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Beitragvon jobas2 » 24.07.2016 18:11 Uhr

energieprojekt hat geschrieben:Hallo Jobas das klingt irgendwie nicht schlüssig.
Ein Passivhaus ist ein Gebäude welches max 15 KWh/m² a benötigt.
Dies hat nichts mit einem überdimensionierten Wärmeerzeuger zu tun. Ein überdimensionierter Wärmererzeuger fängt zwangsläufig an zu takten wenn die produzierte Wärme nicht abgeführt werden kann, die Möglichkeit dies zu umgehen wäre ein Schichtspeicher der dann halt schneller geladen werden kann und erst nach einer definierten Entladephase neu "befüllt" wird.
Udo von http://www.energieprojekt.biz


Stell dir vor deine Heizung steht im Wohnzimmer, sie taktet und puffert nicht und die erzeugte Energie wird immer Restlos Verlustfrei abgegeben, ohne jemals sehr hohe Vorlauftemperaturen zu erreichen.
Natürlich müssen auch die Wärmeübertragungsflächen in das Gebäude entsprechend überdimensioniert werden.

Takten ist nicht wenn die Heizung 2-3mal am Tag für mehrere Stunden läuft.

Bei uns gibt es viele kleinere Passivhäuser und diese verbrauchen das gleiche Holz wie meine größeren Aktiven nicht Passiven Häuser.
Dabei stoßen sie das 100-1000fache an Schadstoffen aus.

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Beitragvon energieprojekt » 25.07.2016 09:02 Uhr

und wie soll dass funktionieren wenn ein Gerät überdimensioniert ist ????
Nehmen wir an du hängst deine 40 KW-Gastherme ins Wohnzimmer deines 100m² Hauses. Du wirst es nicht erreichen das das Gerät permanent durchläuft ohne mehr Wärme zu produzieren als benötigt wird. Das Märchen von egal wie groß der Wärmeerzeuger und wie klein das zu beheizende Gebäude ist das Gerät taktet nicht glaube ich so nicht. Dann bräuchte man ja nur noch eine Gerätegröße für alle Heizungsanforderungen.
Restlos verlustfrei gibt es in der Praxis nicht da immer ein Anteil an Übertragungsverlusten entsteht.
Mit Holz ist die Leistungsagabe noch schwerer zu definieren als bei einer regelbaren Verbrennung mit zb Gas.
Wie definierst du bei dem von dir vorgeschlagenen verlustfreiem heizen mit Holz (also 100% Energieausbeute) 2-3mal am Tag für mehrere Stunden ????
Wie regelst du hier die Anheiz- und Abbrandphase, gerade im passivhausbereich können dann noch Anforderungen wie Zuluftsteuerung hinzu.
Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon GESBB » 25.07.2016 09:13 Uhr

jobas2 hat geschrieben:Stell dir vor deine Heizung steht im Wohnzimmer, sie taktet und puffert nicht und die erzeugte Energie wird immer Restlos Verlustfrei abgegeben,.....

Den verlustfreien Verbrennungswärmeerzeuger möchte ich gern mal sehen. Das klingt ja nach perpetuum mobile.

Ideal ist, wenn stets nur soviel Wärme erzeugt bzw. bereitgestellt wird, wie momentan benötigt.
Überangebote, die nicht abgenommen werden können, verschwinden systembedingt zwangsläufig als Verlust durch den Schornstein.

Selbet Speicher können da bei wgf Systemen nur bedingt lindern.
jobas2 hat geschrieben:Natürlich müssen auch die Wärmeübertragungsflächen in das Gebäude entsprechend überdimensioniert werden.

Auch nicht korrekt. Die Heizflächen müssen nach dem tatsächlichen Bedarf dimensioniert werden(Auslegungspunkt).

jobas2 hat geschrieben:Bei uns gibt es viele kleinere Passivhäuser und diese verbrauchen das gleiche Holz wie meine größeren Aktiven nicht Passiven Häuser.

Das halte ich für Märchen, es sei denn, durch konkrete Messergebnisse belegt.
PH werden zudem wohl eher nicht mit Holz beheizt
jobas2 hat geschrieben:Dabei stoßen sie das 100-1000fache an Schadstoffen aus.

Ich habe selten solchen Usinn gelesen. Man kann Sie nicht ernst nehmen.

v.g.
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Beitragvon jobas2 » 26.07.2016 17:59 Uhr

Bei mir sind es 3-30kW Pelletkaminöfen denen bis zu 90kW Heizflächen und 100Tonnen aktivierte Gebäudemasse von >300Tonnen gegenüberstehen.
Die Gebäude selbst sind die eigentlichen Puffer.

Der Energieberater rechnete 8-10kW Heizlast bei 27500kWh ohne Warmwasser 0Personen aus.
Heute sind es 15000kWh mit 5Erwachsenen, der Diplom Ingenieur war komplett daneben wie auch CO2 Online.
Bauliche Massnahmen die den Energieverbrauch im Vorfeld bereits senkten und Solare Gewinne erzeugen kannte er nicht, wie sie die wenigsten heute kennen, eine Dämmung kann auch Verlust bedeuten.

Keine Kompromisse durch Studierte Halbwissende Professoren, Doktoren, Ingenieure, und Fachmänner, sondern die richtigen Lösungen.

Passivhäuser werden sehr wohl bei uns in Badisch Sibirien zusätzlich mit Holz beheizt, ein paar Steer werden es immer.
Ein Passivhaus das diese tiefen Aussentemperaturen bei uns überbrücken kann gibt es nicht.

Ein Bunker von Adolf mit 5Meter B60 Beton kanns?

@GESBB Das zerpflügen von Beiträgen wird in Foren oft als geistig minderbemittelten Schreiber gedeutet!
Versuchs mal mit Deutsch!
Energieniveaus bestimmen die Verluste, durch Puffer und Wärmetauscher und Plastik sind sie daher sehr hoch, Brennwerttechnik konnte diese 30-40% noch nie kompensieren.

Für mich unbegreiflich FBH mit Plastikrohren,Systemtrennung und ein Pufferspeicher.
Besitzt man diesen Schrott hat man entweder falsch gerechnet, hat ein Hochhaus oder es sollte alles nur sehr billig sein.
Der Pufferspeicher mit 5Metern Druchmesser und 8Metern Höhe war mir zu groß, hab ihn dennoch untergebracht, keiner weiß und sieht wo er ist.
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Beitragvon Klonusow » 27.07.2016 11:02 Uhr

Suche nach einer neuen Gastherme.
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Beitragvon energieprojekt » 27.07.2016 11:43 Uhr

Hallo Klonusow, stimmt das Thema artet etwas aus. Wie kann ich dir helfen ? Welch Therme suchst du für welchen Anwendungszweck ?
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Beitragvon heizerhermann » 18.08.2016 18:44 Uhr

Hallo,
Die Erzeugerleistung sollte in etwa der Heizlast(früher Wärmebdarfsberechnung) entsprechen-die Mindestleistung kann auch mithilfe der "Schweizer-Formel" aus dem Jahresverbrauch grob abgeschätzt werden. Inzwischen können viele Gasthermen gleitend gefahren werden, d.h. sie passen ihre Leistung dem momentanen Bedarf an. Der HB oder Energieberater kann Ihnen eine solche Heizlastberechnung erstellen- kann auch vereinfacht ausreichend genau durchgeführt werden mit kostenlosen "apps" oder Programmen wie "danbasic"!
MfG heizerhermann
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Beitragvon GESBB » 19.08.2016 06:33 Uhr

Hallo,
heizerhermann hat geschrieben:....die Mindestleistung kann auch mithilfe der "Schweizer-Formel" aus dem Jahresverbrauch grob abgeschätzt werden.

Sowohl die alte, wie auch die neue "Schweitzer-Formel" ist unzureichend, da hier eine Fehlerübertragung vom alten WE passiert, was man ja eigentlich vermeiden möchte. Wesentlicher Schwachpunkt dabei, die unbekannte Anlagenaufwandszahl.
heizerhermann hat geschrieben:...
Inzwischen können viele Gasthermen gleitend gefahren werden, d.h. sie passen ihre Leistung dem momentanen Bedarf an.

Das ist korrekt. Allerdings werden die Brennräume von den Herstellern entsprechend der Nennleistung optimiert, daher ist auch bei modulierenden Geräten die genaue Kenntnis der Maximalleistung im Auslegungsfall erforderlich.

Schätzungen, Vermutungen und Annahmen sollte man daher vermeiden.

v.g.
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Beitragvon moderne.heizung » 22.09.2016 08:59 Uhr

Hallo GESBB,

sehr gut dass du darauf hinweist, dass durch die Anwendung der Faustformel die häufig auftretenden Planungsfehler von Altanlagen mitübernommen werden. Spätestens bei der Installation und Konfiguration der Neuanlage kommt bei dem Thema des hydraulischen Abgleichs ja ohnehin noch einmal die fundierte Bedarfsberechnung ins Spiel, so dass die rechnerische Ermittlung an mehreren Stellen wichtig wird.

Beste Grüße, Erik von moderne.heizung


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