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Exoownage
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Beitragvon Exoownage » 05.03.2016 12:40 Uhr

Hallo,

ist jemand von euch mit "solaren" WP vertraut?
Ich habe das Konzept so verstanden, dass bspw. eine LWWP an kalten Tagen durch den Ertrag der Solarkollektoren effizienter zu betreiben ist. Klingt logisch! Ich habe nun mal eine Berechnung angestellt und komme nun wirklich nicht auf plausible Werte.

Auf der einen Seite habe ich meinen Wärmebedarf für jede Stunde des Tages, auf der anderen Seite habe ich den Ertrag der Solarthermie. bei solaren WP, muss dort die gesamte Verdampfungsenthalpie durch die Solarthermie gedeckt sein?
Oder ist es möglich, einen Teil der Verdampfung durch die Außentemperatur zu ermöglichen, und dann die von der Solarthermie zur Verfügung gestellte Wärme zu nutzen, um die Verdampfungstemperatur zu erhöhen?

LG

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Beitragvon energieprojekt » 05.03.2016 13:40 Uhr

Willkommen bei EP24.de
effiziente solare Wärmepumpen sind in der Auswahl des "Eingangmediums" flexibel. Die Regelung erfasst welche die beste Eingangsquelle ist und wie die Wärmeversorgung am besten gewährleistet wird.
Es gibt hier verschieden Ansätze mal wird die Energie in einen Schichtspeicher gelagert bei anderen Systemen wird Eis zur Speicherung genutzt. Welches System das richtige ist kann man pauschal nicht sagen es kommt auf den Einzelfall an.
Hier mal verschiedene Ansätze:
http://www.ratiotherm.de/hybridwaermepu ... ar-maxsol/
http://www.consolar.de/produkte/solare_ ... laera.html
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon Exoownage » 06.03.2016 10:26 Uhr

Hallo Udo,

danke für die Links ;)
Also ist es mit einer speziellen Verdampfer-Einheit möglich, die Außenluft UND die Wärme der Kollektoren für die Verdampfung gleichzeitig zu Nutzen?
Da ich diesbezüglich gerade eine Studienarbeit schreibe, frage ich mich nun, wie man die Verdampfungstemperatur berechnen kann?!

LWWP: Wenn es draußen -5 °C hat, wird sich die mittlere Verdampfungstemperratur auf ca -15 °C einstellen.

Nun liefern mir meine Kollektoren allerdings eine bestimmte Wärmemenge. Wie lässt sich nun die Verdampfungstemeratur ermitteln?

LG
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Beitragvon energieprojekt » 06.03.2016 17:35 Uhr

Grüße dich, ein Tipp von mir wende dich mit deiner Studienarbeit einfach an Ratiotherm. Ich denke die werden dich unterstützen
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon WP Fan » 22.03.2016 22:30 Uhr

Exoownage hat geschrieben:Hallo,

ist jemand von euch mit "solaren" WP vertraut?
Ich habe das Konzept so verstanden, dass bspw. eine LWWP an kalten Tagen durch den Ertrag der Solarkollektoren effizienter zu betreiben ist. Klingt logisch!
LG


Hi :)
logisch ist das leider nicht, denn an kalten Tagen scheint kaum die Sonne....
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Beitragvon energieprojekt » 23.03.2016 11:25 Uhr

Hallo WP-Fan so unlogisch wie du annimmst ist die Sache nicht.
Bei einer solaren Wärmepumpe wir die Energie aus dem Kollektor genutzt. Wenn die Außentemperatur niedrig ist hat man auch bei geringer sollen Einstrahlung im Kollektor schnell mal 30Grad. Diese sind zwar für die direkte solare Nutzung nicht unbedingt geeignet aber als "Vorwärmung" für die Wärmepumpe hervorragend.
Die Elektronik regelt wann welche Energiequelle wofür genutzt wird.
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz

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Beitragvon Sparflamme » 23.03.2016 14:53 Uhr

Hallo,

wir haben einige WP-Systeme in Kombination mit Solar laufen, jedoch über PV als Antriebsenergie. Das gibt sehr gute Ergebnisse grade mit Luft-Wärmepumpen, die dann tagsüber bei höherer Außentemperatur arbeiten, jedoch immer in Kombination mit einem hocheffizienten Thermoschichtenspeicher.

Die Eingangsfrage wurde gestellt, ob es möglich ist, die gesamte Verdampfungsenthalpie durch die Solarthermie zu decken bzw. einen Teil der Verdampfung durch die Außentemperatur zu ermöglichen, und dann die von der Solarthermie zur Verfügung gestellte Wärme zu nutzen, um die Verdampfungstemperatur zu erhöhen.

Hier steh ich ehrlich gesagt auf der Leitung? Das müsste doch dann innerhalb des Kältekreislaufes passieren? Ich denke das ist technisch nicht machbar, weil das Kältemittel abgekühlt werden muß (WT/ Expansionsventil) damit die Verdampfung funktioniert bzw. die WP eine lange Lebensdauer garantiert. Selbst bei Kältemitteln mit Temperaturglide ist da wenig Spielraum. Oder was verstehe ich hier falsch?

Grüsse von der Sparflamme
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Beitragvon WP Fan » 23.03.2016 22:07 Uhr

Hallo Udo :)
wie sieht denn die LWWP (Luft/Wasser-Wärmepumpe) aus, welche Solarthermie für die Verdampfung im Kältekreis nutzt? Ist da ein Heizregister, durch den die Solarwärme strömt, zwischen Ventilator und Verdampfer-Wärmetauscher?
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Beitragvon energieprojekt » 24.03.2016 11:52 Uhr

Hallo WP-Fan es gibt verschiedene Ansätze schau mal hier:
http://www.ratiotherm.de/hybridwaermepu ... ar-maxsol/
und hier:
http://www.consolar.de/produkte/solare_ ... pumpe.html
Ich denke da ist es einigermaßen verständlich erklärt, sonst einfach Fragen, ich habe mit beiden Systemen Erfahrungen
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Beitragvon WP Fan » 01.04.2016 21:08 Uhr

nun, letzteres (der Eispeicher) ist ja bekannt.

ersteres, der mit Solarflüssigkeit durchströmte Verdampfer, ist sicherlich eine kleine Innovation, aber im Grunde bleibt das fehlende Solarangebot in den "Heizmonaten" Dezember/Januar/Februar immernoch als Problem bestehen.
Will man dies mit einer größeren Kollektorfläche kompensieren, hat man in den 9 anderen Monaten lange Solaranlagenstillstandszeiten.
Auch der ökonomische Nutzen steht und fällt mit dem Warmwasserbedarf.

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