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Beitragvon energieprojekt » 19.12.2015 14:26 Uhr

Hallo Flow, das mit dem mangelnden Durchfluss der zwei Kreise, bekommt man sicherlich auch hin. Es gibt ein paar Punkte die man überprüfen und ggf beheben muss.
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz
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Flow1985
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Beitragvon Flow1985 » 19.12.2015 21:02 Uhr

Nun ja, definiere unsachlich?

Natürlich bin ich ein Laie, und wenn ich jetzt mit der Verwechslung von Heizkreis und Heizschlange für Verwirrung gesorgt habe- Bitte siehe es man mir nach, war keine Absicht.

Ist aber auch nicht allzuwild mit diesen 2 Heizkreisen, beide befinden sich mehr oder weniger in Räumen in denen jeweils noch 3 weitere Schlangen liegen. Zumal diese Räume durch eine Galerie und offenen Fachwerk miteinander verbunden sind.

Ich bekomme in keiner Heizschlange einen größeren Durchfluss als max. 2L/min was aber auch gereicht hat.

Also meine Brennwerttherme hat zwar eine Witterungsgeführte Vorlauf Steuerung, aber leider nicht für einen externen Mischer.

Der Schlauch hat einen Innendurchmesser von 10mm. Also wirklich eher wenig oder? Max. Länge einzelner Schlangen 80m.

Die verbaute Pumpe der Brennwerttherme liefert 960L/Std glaube ich, bisher sind 13 Heizschlangen im Betrieb- kein Wunder das dies etwas knapp ist. Zumal noch weitere 6 Schlangen dazukommen.
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Beitragvon kanarenfrost » 20.12.2015 11:30 Uhr

Laie bin ich auch,
mit unsachlich meinte ich die fehlenden Rohrmaße.
10mm =3/8 Zoll ergeben wenn ich mich jetzt nicht verrechne bei ca. 2 Bar um die ca. 10l/min.
Bei 13 Heizschlangen müsste deine Pumpe auf ca. 1 Zoll- 1 ¼ Zoll ausgelegt sein.
mfg
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Beitragvon Flow1985 » 20.12.2015 18:54 Uhr

Ok, Sorry wenn ich etwas überreagiere, neben der notwendigen Mini - Ausbildung als Elektriker welche Notwendig ist da ich momentan das komplette Haus mit neuen Leitungen ausstatte baue ich noch eine Wendeltreppe und mache die komplette Wasserleitungen neu- bin total überfordert.

Deswegen auch die Anmerkung das das mit der Heizung momentan gar nicht in mein Zeitplan passt und ich mich noch nicht schlaulesen konnte.

Es kommen noch 6 weitere Heizschlangen dazu.

Ich hätte momentan die Möglichkeit für fast nix an einer Viesmann Vitocal 300 WW 113 CD50 ranzukommen. Eine Wasser-Wasser Wärmepumpe. Habe mal ein Typenschild als Anhang hochgeladen.

Währe sie in Ordnung?

Achso, wieder einmal ein Beweis meiner Unwissenheit: Was meinst du mit 2 Bar? Den bestehenden Überdruck verursacht durch die Stickstoffblase im Druckausgleichgefäß? Wenn ja währe das evt. eine Erklärung denn das war bei meiner Brennwerttherme defekt.

Vg
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Beitragvon energieprojekt » 21.12.2015 13:26 Uhr

Hallo Christian, zwei Antworten zu zwei Fragen,
zum einen die Wärmepumpe
Wie du auf dem Typenschild lesen kann ist die Leistungsangabe von 18 Kw auf eine Vorlauftemperatur von 35 °C und einer Eingangstemperatur von 10°C bezogen. Ist die Eingangstemperatur niedriger oder die Vorlauftemperatur höher wird der Wirkungsgrad schlechter. Dann gilt es zu schauen um wieviel und wann der Punkt erreicht wird das Gas günstiger ist. Ansonsten gehört Viessmann zu den namhaften Anbietern mit einem relativ gutem Kundendienstnetz.
In der Übergangszeit könntest du damit günstig heizen, vorallem wenn PV mal mit ins Spiel kommt.
Zum Thema Anlagendruck. Der hat nur sekundär etwas mit der Membrane zu tun. Hier der Versuch einer Erklärung:
als erstes ermittelst du den bei dir benötigten Druck in der Anlage folgender Maßen:
Höhe des Heizungssystems (also Keller+ alle Geschoßhöhen bis Oberkante oberster Boden Beispiel K 2,5 m EG 2,75 m und Boden Oberer Boden 0,5 m=5,75 m~0,575bar)
Dazu addierst du ein Polster von 0,5 bar.
Also dein Anlagendruck ist 1,075 bar. Jetzt gehst du an dein Ausdehnungsgefäß und stellst dies auf den Anlagendruck ein berücksichtigst allerdings etwas Vorlage (die 0,5 bar). Dein Ausdehnungsgefäß muß also ca 0,6 Bar haben.
Gründe sind folgende:
-du brauchst nur die statische Höhe als Druck(Wozu das System stärker belasten)
-das Ausdehnungsgefäß braucht etwas Vorspannung damit es arbeiten kann
-dafür die Vorlage im Gefäß
Wenn du dein System mit 2,0 bar fährst sollte im Gefäß ein Vordruck von 1,5 bar herrschen und das Haus könnte 20 m hoch sein..
Also nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen.
Ein falsch ausgelegtes und eingestelltes Ausdehnungsgefäß ist für viele Probleme in der Heizung verantwortlich, aber die meisten Heizungsbauer haben dadurch viele zusätzliche Aufträge
(Arbeitbeschaffungsmassnahme)
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon kanarenfrost » 21.12.2015 18:14 Uhr

Nur manche Wärmepumpenhersteller wie z.B. meine Panasonic 12 KW, schreibt 1,8 bis 2 bar als unterste Grenze vor.
mfg
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Beitragvon energieprojekt » 21.12.2015 19:07 Uhr

Nun wenn die das tun sollte es einen Grund dafür geben. Der einzige der mir einfallen würde wäre ein interner Druckschalter.
Warum sollte eine Heizungsanlage bei 1,8 bar besser funktionieren als bei 1,0 ?????????
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon Flow1985 » 21.12.2015 22:15 Uhr

Hallo,

Danke der Antworten.

Die Viessmann WP ist mein, hab sie fast geschenkt bekommen.
Dazu gab es noch einen 300L Brauchwasserspeicher welchen ich wohl nicht brauchen werde aufgrund des PPlattenwärmetauschers, aber was solls.

Morgen werde ich ersteinmal ein Haufen Daten schicken können, unser anderen auch die Länge der einzelnen Heizschlangen, die gesamt Längen (höhendifferenz) des Vor- und Rücklaufes usw.

Vg
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Beitragvon kanarenfrost » 23.12.2015 12:40 Uhr

Einen Grund gibt es immer, bei manchen ist das oft nicht nachvollziehbar, häufig hatte nur ein
„ Dummi“ etwas unsinniges festgelegt und kein protegierter Vorgesetzter hatte,
da protegiert, weder Mumm noch Wissen den Unsinn zu beanstanden.
mfg
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