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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
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Beitragvon energieprojekt » 11.06.2016 15:54 Uhr

Wieso leider ?????
Ein Heizungsbauer muß auch wirtschaftlich denken warum sollte er einen Schweißer beschäftigen oder ausbilden wenn diese Leistung hinterher niemand bezahlen möchte ?
Hast du eine Ahnung davon was eine Ausbildung zum Schweißer kostet welche Hürden der Schweißer dann zu nehmen hat ?
Ich kann es dir sagen da ich mal so einige Schweißlehrgänge gemacht habe.....
So dann möchte der Kunde diesen Spezialisten haben aber maximal einen Helferlohn dafür zahlen.
Und am Ende sagt dann der Kunde die Leistung eines Fachhandwerkers ist ja nichts wert das kann ein Privatmann genau so gut.......
Hier kommt dann die Geiz ist geil Methode zum tragen alles haben wollen aber nichts bezahlen.
Rolls Royce zum Preis eines Fiat 500.
Wenn du einen Heizungsbauer um ein Angebot bittest bezahlst du ihm dann seine planerischen Leistungen die nötig sind um ein fachlich fundiertes Angebot erstellen zu können oder setzt du diese Leistungen als Service voraus ?
(Dies ist dann nicht mal Dienst am Kunden sondern ein Geschenk für einen Wildfremden. Die Chance das er hier einen Auftrag bekommt liegt bei 5-10 %.
Also einfach mal überlegen warum das Fachhandwerk solche Schwierigkeiten hat.
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon jobas2 » 11.06.2016 16:07 Uhr

Es ist leider so wie du es sagst!
Viele denken eine Heizungsanlage besteht nur aus dem was im Keller steht.

Das der Heizkessel aber temporär ist, und den geringsten Anteil an Einsparungen ausmacht, wissen kaum welche.
Ein Kessel ist austauschbar die Heizungsanlage selbst aber nicht, sie sollte Generationen halten.

Gerade hier wird aber gespart, damit Angebote Attraktiv werden.
Alle fallen sie drauf rein. :?
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Beitragvon moderne.heizung » 20.06.2016 08:46 Uhr

Hallo,

ich finde die Diskussion sehr spannend. Wie bei allen Gewerken kommt es (wahrscheinlich vor allen Dingen) im Heizungsbereich neben der grundlegend fundierten Planung und Dimensionierung auf die korrekte Installation und anschließende Inbetriebnahme und Parametrierung der Anlagentechnik an. Wird hier an einer der Stellen unsauber gearbeitet, wird die prognostizierte Einsparung oft nicht erreicht bzw. sogar überkompensiert, was durch ein falsches Nutzerverhalten häufig noch verstärkt wird (siehe bspw. http://www.euco2.eu/resources/Prebound-Deutsch.pdf unter dem Stichwort „prebound“ und „rebound“-Effekt).

Beste Grüße, Erik von moderne.heizung

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Beitragvon jobas2 » 20.06.2016 09:57 Uhr

Wie mit einem Lichtschalter FBH+HK heizen.
Den Wunsch kann man zwar beim Energieberater und Installateur äußern.
4mal größer werden sie die gesamte Heizungsanlage aber nicht ohne weiteres auslegen.
Ein Trick hilft aber, man plane für später eine Wärmepumpe mit einem sehr hohen GOP.
Die -16°C Auslegung der FBH auf 24°C und HK auf 35°C Vorlauf.
Hängt man an sie einen 4mal Stärkeren Wärmeerzeuger kann man wie mit Lichtschaltern heizen.

Steuert man diese Anlage dann gesamt und gezielt nach dem tatsächlichen Bedarf, benötigt man kein WDVS,KWL und EnEV, Verbrauch ist bei mir gleich, wie mit allen drei.
Ein fester Hydraulischer Abgleich stört hier fast nur noch, da sich die Anlage permanent selbst abgleicht.
Förderung bekommt man natürlich keine, da sie nicht der Norm entspricht.
Diese ist aber nichts, im Vergleich zu dem erspartem!

Gruß Jobas
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Beitragvon energieprojekt » 20.06.2016 12:21 Uhr

In zumindest einem Punkt muss ich dir widersprechen.
Es gibt Systeme mit einem permanenten hydraulischen Abgleich welche gefördert werden.
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon jobas2 » 20.06.2016 12:38 Uhr

Das widerspricht mir nicht, aber müssen wir allen Studien und Gutachten glauben obwohl sie auch falsch sein können. :(

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Beitragvon energieprojekt » 20.06.2016 12:41 Uhr

nein müssen wir nicht gesunder Menschenverstand wäre häufig die bessere Variante.
Udo

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