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Overheater1974
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Beitragvon Overheater1974 » 09.11.2016 10:50 Uhr

Hallo Zusammen,

Ich habe eine Wärmepumpe von Viessmann. Unser Haus hat 140 Quadratmeter und wir haben eine Fußbodenheizung. Unsere monatlichen Kosten belaufen sich mittlerweile auf 90 Euro. anfänglich waren das mal 60 Euro.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit solchen hohen Kosten?

Gruß

Marc

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Beitragvon energieprojekt » 09.11.2016 11:56 Uhr

Hallo Marc, willkommen bei EP24.de
Zu deiner Anlage. Du hast uns leider nicht gesagt was für ein System du hast und in welchem Zeitraum dieser Preisanstieg zu verzeichnen war.... Alles was wir dann hier machen können sind Vermutungen äußern, aber ich versuche es mal.
Zum einen würde ich das Heizsystem einmal überprüfen lassen
>Regelungseinstellungen
>Wärmequelle (welche Art von Sole)
Dann das Nutzerverhalten
Außerdem werden ein großer Teil der Mehrkosten auf Preissteigerungen zurück zuführen sein
50 % sind allerdings schon heftig
Gruß Udo von http://www.energieprojekt,biz
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Beitragvon Overheater1974 » 09.11.2016 12:57 Uhr

Ich habe hier mal ein paar Einstellungen fotografiert. Der Verbauch lag dieses Jahr bei 4810 KW-Stunden.

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Beitragvon Overheater1974 » 09.11.2016 12:57 Uhr

passten nicht alle Bilder in einen Beitrag :-)

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Beitragvon GESBB » 14.11.2016 07:35 Uhr

Overheater1974 hat geschrieben:Ich habe hier mal ein paar Einstellungen fotografiert. Der Verbauch lag dieses Jahr bei 4810 KW-Stunden.

Hallo,
zunächst sinnvoll nur die Energie(kWh) zu betrachten, um Preissteigerungen des Stroms zu eliminieren.
Ob der Verbrauch hoch ist, dürfte relativ sein. Für eine Bewertung müsste man den tatsächlichen Bedarf für Heizung u. WW kennen.
Bei den von mir geplanten Anlagen findet man diese Werte in den Dimensionierungsunterlagen.
Zusätzlich lassen diese sich an sekundärseitig angebrachten Wärmemengenzählern für Hzg u. WW ablesen. Gut dimensionierte SWP erreichen hier Anlagenaufwandszahlen < 0,22 (JAZ >, = 4,5).
Um z.B. Regelungseinstellungen zu überprüfen, müsste man
die berechnete Heizlast kennen. Diese findet man ebenfalls in den Dimensionierungsunterlagen.
Die Heizperiode hat ja gerade erst begonnen. Insofern ist die VLT von der Sole momentan gut. Ob das noch im Jan..März so ist, sollte man beobachten.
Zusätzliche E Hzg benötigt eine SWP eigentlich nicht. Daher Heizstäbe deaktivieren.
Die Spreizung sekundärseitig (9,1 K) erscheint zu hoch, sofern es sich nicht um einen Aufheizvorgang kurz nach Verdichterstart handelt. Hier mal mit den Dimensionierungsunterlagen vergleichen.
Die Differenz bei den Betriebsstunden, zwischen Verdichterlaufzeit und z.B. Summe der sekundären Pumpen erscheint ungewöhnlich hoch.
Welchen Sinn macht Red. Temp = 14°C?
Die sekundäre VLT (43,7°C) ist bei diesen AT (5,7°C) ungewöhnlich hoch.

v.G.
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Beitragvon Overheater1974 » 14.11.2016 07:51 Uhr

Danke für deine ausführliche Antwort! Solche Unterlagen habe ich gar nicht. Zumindest wüsste ich nicht wo. Wir haben damals nur die Anleitung bekommen.

Kennst du vielleicht jemanden hier in Bottrop oder Umgehung, der sich mit dem Einstellen gut auskennt?

Grüße

Marc

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Beitragvon GESBB » 14.11.2016 11:48 Uhr

Overheater1974 hat geschrieben:... Solche Unterlagen habe ich gar nicht. Zumindest wüsste ich nicht wo. Wir haben damals nur die Anleitung bekommen.

Das war fast schon zu vermuten, da keinesfalls selten bzw. fast schon die Regel.
Liegen die notwendigen Unterlagen nicht vor, wurde die Anlage, wie häufig, mehr oder weniger zusammengebastelt. Hauptsache sie macht irgendwie warm. Energieeffizient sind sie daher selten und die Verbrauchskosten mitunter deutlich höher, als eigentlich notwendig.
Das Projekt „WP-Effizienz“ (2005…2010) vom Frauenhofer ISE, gefördert vom BMWi (Förderkennzeichen 0327401A), kommt ebenfalls zu der Schlussfolgerung, dass energieeffiziente Anlagen nur dann möglich sind, wenn fachgerechte Anlagenplanung, -dimensionierung und Installation gewährleistet sind.
Das dürfte hier also schon mal nicht zutreffen.
Ob hier Verbesserungen nur mit "Einstellungen" möglich sind, oder "organische" Defizite vorliegen, lässt sich aus Momentanbetrachtungen nicht feststellen. Meist sind beide Bereiche verantwortlich.
Architekten, Energieberater, GU/GÜ, BT interessieren tatsächliche Energieeffizienz (Verbrauchskosten) absolut nicht, da sie hierfür nicht haften müssen, weil private Auftraggeber es versäumen, entsprechende Notwendigkeiten vertraglich zu fixieren. Z.B. die Anlagenaufwandszahl oder JAZ.
Somit haben es diese Verkäufer relativ leicht, ahnungslose Bauherren über den Tisch zu ziehen.
Overheater1974 hat geschrieben:...Kennst du vielleicht jemanden hier in Bottrop oder Umgehung, der sich mit dem Einstellen gut auskennt?

Leider nein.

v.G.
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Beitragvon Overheater1974 » 14.11.2016 11:52 Uhr

Ja, genau das trifft bei uns auch zu. :evil: Der Typ hatte offensichtlich keine Ahnung was er da macht. Dann versuche ich mal jemanden hier in der näheren Umgebung zu finden, der sich mit sowas auskennt.

LG
Marc

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