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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
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Beitragvon energieprojekt » 06.07.2016 19:51 Uhr

einen Gruß in die Runde, ich habe hier ja schon mehrfach geschrieben das für mich zu einem vernünftigen Heizsystem ( egal welcher Wärmeerzeuger) ein Schichtspeicher gehört und kein Warmwasserboiler.
So sieht ein solches Teil aus:http://leonardo.solarventus-planet.de/
Die Vorteile liegen auf der Hand,
>bei Kesseln mit Brennern längere Laufzeiten und anschließend lange Ruhezeiten als weniger Taktung
>bei Wärmepumpen kann ich die Einschaltzeiten optimieren und so in Zeiten heizen wo es sinnvoll ist also bei höheren Außentemperaturen oder niedrigen Stromkosten
>bei Kraftwärmekopplung erreiche ich so vernünftige Laufzeiten und vermeide Taktung
> Warmwasserbereitung erfolgt dann als Frischwassersystem im Durchlaufverfahren, das heißt weniger Legionellenprobleme.
Der Platzbedarf ist sicherlich nicht viel größer als bei einer Gastherme mit nebenstehendem Boiler.
Und ich bin für zukünftige Änderungen in der Heizungstechnik gewappnet.
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon moderne.heizung » 12.07.2016 10:13 Uhr

Hallo Udo,

ein interessanter Punkt den du ansprichst. Die Vorteile die du ansprichst liegen natürlich klar auf der Hand und sprechen für den Einsatz von Schichtspeichern, vor allen Dingen zur Optimierung von Betriebslaufzeiten.

Ergänzen würde ich das Ganze aber durchaus um das Problem, welches durch die Speicherverluste entsteht und nicht zu vernachlässigen ist. Hier gibt es ja verschiedenste Angaben, die von Größe, Technik, Dämmung etc. abhängen. Sollte aber durchaus im Bewusstsein sein, dass das Ganze nicht ganz unproblematisch ist. Auch der Aufwand und die Komplexität für die Installation muss richtig eingeschätzt und durch einen fachlich geeigneten Installateur durchgeführt werden, damit die Potenziale ausgeschöpft werden können.

Beste Grüße, Erik von moderne.heizung

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Beitragvon energieprojekt » 12.07.2016 12:48 Uhr

Hallo Erik, du hast Recht.
Zum einen muss man schauen welche Verluste der Speicher hat
Gute sind heute Effizienzklasse B, wenige haben A (die gehen dann aber richtig ins Geld). Ich hatte beim letzen Tread einen nicht so einfachen Link, hier geht es besser:
http://leonardo.solarventus-planet.de/
Was dies bedeutet um mal eine Zahl zu nennen Nachts wenn ich keine Entnahme habe kühlt meiner in 12 Stunden im obersten Bereich (35 cm bei 2.35 m Gesamthöhe) von 88,5 auf 86,5 °C ab.
Viel wichtiger ist aber das ausführen der Anschlüsse durch den Heizungsbauer. Hier sollte gängige Technik der Syphon sein, er verhindert eine Fehlzirkulation bei abgeschalteter Pumpe. Genauso wichtig ist ein vernünftiges dämmen der Anschlüsse am Speicher.
Gruß Udo von http://www.energieprojekt.biz
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Beitragvon moderne.heizung » 12.07.2016 17:34 Uhr

Hallo Udo,

ein absolut wichtiger Punkt den du ansprichst. Durch einfache Konstruktionen wie den Thermosiphon können die Verluste und ungewollte Zirkulationsströme sicher deutlich reduziert und eingeschränkt werden. Die ~ 4 °C sind ein interessanter Wert, misst du direkt in dem Speicher?

Und man müsste sicherlich schauen was für Auswirkungen beispielsweise eine Zirkulationsleitung hat, wobei die Verluste dabei ja nicht dem Speicher an sich zur Last fallen.

Beste Grüße, Erik von moderne.heizung

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Beitragvon energieprojekt » 12.07.2016 18:44 Uhr

Hallo Erik ja ich messe direkt im Speicher. Ist aber auch kein Teil vom Wühltisch den ich bei mir verbaut habe :wink:
Leider gehen hier die meisten her und nehmen irgendwelche besseren Wassereimer und nennen diese dann Schichtspeicher.....
Wenn ich nun mal von einer Lebensdauer von 50 Jahren ausgehe sind die 1500 oder 2000 € die ich vielleicht mehr für ein vernünftiges System ausgebe günstiger als die Verluste welche ich sonst einfahre
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon moderne.heizung » 13.07.2016 16:02 Uhr

Hallo Udo,

ein sehr interessanter Punkt den du aufführst, da erfahrungsgemäß häufig kein oder nur ein unzureichender Abgleich der Betriebsparameter stattfindet. So werden dann Standardeinstellungen am Wärmeerzeuger verwendet die nicht auf das spezifische Gebäude angepasst sind. Eine systematische Erfassung der Betriebsdaten (Temperaturen, ggf. Volumenströme etc.) stellt hier sicherlich einen Angriffspunkt dar, vor allen Dingen unter Anbetracht der von dir angesprochenen langfristigen Lebensdauern der Anlagentechnik. Denke auch dass sich höhere Investitionskosten mittel- oder langfristig über die Betriebskosten bezahlt machen.

Beste Grüße, Erik von moderne.heizung



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