen .. Trotz 38 Meter vom letzten Rohr entfernt und das für unter 2K Euro ..
Am Dienstag schauen die sich das vor Ort an ... Dann haben wir doch noch eine Möglichkeit mehr , wenn es so werden sollte . Hat mich echt überrascht .

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Beitragvon energieprojekt » 01.12.2016 20:21 Uhr

Ich sage es immer wieder so teuer sind die Anschlüsse nicht.
Kamin braucht man auch nicht und die Schornsteinfegerkosten sind überschaubar (meist im Mehrjahresrytmus)
Bin gespannt was die dir Montag erzählen
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon GESBB » 02.12.2016 09:53 Uhr

Hallo,
elnino hat geschrieben:....und die meinten , sie würden uns Gas legen .. Trotz 38 Meter vom letzten Rohr entfernt und das für unter 2K Euro ..

Bundesweit liegen die Anschlußbeiträge bei ~ 2,5 T€.
Insofern ist das Angebot garnicht so schlecht.
Allerdings wird bei Gas Versorgung eine meist unwirtschaftliche STA mindestens für WW erforderlich.
elnino hat geschrieben:.. ... Dann haben wir doch noch eine Möglichkeit mehr , ....

Insgesamt vorher Nachfragen lohnt sich stets! :!:

v.G.
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Beitragvon elnino » 02.12.2016 14:35 Uhr

Aber Gas muss sich doch auch noch sinvoll unterstützen lassen ..
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Beitragvon energieprojekt » 02.12.2016 19:08 Uhr

Hy elnino natürlich ist dies möglich.
Also im groben hast du folgende Möglichkeiten welche ich gerne näher erkläre:
-Unterstützung mit Solarthemie für Heizung und Warmwasser
-Unterstützung mit KWK, entweder als Brennstoffzelle oder Stirling
-Unterstützung mittelsGaswärmepumpe und Zeolithspeicher (ca 30 % Effizienzsteigerung gegenüber normaler Gastherme)
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon elnino » 02.12.2016 21:35 Uhr

KWK ist glaube ich noch nicht so ausgereift gelle .. Als Stirling für ein EFH überdimensioniert und Brennstoffzellle steht ja noch voll am Anfang . Hat da Viessmann nicht gerade die Preise um 50% gesenkt damit die überhaupt annähernd Käufer finden für ihre einzige Anlage ?
Na ja . An allem kann man was aussetzen irgendwie. Wenn der Gasonkel grünes Licht gibt stellt sich ja dann erst die Frage was man macht.

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Beitragvon energieprojekt » 03.12.2016 09:53 Uhr

Wieso sollte KWK nicht ausgereift sein ?
Es ist ein Verbrennungsmotor (diese seltsamen Dinger wie sie in Autos verbaut werden) dazu ein Stromgenerator und die Abwärme wird genutzt.....
So arbeiten fast alle Kraftwerke, so arbeiten Motoren auf Schiffen und wer weiß wo überall.
Stirling gibt es auch schon seit der Dampfmaschinenzeit ( denn dafür wurden sie entwickelt)
Viessmann hat die Preise denen des Marktes angepasst.
Und ja sie finden Kunden.
Ich habe erst letzte Woche 2 Anlagen projektiert die auch gebaut werden
Geh einfach mal davon aus das 95% der Probleme durch fehlerhafte Planung entstehen, Überdimensionierung, falsche Hydraulische Einbindung usw.....
Du hast recht man kann alles negativ sehen...
Als die ersten Autos auf die Welt kamen sagte man wenn ein Mensch schneller als 50 fahren würde hielte das der Körper nicht aus und man würde sterben..........
Schönes Wochenende Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon elnino » 03.12.2016 10:49 Uhr

Die Elcor 2400 sieht ja nicht schlecht aus .. Aber ist alt sehr neu und denke auch mal sehr preisintensiv . Steht und fällt ja alles mit dem Gasfachmann am Dienstag . Aber wenn Gas möglich ist für die kolpotierten 2K Anschlusskosten sollten wir das machen gelle ? Ist ja auch gut für das Elternhaus nebenan . Die können dann auch von Elektro auf Gas wechseln.
STA als Unterstützung könnte schwer werden bei uns , da wir eigentlich ein Pultdach bevorzugen und wenn das zu steil ist , sieht das ja sehr blöde aus ..
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Beitragvon WP Fan » 24.12.2016 01:11 Uhr

ein wichtiger Aspekt bei der Auswahl des Heizsystems ist auch, ob der geplante Technikraum die Technik aufnehmen kann...;)

Eine PV-Anlage installiert man heute nicht wegen einer Wärmepumpe sondern für die teilweise Deckung des gesamten Stromverbrauchs...eine Wärmepumpe ist lediglich ein zusätzlicher Stromverbraucher und optimiert die Eigenverbrauchsquote.
Ebenso ist es unsinnig eine Rechnung über einen chemischen Speicher für eine WP aufzustellen.
Man schaut wieviel kWh-Strom man zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang in den Monaten Februar-November hat. Dieser kWh-Wert entspricht dann der Speichergröße. Schließlich will man den Tag mit einem leeren Speicher beginnen, um Überschüsse speichern zu können....Natürlich kommen noch andere Faktoren, wie z.B. Dachfläche und Ausrichtung sowie Standort etc., bei der Speicherauslegung hinzu. :wink:

Ob sich unsere Kinder und deren Kinder iwann darüber freuen, das ihre Vorfahren trotz Wissen um den Klimawandel dann Erdgasheizungen empfohlen haben, weil sie billiger sind als alles andere, wage ich mal zu bezweifeln... :?
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Beitragvon GESBB » 24.12.2016 06:08 Uhr

Hallo,
WP Fan hat geschrieben:....Ob sich unsere Kinder und deren Kinder iwann darüber freuen, das ihre Vorfahren trotz Wissen um den Klimawandel dann Erdgasheizungen empfohlen haben, weil sie billiger sind als alles andere, wage ich mal zu bezweifeln... :?

Ob sie tatsächlich billiger sind, wage ich zu bezweifeln, denn schließlich muß bei der Entscheidung für GBW eine in EFH meist unwirtschaftliche STA dazugekauft werden. Zudem sind die zusätzlichen Anschlußkosten nebst späterer Nebenkosten in einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung zu berücksichtigen. ;-)

v.G.

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