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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
forenbug
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Beitragvon forenbug » 07.07.2016 19:29 Uhr

Liebes Forum,

ich wende mich mit einem Hilferuf an Euch.
Wenn man sich dazu entschieden hat der lieben Miete bye bye zu sagen, dann trifft man unweigerlich auf die ENEV2016.

Die Vorgaben sind ja recht eindeutig und in schönen Tabellen zu finden, aber als Laie hat man kaum eine Chance eine Antwort auf eine einfache Frage zu erhalten.

Die Parameter:
KFW 70 Haus mit 45kWh/a je m²
beheizte Fläche 200 m²
4 Personen (je 12,5 kWh/a Warmwasser)
Solaranlage mit Röhrenkollektoren
Kaminofen mit Warmwasseranschluß
KEINE andere Heizung, nur Pufferspeicher und Installationsmaterial
Walmdach, also Ausrichtung Solar in Südrichtung möglich

Der Primärenergiebedarf müsste demnach 9000 kWh/a fürs Haus sein. Dazu 5000 kWh/a für Warmwasser = 1.4000 kWh/a gesamt.
Solaranlage Sommer: Wasser, Winter Unterstützung
Kaminofen Winter: Wasser und Heizung komplett

Arbeitsaufwand fürs Holz machen, Preise der Gesamtanlage usw. sind völlig egal. Ist auch egal ob es Förderung gibt oder nicht. Lüftung egal.

Die Frage:
Kann ich dieses Haus mit Solaranlage und Kaminofen mit Warmwasseranschluß ganzjährig betreiben ohne zu frieren?

evtl.
- wie bestimme ich die mindestens benötigte Kollektorfläche
- wie groß sollte der Pufferspeicher sein
- welche Art Pufferspeicher



Bei diesem System wäre man unabhängig von Gas und Öl und weitestgehend unabhängig von Strom. Es ist leicht zu installieren und kostet im Vergleich zu anderen Systemen wenig. Wieso findet man nichts im Netz?

PS: Wenn ich richtig gerechnet habe, dann kann man alleine mit 16,53 kg Holz einen Pufferspeicher mit 1.000 Litern von 20 Grad C auf 80 Grad C aufheizen (Rechnung 1).

oder: für 14.000 kWh/a werden 3320 kg Holz benötigt = 847 Ladezyclen Pufferspeicher.

Rechnung 1:
10 kWh (36000 kJ = 36 MJ) Energie werden benötigt um 860 Liter Wasser um 10˚ C zu erwärmen.
Holz (lufttrocken = 15 % Wassergehalt) ca. 15200 kJ/kg = 4,22 kWh/kg.
10 kWh x 6 / 4,22 kWh je kg = 14,22 kg Holz
14,22 kg/860x1000 = 16,53 kg Holz

Wirkungsgrad ist ja um einiges niedriger.
Eine super schlechte Solaranlage schafft 500kWh/m2 im Jahr.
6 m2 Solar senken den Holzbedarf auf 2130 kg oder 3,6 Festmeter oder 5 Raummeter.

Aber mit 6 Raummeter Holz und 10 m2 Solaranlage müsste das doch machbar sein.


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Beitragvon energieprojekt » 07.07.2016 19:57 Uhr

Grüße dich Forenbug, willkommen hier bei energieportal24.de
Mit einem Satz, ja es geht. (ich heize mein Haus Bj 1870 >200m² seit 15 Jahren so). Etliche Kundenanlagen funktionieren genau so.
Allerdings bedarf dies im Vorfeld einer guten Planung, den richtigen Produkten und als letztes eben deiner Bereitschaft jeden oder spätestens alle 2-3 Tage zu feuern.
Gerne unterstütze ich dich bei deinem Vorhaben.
Zu den Anlagenkomponenten,
>das wichtigste ist ein hervorragender Schichtspeicher mit einer intelligenten Steuerung, der in der Lage ist die benötigte Energie für 1,2 oder eben 3 Tage nahezu verlustfrei und ohne Durchmischung zu lagern
>ein Kaminofen der einen sehr guten Wirkungsgrad hat damit sich die Verluste in Grenzen halten (viele der Baumarktkisten kommen nicht über 80% hinaus, also 20% des Holzes macht du für den Kamin!)
>eine Solaranlage die Energie zum richtigen Zeitpunkt produziert und über die Steuerung vernünftig in den Speicher einlagern kann.
>Kurze Leitungswege um Verluste zu minimieren
So das war es von meiner Seite fürs erste gerne kannst du mich ansprechen (und je nachdem wo du herkommst auch mal live erleben)
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon forenbug » 07.07.2016 20:11 Uhr

Hallo Udo,

danke für die schnelle Antwort.

Damit wäre da gröbste Problem ja schon mal geklärt und die Sache wird weiter verfolgt. Baubeginn ist nächstes Frühjahr.

Ich bin gerne bereit ordentliche Komponenten zu nehmen. Vergleiche im Netz sind recht schwierig. Es gibt komplette Pakete, die ja hoffentlich aufeinander abgestimmt sind (zumindest bei ****** - darf ich das sagen - oder anderen "Markenherstellern von Öfen). Aber ein identisches Komplettangebot für den Vergleich mit allen Anschlußkomponenten findet man nicht wirklich. Fängt schon mit einem anderen Ofenmodell an, und wenn das Ofenmodell stimmt ist ein anderer Speicher drin usw.

Kurze Leitungswege dürften machbar sein. Solaranlage auf dem 30 Grad Dach, Speicher im Anschlußraum darunter und Ofen 6m weiter im Wohnzimmer.

Bin übrigens auch Westerwälder, dort wird auch gebaut. Wohne momentan in Lahnstein;-)
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Beitragvon energieprojekt » 07.07.2016 20:15 Uhr

Nun dann sollte sich das doch machen lassen. Über meine Homepage erreichst du mich. Gerne kann ich dich bei der Auswahl der Produkte beraten und durch meine Verbindungen auch bei der Beschaffung unterstützen
Mfg Udo
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Beitragvon GESBB » 11.07.2016 07:45 Uhr

forenbug hat geschrieben:Die Vorgaben sind ja recht eindeutig und in schönen Tabellen zu finden, aber als Laie hat man kaum eine Chance eine Antwort auf eine einfache Frage zu erhalten.

Das ist belastbar auch nicht möglich, denn hierzu müßte zuvor eine Grundlagenermittlung (tatsächlicher Leistungs-, Energiebedarf für Hzg u. WW) durchgeführt worden sein.
forenbug hat geschrieben:Die Parameter:
KFW 70 Haus mit 45kWh/a je m²....

Ergebnisse aus EnEV/KfW Nachweisen haben mit tatsächlichen Bedarfen absolut nichts zu tun.
Daher ist es auch unzulässig, Anlagen für Heizung und WW-Bereitung auf Grundlage der Ergebnisse derartiger Nachweise zu dimensionieren (siehe Geltungsbereich der dort zugrunde gelegten Normen).

Stückholzverbrennung, selbst mit wassergeführter Wärmeverteilung, ist mit Abstand die enrgetisch uneffizienteste Art, Wärmeenergie zu erzeugen. Zudem ökologisch sehr bedenklich.
forenbug hat geschrieben:Die Frage:
Kann ich dieses Haus mit Solaranlage und Kaminofen mit Warmwasseranschluß ganzjährig betreiben ohne zu frieren?

Technisch sicherlich, jedoch im EFH meist unwirtschaftlich, insbesondere, wenn Holz gekauft werden muß.
Die thermischen Anlagenaufwandszahlen liegen mitunter deutlich > 2,5, was bedeutet, dass 2,5 mal soviel Holz verbrannt werden muß, als eigentlich notwendig wäre.
Mittels Wärmemengenzähler lässt sich das im praktischen Betrieb leicht feststellen bzw. nachweisen.
Gut geplante und dimensionierte Gasbrennwertanlagen erreichen Anlagenaufwandszahlen 1.07...1,15, Öl Anlagen ~1,3.

Vergleichbares gilt für die STA, da die Sonnenleistung (Angebot) keinesfalls konstant ist, sondern einem tages- und jahreszeitlich differenzierten Verlauf folgt. Je höher die energetische Speicherladung, je weniger lässt sich das Sonnenangebot tatsächlich nutzen.

forenbug hat geschrieben:Aber mit 6 Raummeter Holz und 10 m2 Solaranlage müsste das doch machbar sein.

Das bezweifele ich, da der tatsächliche Energie- bzw. Leistungsbedarf völlig unbekannt ist.
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Beitragvon energieprojekt » 11.07.2016 10:57 Uhr

nun zum einen muss für jede Heizung im Vorfeld eine genaue Bedarfsberechnung gemacht werden und sich nicht auf Angaben wie KFW 70/ 55/ 40 oder so verlassen werden.
Warum ist das heizen mit Holz das umweltschädlichste was man machen kann ????
Viel schlimmer (und teurer) ist das Heizen mit Strom auf atomarer Grundlage Hier wird als erstes die Umwelt und die "Abbauer" massiv bei der Gewinnung geschädigt. Anschließend wird der Brennstoff mit belasteten "Abgasen oder Kühlmitteln" genutzt.
Anschließend, und nun kommt das größte Problem wird der höchstbelastete Abfall (Sondermüll der schlimmsten Art) irgendwo in die Ecke gestellt (oder noch besser in salzhaltiges Wasser gelegt) Dies alles bis man irgendwann mal ein sicheres !!! Endlager findet. Dies heißt dann wiederum höchstbelasteten Müll in die Erde zu schmeißen und hoffen das es 1-2 Generationen hält was bei einer Halbwertzeit von 1000 Jahren schon recht optimistisch ist.
Davon abgesehen das hier eh nur 50% der hergestellten Energie beim Verbraucher ankommen ( bei der Stromgewinnung mit aus anderen Kraftwerken allerdings noch viel weniger).
Da frage ich mich ernsthaft was ökologisch bedenklicher ist heizen mit Holz oder mit Fukushima, Tschernobyl oder zb Tihange.
Oder vielleicht doch Braunkohle, da werden ganze Landstriche für immer verändert, tausende von Menschen ihrer Heimat beraubt, Leichenfledderei im großen Stil betrieben nur damit eine handvoll Menschen sich die Taschen vollstopfen können. (diese Erlaubnis geht übrigens auf Hitler zurück, vielleicht auch desw der passende Begriff Braunkohle !?! ) Aber deiner Meinung nach ökölogisch verträglich ?
Warum sollte man ein Haus nicht mit Solarthermie heizen können ? Dies ist problemlos möglich. Diese Energieform ist in solch riesigen Mengen verfügbar, da es aber vom Staat (noch) keine Sonnenstrahlensteuer gibt, deren Nutzung nicht gewollt.
Du schreibst eine Anlagenaufwandszahl von 2,5 Bei Gas und Öl (letzere Heizform finde ich auch nicht prickelnd) bei 1,07 bis 1,3
Wie bewertest du die Solaranlage (wissend das es so viele unterschiedliche Systeme und damit herangehensweisen gibt)
Um deinen Einwand der unregelmäßigen Verfügbarkeit entgegen zu wirken, die Sonne scheint jeden Tag, mal stärker mal diffuser. Und hier kommt die Aufgabe für den Planer ein vernünftiges System auf die Beine zu stellen.
Eben mein täglich Brot, Udo

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Beitragvon GESBB » 11.07.2016 18:25 Uhr

energieprojekt hat geschrieben:...Warum ist das heizen mit Holz das umweltschädlichste was man machen kann ????

Wegen der systembedingt deutlich überhöhten Anlagenaufwandszahl.
Die Aussage bezog sich auf Verbrennungswärmeerzeuger.
energieprojekt hat geschrieben:...Viel schlimmer (und teurer) ist das Heizen mit Strom.

Korrekt, daher werden für Hzg u. WW WP verwendet, wo der Strom "veredelt" bzw. vermehrfacht wird, dessen Herkunft unterschiedlichster Art sein kann.
Der Anteil regenarativer Stromerzeugung ist in den letzten Jahren erfreulicherweise deutlich gestiegen, was u.a. in dem deutlich reduzierten Primärenergiefaktor für Strom-Mix bei Nachweisverfahren Berücksichtigung findet.
energieprojekt hat geschrieben:...Warum sollte man ein Haus nicht mit Solarthermie heizen können ? Dies ist problemlos möglich.

Richtig, rein technisch sicherlich kein Problem. Allerdings bei EFH/ZFH meist deutlich unwirtschaftlich.
energieprojekt hat geschrieben:...Wie bewertest du die Solaranlage

PVA lässt sich bestens mit WP kombinieren (Jahresbilanz).
Bei STA dürfte das deutlich kritischer sein.
energieprojekt hat geschrieben:..Um deinen Einwand der unregelmäßigen Verfügbarkeit entgegen zu wirken, die Sonne scheint jeden Tag, mal stärker mal diffuser.

Korrekt, daher sind von der Sonne angebotene Leistungsanteile, je nach Ladezustand eines Speichers, tatsächlich nicht nutzbar.
Div. Verkaufs-Softwareprogramme täuschen da Erträge vor, die praktisch unreal sind.
energieprojekt hat geschrieben:...Eben mein täglich Brot, Udo

Dann dürfte es doch einfach bzw. simpel sein, mal ingenieurmäßig nachvollziehbare Messergebnisse vorzulegen.
Die Messschriebe externer WMZ und Strahlungssensoren sind doch sicherlich vorrätig und können leicht zur Verfügung gestellt werden.
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Beitragvon holz-metall-artinger » 12.07.2016 00:01 Uhr

1, Öl ist unersetzlich schon als Rohstoff und nicht einfach herstellbar
2, Holzheiztechnik ist ausgereift, es kann unkompliziert Öl ersetzt werden
3, Soll man den PV Strom in Wärme umwandeln oder die Waschmaschine oder Auto betreiben
4. ist Wärme durch PV oder Solar billiger herstellbar ?
5. Alle Systeme sind teurer als eine Ölheizung
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Beitragvon energieprojekt » 12.07.2016 08:48 Uhr

Guten Morgen Josef, das sind ein paar Interessante Fragen, ich versuche sie mal zu beantworten ohne lange rechnen zu müssen.
Zum erstem Punkt ich denke auch das wir unser Öl für wichtigeres als zum heizen verwenden sollten.
Im zweiten Punkt kann ich dir nur Recht geben, die Holzheiztechik funktioniert falls mal nicht liegt es in den meisten Fällen an der Handhabung oder am Rohstoff (oft auch eine Kombination aus beidem).
Zum dritten Punkt hier würde ich den Strom ganz klar für's Auto oder die E-Geräte verwenden, es wäre Schwachsinn den Strom in Wärme zu verwandeln und für die Stromverbraucher dann welchen aus dem Netz zu kaufen
Der nächste Punkt ist schwierig ohne großes Zahlenwerk zu beantworten aber ich versuche es mal
PV, hier bekomme ich aus einem qm Dachfläche so um die 170 Watt Strom, um einen 6 KW-Heizstab zu "befeuern" bräuchte ich demnach ca 35 qm Dachfläche. Eine 6 KWp Anlage kostet momentan ca 9500 € (wird aber nicht die vollen 6 KW bringen)
Thermie, hier bekomme ich aus 1qm Kollektor ca 500-1000 Watt
Nehmen wir im Mittel 750 Watt bräuchte ich um die 6 KW zu produzieren ca 8 qm Kollektor. Eine 4 Kollektoranlage liegt momentan bei 2500-3000 €
Einen ausreichend dimensionierten Pufferspeicher (Schichtspeicher) brauchst du dazu in beiden Fällen.
Mache dir bitte selbst deine Gedanken und Schlüsse.
Zum 5 Punkt dies stimmt so nicht ganz eine Gasbrennwertheizung ist günstiger und das Lagerfeuer im Wohnzimmer sicherlich auch (Scherz)
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz

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