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Erdwärme, Wärmepumpe, Erdkollektoren, Wasserwärmepumpen, Bohrungen, Sonden
PierreT
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Beitragvon PierreT » 10.05.2016 06:53 Uhr

Hallo und Danke auch Kurt für seine Einwände.

Für mich würde dies bedeuten auf die 10000€ für die "Gasanlage" würde noch eine Summe X für Solarthermie und den m.W. größeren / extra Puffer dazu kommen.

Die BaFa fördert m.W. nur Sanierung, keine Neuerrichtung.

Grundstücksfläche ware 900 m², 4 Personen im Haushalt, Wohnfläche ca. 140 m² in der schönen Oberlausitz (Sachsen).

Was ich def. nicht wollen würde ist die Schleifen auf dem Grundstück zu verlegen, wenn kommt nur eine Tiefenbohrung in Frage.

Ja, die 35000 € hatte ich ins Spiel gebracht, beinhaltet aber den komplett Umfang Heizung UND Sanitär.

Einen Charme hat die Solewärmepumpe noch, im Sommer (so damit ausgestattet) kann sie auch kühlen. Bedingt nach meiner Erkenntnis "lediglich" das die Schleifen der Fussbodenheizung in geringerem Abstand verlegt warden, was gewisse Mehrkosten, auf Grund des MEHR benötigten Materials bedeutet.

Zusammenfassend, wenn die Gasheizung (10000€) noch Zusätzliche Sonnenkollektoren benötigt (Nachweispflicht regenerativer Energien? Ist das ein MUSS? KfW Förderung für KfW 70 gibt es nicht mehr) die evt. auch noch einmal max. mit 5000€ inkl. Montage zu Buche schlagen, wäre die Solewärme wieder interessanter ... klar brauchts auch mind. 25 Jahre diesen Mehrpreis einzuspielen.

gergendv
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Beitragvon gergendv » 10.05.2016 09:02 Uhr

Hallo Pierre.
Nun wirds konkret - prima.
Bei 140 qm Wohnfläche wirst Du vermurlich einen Heizwärmebedarf von 5 kW zu decken haben.
Mi einer Direktverdampfer-WP würdest du dafür eine WP mit 6,64 kW (incl. WW-Bereitung) benötigen. Diese WP würde an 3 Gräben von je 40 Meter (die Dein Grundtück ja locker ermöglicht) angeschlossen. Die Gräben sind nur 65 cm breit und 80 cm tief - also sehr kostengünstig.
Dann brauchst Du keine Solarthermie aufs Dach.
Was ich ja schon angesprochen habe: die jährlichen Verbrauchskosten!
Bei Gas hättest Du Kosten von ca. 1102 € pro Jahr, bei DV aber nur € 499.
Zusätzlich gibts die bafa-Förderung von € 4000.
Du kannst mich - bei Interesse - einfach mal anmailen, dann schicke ich Dir Unterlagen.
Kurst
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Beitragvon PierreT » 10.05.2016 09:15 Uhr

Hallo Kurt,

es klingt auf jeden Fall interessant. Mich stört immer noch das verlegen auf dem Grundstück. Wie stelle ich sicher, das ich nicht mal ausversehen eine der Leitungen erwische ... nach 10 Jahren hat man soetwas sicher nichtmehr auf dem Schirm.

Btw. ... Preise, Wirkungsweise, Einbringung, ... würde mich sehr interessieren.

Kann der Direktverdampfer auch zum kühlen "missbraucht" werden? Muss bei knackigen Temperaturen im Winter mit teurem Strom zugeheizt werden?

Danke vorab,

Grüße

Pierre
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Beitragvon energieprojekt » 10.05.2016 09:26 Uhr

Nun habe ich auch nochmal ein paar Fragen ?
-Wieso sollte es für Solarthermie keine Förderung im Neubau geben? (es gibt sie sehr wohl bei größeren Anlagen).
-Wie kommst du auf ca 1102 € Gaskosten im Jahr, das wären bei einem Energiepreis von 6,5 ct ca 17.000 KWh ?
Bei einer Gebäudefläche von 140 m² als KfW 70 Haus komme ich auf max 10.000 abzügl der 30-40% solarer Unterstützung.
Was die Kosten für eine Kombination aus Gas, Puffer und Solarthermie betrift kann ich dir das gerne mal aufstellen
Gruß udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon PierreT » 10.05.2016 09:32 Uhr

Hallo Kurt,

noch ein Nachtrag, da ggf. auch andere Interessenten diese Konversation verfolgen.

Was genau benötigten man und was würde es in meinem Fall kosten?

Gerätschaften / Material / Installation ...

Soweit mir bekannt verweist die BaFa IMMER auf Erneuerung / Sanierung bereits bestehender Anlagen, was gefordert wird, nicht der Neubau.

Muss ggf. im Winter mit teurem Strom nachgeheizt werden?

Danke vorab.

Grüße

Pierre
Zuletzt geändert von PierreT am 10.05.2016 11:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon PierreT » 10.05.2016 09:41 Uhr

Hallo Udo,

hier der Auszug was förderfähig ist:

Wenn im Einzelfall keine andere Regelung getroffen wurde, müssen die
Anlagen dazu bestimmt sein, Wärme oder Kälte für Gebäude bereitzustellen, in denen
zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme bereits seit mehr als 2 Jahren ein anderes Heizungsbzw.
Kühlsystem installiert ist (Gebäudebestand), das ersetzt oder unterstützt werden
soll. Eine Förderung in Neubauten ist nicht möglich; hiervon ausgenommen sind der
Bereich der Innovationsförderung und die Förderungen nach Nr. V.

Quelle: http://www.erneuerbare-energien.de/EE/Redaktion/DE/Downloads/Foerderbekanntmachungen/mar ktanreizprogramm-erneuerbare-energien.pdf?__blob=publicationFile&v=11

Somit wird NUR Ergänzung bereits bestehender Anlagen, bzw. Umstieg auf erneuerbare Energien bereits bestehender Anlagen gefördert. Wer neu baut MUSS zumindest anteilig auf erneuerbare Energien setzen ...

Grüße

Pierre

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Beitragvon energieprojekt » 10.05.2016 10:21 Uhr

Hallo Pierre, Förderung von solarthermischen Anlagen sind möglich und auch die Hürden zur Innovationsförderung sind zu nehmen.
Aber sei es drum. Auch ohne Förderung sehe ich die Vorteile auf der Gasseite. Natürlich kann man jetzt auch mit Flächenabsorbern rechnen welche deutlich günstiger sind als Sondenbohrungen, die möglichen Nachteile die hier entstehen kennst du ja und außerdem war diese Variante eben das was du nicht wolltest.
Gruß Udo
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Beitragvon PierreT » 10.05.2016 10:38 Uhr

Hallo Udo,

umso tiefer man in die Materie einsteigt umso mehr Möglichkeiten bieten sich, und schlussendlich umso verwirrender wird es ;)

Was möchte ich:
- Effektive Heizanlage mit möglichst erstklassigen Verbrauchswerten
- Kosten der Errichtung sollen im Vergleich zu den Alternativen positiv hervorstechen

Was möchte ich nicht:
- Erdkollektoren -> Oberflächennah würde ich fast ausschliessen (alternativ hierzu gibt es Brunnen, Grundwasser liegt [Glaskugel] in 20 m an -> Fluss in der Nähe)

Beim Gas "stört" mich momentan (noch) der Gedanke, des Tank's im Garten und so bei Neuerrichtung Vorschrift, die Sonnenkollektoren auf dem Dach -> zusätzlicher Puffer erforderlich (Platzproblem?)

Bei der Solebohrung kann niemand im Vorfeld garantieren, das es mit 2 Bohrungen und der errechneten Tiefe getan ist, man müßte einen Festpreis aushandeln der sicher über dem "normalen", vorberechneten liegt ...

Grüße

Pierre
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Beitragvon energieprojekt » 10.05.2016 11:40 Uhr

Hallo Pierre, also den Gastank ins Erdreich unter zubringen ist kein Problem damit wäre dieser optische Aspekt gegessen.
Die Solarkollektoren wirst du brauchen ob nun als reine Brauchwasseranlage oder Heizungsunterstützend muß man schauen. Zum Thema Puffer, diesen brauchst du nicht zusätzlich sondern statt des Warmwasserspeichers. Damit verlierst du keinen Platz. Das Gasgerät wird an den Schichtenspeicher geschraubt und ist vor verrohrt. Dadurch spart der Heizungsbauer deutlich Zeit und damit Kosten. Außerdem bist du mit einem solchen System flexibel für kommende Aktionen. Ich denke da wie gesagt zb an Kraftwärmekopplung, Wärmerückgewinnung und/oder was immer in der Zukunft noch kommt. Bei einer KWK-Anlage könntest du auch auf Solarthermie verzichten.
Dann wärst du dort wo du energetisch hin möchtest.
Gerne lase ich dir Unterlagen zukommen
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon PierreT » 10.05.2016 11:52 Uhr

Zum Thema Infomaterial, sehr gern (siehe PM).

Wo wären wir Deiner Ansicht nach preislich, wenn ich Gas und Solarthermie kopple und die Solarthermie sowohl für Warmwasser, als auch für Heizung nutzen möchte (grösserer Puffer?)

Danke vorab, Eckdaten kennst Du ja.

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