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EEWELT
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Beitragvon EEWELT » 29.04.2016 18:05 Uhr

Warum sollte man bei der Anbindung von großen Offshorewindparks an der Küste mit der Kabelverlegung mittels Schiffen aufhören? Ich kann das nicht verstehen. Es geht darum, den schon heute bestehenden Stromflaschenhals des Nordens zu überspringen, eben meist mit einem Kabel unter dem Wasser in den größeren genannten Flüssen. Je Kabel sind heute schon 2.000 MW übertragbar.
Der Vorteil: Die Wasserstraßen sind meist im Besitz der BRD! Damit lassen sich viele administrative Hürden leichter und schneller überwinden. Mit HGÜ-Kabeln im Meer haben wir heute schon ausreichend Erfahrung.
Die Hauptflüsse: Ems, Rhein, Neckar, Main, Donau samt Kanal, Elbe, Havel, Leine, Weser, Werra, Fulda.
Endstationen in den Städten/Regionen mit Leistungsangaben:
4000 MW: Stuttgart, Passau, München, Berlin
2000 MW: Freiburg, Mannheim, Koblenz, Köln, Münster, Kassel, Dresden
insgesamt 25.000 MW sollten durch die skandinavische Wasserkraft abgesichert sein.

http://www.abb.de/cawp/seitp202/4cc53d6 ... 1505b.aspx

http://green.streetsofeurope.de/gruenes ... e-nordsee/

http://www.water-ways.net/d/info/deutschland/

http://www.welt.de/wirtschaft/energie/a ... bleme.html

http://weltatlas-online.de/deutschlandkarte4.php

https://de.wikipedia.org/wiki/Seekabel#Gleichstromkabel

Die ersten Anfänge über größere Entfernungen
https://de.wikipedia.org/wiki/NorNed
Das 580 km lange Kabel verläuft vom niederländischen Eemshaven über den Boden der Nordsee ins norwegische Feda, Gemeinde Kvinesdal. 420 km der Kabelstrecke verlaufen in seichtem Gewässer (bis 50 m) und 160 km in einer Tiefe von bis zu 409 m.

Auch in der Nordsee wird eine Art Netz entstehen, welches weit über Deutschland hinausgehen wird!
http://inhabitat.com/10-eu-countries-pl ... ergy-grid/
http://assets.inhabitat.com/wp-content/ ... reGrid.jpg
http://subseaworldnews.com/2012/08/17/n ... y-sources/
https://www.commonspace.scot/articles/2 ... super-grid

.. und was auch für Frankreich gilt:
https://www.weltkarte.com/typo3temp/ima ... taedte.gif

energieprojekt
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Beitragvon energieprojekt » 29.04.2016 19:54 Uhr

Es gibt verschiedene Aspekte die man da beachten muss. Die wenigsten Flüsse haben 50 m Tiefe.
Wenn auf den heute schiffbaren Flüssen der Betrieb bei Niedrigwasser eingestellt werden muss wird das bei verlegtem Kabel und Sicherheitsabstand noch viel häufiger passieren bzw einige Flüsse werden nicht mehr befahrbar sein.
Der nächste Punkt dürfte die lieben Zeitgenossen sein die alles was nicht Niet- und Nagelfest ist in die Landschaft (auch Flüsse) schmeißen. Die möglichen Beschädigungen hierdurch sind nicht ab zusehen. Stell dir einfach mal vor was passiert wenn ein Auto in den Fluss fährt und ein Kabel auf schlitzt.....
Der nächst Punkt ist das die Flüsse häufig in regelmäßigen Abständen "gereinigt" oder ausgefräst werden. Nimm zb die Elbe die immer wieder versandet.
Viel sinnvoller wäre es meines Erachtens nach auf dezentrale Energieversorgung/ -produktion zu setzen, was allerdings an der Sturköpfigkeit der Stromnutzer scheitert. Verbrauchen ja aber Herstellen auf eigenem Land bitte nicht (siehe zb Bayern die nicht einmal Masten haben wollen). Die momentan größte Energiequelle ist das Energiesparen aber selbst das ist ja politisch nicht gewollt (sonst würde man nicht auf Stromheizungen setzen).
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon EEWELT » 14.05.2016 11:52 Uhr

Im Wattenmeer funktioniert es auch - die Kabel werden ja vergraben. Ich sehe da kein Problem!
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Beitragvon RegisterB » 29.06.2016 14:04 Uhr

Ströme in Flüsse lohnen sich.
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Beitragvon EEWELT » 14.07.2016 18:15 Uhr

Ich bin überrascht, wie lange diese Vorschläge schon diskutiert werden!

http://www.merkur.de/lokales/leserbrief ... 55044.html

Obwohl in den nördlichen Bundesländern aufgrund der zurzeit vorherrschenden Sturmwetterlage und der vielen Windkraftanlagen sehr viel Windenergie-Strom produziert wurde, konnte dieser Strom mangels ausreichender Hochspannungsleitungen den Süden Deutschlands nicht versorgen. Berichte über die Notwendigkeit eines besser ausgebauten Stromverteilungsnetzes gibt es vermehrt bereits seit der „Energiewende“, wobei hauptsächlich über negative Auswirkungen wie „Landschaftsverschandelung durch große Überlandleitungen“ und „hohe Kosten für die Verbraucher“ diskutiert wird und immer als „alternativlos“ hingestellt werden. Bei einer Diskussion mit Freunden hatte einer diese Idee: Kann man diese Stromleitungen nicht in die vielen weitverzweigten Flüsse in Deutschland verlegen und den Strom so optimal verteilen? Der Rhein würde sich dabei für die Nord- Süd- Verteilung besonders anbieten. Hochspannungs-Tiefseekabel (Wechselstrom und Gleichstrom) transportieren bereits seit längerem Strom zu Öl- und Gasplattformen auf hoher See, sowie von den Offshore-Windfarmen ans Festland; außerdem sind sie bereits Teil von Stromleitungsnetzen. Beispielsweise gibt es eine Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitung (HGÜ) zur Kopplung des niederländischen und des norwegischen Stromnetzes und dient dem Austausch von elektrischer Energie. Die zirka 580 km lange Leitung ist als Seekabel ausgelegt und führt von Feda in Norwegen nach Eemshaven im Norden der Niederlande. Vergleichbare Kabel liegen bereits zwischen Dänemark und Schweden (Konti-Skan) und zwischen Norwegen und Dänemark (Cross-Skagerrak). Was spricht also gegen eine Verlegung des künftig notwendigen oder gar des gesamten Hochspannungsstromnetzes Deutschlands in die Flüsse, sind die finanziellen Kosten zu hoch, werden die Lebewesen in den Flüssen zu stark belastet oder gibt es andere schwerwiegende Argumente dagegen? Die Verschandelung unserer Landschaften mit Strommasten könnte so jedenfalls vermieden werden. Vielleicht findet sich ein kompetenter Experte, der dazu Antworten gibt.

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Beitragvon jobas2 » 14.07.2016 19:15 Uhr

Wird bestimmt seit über 20Jahren durchgekaut, keiner wollte bisher eine Verantwortung dafür übernehmen.

Wie tief sollten die HGÜ Kabel in Flussbetten verlegt werden, damit man sie beim Tiefergraben eines Flussbettes nicht mehr erwischt.
Welche Versicherung haftete für die 10000 Toten wenn es Altert oder dennoch mal beschädigt wird?

Ein HGÜ Kabel in Flüssen mit Anwohnern und Schiffen zu verlegen ist was völlig anderes als Hunderte km in der tiefen Nordsee.
Die Technischen Schutz Möglichkeiten der Anwohner werden aber mit den Jahren besser, es scheint eigentlich nur noch eine Frage der Zeit.
Machbar schon dauert aber bestimmt noch eine Weile, die Heutigen Weltweiten strengsten Sicherheitsstandards sind dafür noch nicht ausreichend.
Amateur und die Presse vergleicht halt gerne Kürbisse mit Kirschen, und behauptet beides wäre Gemüse.
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Beitragvon Gottschalk » 19.07.2016 15:28 Uhr

jobas2 hat geschrieben:Welche Versicherung haftete für die 10000 Toten wenn es Altert oder dennoch mal beschädigt wird?


woher kommt denn diese zahl?
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Beitragvon Exork » 22.07.2016 12:07 Uhr

Gottschalk hat geschrieben:
jobas2 hat geschrieben:Welche Versicherung haftete für die 10000 Toten wenn es Altert oder dennoch mal beschädigt wird?


woher kommt denn diese zahl?


Das frage ich mich jetzt auch gerade. :?
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Beitragvon Klonusow » 27.07.2016 11:04 Uhr

Zu vielen gestellten Fragen hier.
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Beitragvon EEWELT » 04.08.2016 16:48 Uhr

Gefährlich? Wo ist der Unterschied zur Verlegung im Meer oder der Erdverkabelung? Ich kann keinen erkennen.

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