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majorera
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Beitragvon majorera » 02.11.2015 12:27 Uhr

Hallo allerseits,

wir haben eine Buderus LWWP des Modells WPLS 12 E in einem Neubau von Baujahr 2014/2015 (mit 24 cm Ytong-Mauerwerk, guter Dämmung u. Klinkermauerwerk) mit ca. 150 qm und einen 2 Personen Haushalt. Wir haben zahlreiche große Fenster in Richtung Süden und Westen.

Von August (Einzug) bis Anfang Oktober 2015 hatten wir lediglich die Warmwasserbereitung eingeschaltet. Der Verbrauch der Wärmepumpe war hier mit ca. 12 kWh Strom pro Tag schon ziemlich heftig, wie wir finden! Es war übrigens keine Zeitsteuerung für das Warmwasser aktiviert, d. h. wir hatten auch problemlos abends oder nachts Warmwasser verfügbar!

Seit Oktober kommt der Heizbetrieb zum Warmwasser hinzu und der Verbrauch der o. g. Luftwasserwärmepumpe ist im Oktober aktuell auf ca. 35-40 kWh pro Tag explodiert. Die WP lief im Oktober MIT Zeitsteuerung für Warmwasser u. Heizung, d. h. nachts wurden sowohl Warmwasser, als auch die Heizung abgesenkt. Der Verbrauch lag nachts so um die 10 kWh (ca. 22.00 - 5.00 Uhr), tagsüber frisst die Anlage dann so ihre 20-25 kWh. Die Außentemperaturen im Oktober waren absolut mild mit bis zu 18 Grad tagsüber und in den Nächten maximal 5 Grad. Ich möchte lieber gar nicht darüber nachdenken, wie hoch der Energieverbrauch ist, wenn die Temperaturen mal Richtung 0 Grad gehen oder in den Minus-Bereich…..

Die elektrische Zuheizung ist im Menü komplett deaktiviert!!

Beheizt wurden im Oktober lediglich das Wohnzimmer (40 qm), ein kleines Arbeitszimmer (15 qm), sowie Bad u. Gäste-WC (zusammen etwa 15 qm). Insgesamt wurden also <50% der Wohnfläche beheizt!

In der Bedienungsanleitung von Buderus wird empfohlen, keine Zeitsteuerung einzustellen, da der Energieverbrauch dann steigen würde.
Auch das haben wir ausprobiert: Wir haben die Zeitsteuerungen für Warmwasser u. Heizung wieder herausgenommen u. die WP sozusagen im 24h Betrieb laufen lassen. Erschreckenderweise lag der Verbrauch zwischen 22.00 Uhr und 6.00 Uhr morgens bei durchschnittlich 21 kWh. Beheizt wurden in der Zeit lediglich Bad, Gäste-WC u. Wohnzimmer – also gerade mal 55 qm!

zur Info:
Die anderen Räume sind noch nicht fertiggestellt u. dienen aktuell noch als Abstellräume. Die Türen sind immer geschlossen. Tagsüber kamen dann nochmal die bereits oben erwähnten 25 kWh hinzu, so dass wir dann auf einen Verbrauch von knapp 50 kWh pro Tag kommen.

Da wir noch keine Küche haben (d. h. kein Herd, Backofen, Kühlschrank, Gefrierschrank etc.), gibt es derzeit auch noch keine anderen Stromfresser im Haus.

Der Heizungsbauer hat offensichtlich keine Idee und Erfahrung mit dem uns verkauften Gerät u. sagt ganz lapidar, dass wir einfach abwarten sollen! Er wollte sich nun beim Buderus Kundendienst erkundigen und sich wieder melden. Aktuell warten wir auf sein Feedback! Wir erwarten jedoch von ihm jedoch keine Wunderheilung, um ehrlich zu sein!!

Wir haben darüber nachgedacht, ob evtl. die vom Heizungsbauer gewählte Wärmepumpe mit 12 kWh vielleicht deutlich zu groß ist für ein Einfamilienhaus mit 150 qm Wohnfläche? Aufgrund der bereits erwähnten großen Fensterflächen erwärmten sich z. B. das Wohnzimmer und die Küche im Nu auf 25-26 Grad bei dem tollen Sonnenschein in den letzten Oktobertagen und Anfang November. Die Wärme bleibt aufgrund des Ytong Mauerwerks auch eine Weile „gespeichert“.

Leider ist unsere LWWP alles andere als zufriedenstellend, zumal der Stromzähler wie der Sekundenzeiger an der Uhr läuft und läuft. Entsetzlich! Da muss doch irgendetwas Grundsätzliches nicht stimmen bei diesem hohen Stromverbrauch….
Wir sind regelrecht verzweifelt - vielleicht kann hier jemand helfen, hat einen Tipp….??

Vielen Dank u. viele Grüße

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Beitragvon energieprojekt » 02.11.2015 15:33 Uhr

Willkommen bei EP24.de Majorera.
Was möchtest du jetzt von uns hören. Das du einen Heizungsbauer hast der sein Handwerk und die Produkte die er verbaut nicht beherrscht weist du ja schon. Das die deine Heizung in der Form in den Ruin treibt kannst du dir ausrechnen.
Aber alles nicht so schlimm, dein Heizungsbauer ist hier in der Pflicht die Anlage so ans laufen zu bringen wie sie geplant war und du solltest nicht mehr verbrauchen als er dir im Vorfeld prognostiziert und (hoffentlich) garantiert hat.
Ich würde ihn hier mal in die Pflicht nehmen und dies Zeitnah.
Das Problem mit der Zeitsteuerung ist relativ schwierig da der Gesetzgeber bei einer Zirkulation einen Betrieb von 23 Stunden vorschreibt, da hilft es wenig wenn du die Warmwasserbereitung absenkst.....
Wenigstens hast du schonmal die Zusatzheizung abgeschaltet, was ich davon halte habe ich schon oft genug geschrieben (nämlich nichts bis überhaupt nichts)
Also wie gesagt las deinen Heizungsbauer des Vertrauens (denn niemand anderes würde ich an eine solch wichtige Baugruppe im Haus lassen) antanzen und ihn die Sache in Ordnung bringen. Keinesfalls solltest du selbst anfangen irgendwas zu ändern denn dann kann er sich prima raus reden.
Gruß Udo von http://www.energieprojekt.biz
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Beitragvon majorera » 03.11.2015 20:54 Uhr

Hallo Udo,

vielen Dank für die schnelle Antwort!

Aktuell suchen wir eine vollständige Anleitung zu Software-Version 3.4.0.
Im Dokumentationsportal von Buderus gibt es lediglich Anleitungen aus 2013 und 2014, wo leider nicht alle Konfigurationsmöglichkeiten aufgeführt sind....

Danke u. Grüße
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Beitragvon energieprojekt » 03.11.2015 21:21 Uhr

Die sollte dir dein Heizungsbauer zur Verfügung stellen können. Ansonsten der Werkskundendienst hinzu ziehen.....
Denk an eine ordentliche Inbetriebnahme mit Protokoll wegen der 5 Jahres-Garantie
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon NiSiWe8 » 27.11.2015 08:08 Uhr

Wir haben eine WPLS 12 IE verbaut und ich kann bei den Problemen nur zustimmen: Der Wirkungsgrad des Systems ist MISERABEL: Wir haben in den letzten Monaten einen COP von 1.8, und das in einem Zeitraum, in dem auch die heissen Sommermonate lagen. Den Kundendienst von Buderus (Bosch Thermotechnik) interessiert es z. Zt. noch herzlich wenig: Mit der kompetenten Antwort "Die in den Prospekten angegebenen Werte kann man nicht mit der Praxis vergleichen" war der Fall erledigt und bisher hat sich niemand bemüßigt gefühlt, mal vorbeizukommen und sich das Problem vor Ort anzuschauen. Auf Grund der Reaktion von Bosch vermute ich, dass man sehr wohl weiss, dass es Probleme gibt. Aktuell kann ich von diesem Produkt und der Firma Bosch dringendst abraten. Aber das letzte Wort ist sicher noch nicht gesprochen, denn zum Glück steht der Arbeitsfaktor von 3-5 auch im Angebot des Heizungsbauers.
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Beitragvon energieprojekt » 27.11.2015 10:35 Uhr

Guten Morgen NiSeWe8, und willkommen bei EP24.
Wieder mal jemand der meine Meinung bestätigt.
Warum lassen sich so viele Häuslebauer bei der Frage nach dem Heizsystem über den Tisch ziehen ? Kämmen die sich alle bevor sie in eine Musterhausaustellung gehen mit einem Vorschlaghammer ?
Ich kenne einige Hausanbieter und weiß das dort sehr viele Verkäufer nichts anderes als Wärmepumpen empfehlen weil es ja so einfach ist (und der Scheck hinterher Spaß bereitet).
Selbst wenn alternativen vorhanden sind werden diese Unterlagen einfach weit weggelegt. Kompetente Beratung ist hier oft ein Fremdwort.
Aber zu deinen Zahlen, wenn du in der Übergangszeit schon einen solch traumhaften COP hast (immerhin kostet dich die KWh Wärme ca 13 ct, also doppelt soviel wie Gas) wirst du dich im Winter erst richtig freuen.... Weihnachtsgeschenke kannst du vergessen das Geld lieber direkt deinem Stromanbieter schicken.
Deinem Heizungsbauer würde ich mal richtig an den Hammelbeinen ziehen, schön das er so blauäugig (passt zu Buderus) war und dir Leistungen im Auftrag garantiert hat.
Lehn dich zurück, sage deinem Heizungsbauer das er jetzt die Stromrechnung übernehmen kann (dies wirst du ihm mit Hilfe eines Richters erklären müssen).
Aber nochmals liebe Häuslebauer bitte informiert euch im Vorfeld und glaubt einem Hausverkäufer nicht alles. Hier mal ganz einfach gerechnet: eine KWh Gas kostet ca 6,5 ct (Flüssiggas leicht abweichend) die KWh Strom ca 24 ct geteilt durch den angegebenen Leistungszahl (im vorliegenden Fall 3-5, im Mittel also 4) 6 ct. sind es aber nur 3 kostet es schon 8 ct !
Also wo ist der Vorteil, gut Kamin (Abgasleitung)und Schornsteinfegerkosten aber dafür deutlich geringerer Invest.
Ich verrate euch warum dem Hausverkäufer eine Wärmepumpe gefällt, ein 8500 €-Gerät kauft er für ca 3500 ein. Bei der Vermittlung eines Gasvertrages bekommt er 150€. Alles klar ?
Gruß Udo von http://www.energieprojekt.biz

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Beitragvon willy » 27.11.2015 13:47 Uhr

hoffentlich warme Stube allerseits,

ich kann Udo nur beipflichten, wobei nur die Wenigsten welche ein gutes techn. Verständnis haben (keine Sesselfurzer) sich damit auseinandersetzen können und den Schwindel erkennen können.
Oder wie bei uns von einem Spekul. das Haus gekauft und im letzten Moment die zu kleine Wp gegen die nächst grössere mit Aufpreis von 5000.- Teuros geordert. Dabei musste ich dem Dimpi-Importeur-/Verkäufer noch mit genauen Zeichnungen des langen erklären, wie die Luftkanalführung ausgeführt werden muss ,weil hier keine Eckaufstellung möglich war z.Glück.

Nun wenn man die technischen Daten dieser Buderaus-Kiste etwas durchleuchtet, dann bei 4,5 kW Stromaufnahme zu 10 kw Wàrmeleistung ergibt einen Cop von 2, d.h. höchstenfalls bei allen Optimierungen der Heizkreise mit 30kWh Strombedarf doch nur 60kW in Heizleistung umgewandelt.

Weiter wenn bei > -15°C AT dieses Geschwür abgeschaltet werden muss, damit der Verdichter und der Rest wie Verdampfer schon zugefroren ist und nur noch mit dem Heizstab gewàrmt werden kann, dann frage ich mich, auf welche Art und Weise dieses "Pumpengeschwür" bei -7°C AT noch 10,3 KW Heizleistung erzeugen sollt/kann?

Normalerweise nimmt auch die Stromaufnahme eines Verdichtermotors reziprok mit zunehmenden Minusgraden ab, hier jedoch bis zu unglaublichen 50% mit einem "Stufenschalter 1-7" ? umgekehrt eine Leistungs-Zunahme?

Ein Verdichter der in der Ausseneinheit montiert ist habe ich hier das erste Mal gesehen. Vermutlichst hilft dieser den nebenanliegenden Verdampfer mit den 4,5 kW elektrisch umgesetzten Wärmeerzeuger diesen sicher abzutauen, was dann bei -15°C nicht mehr funktioniert.

Wo wird diese WP hergestellt in Sèdafrika, Korea, Indien oder China?

Gruss Willy
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Beitragvon energieprojekt » 27.11.2015 15:18 Uhr

Nun Willy so schwer ist es nicht den Schwindel zu durchschauen, wenn man seine Sinne beisammen hat und sich an das erinnert was einem in Mathe und Physik bei gebogen wurde.....
Wer sich allerdings mehr für das Auto, welches im Hauspreis mit drin ist interessiert, und dies als Kriterium nimmt dem ist leider nicht zu helfen..............
Ich denke mit dem Zahlenbeispiel habe ich es relativ leicht verständlich dargestellt.
Noch ein Tipp, Verbrauch und Mehrkosten für KfW40 oder Passivhaus
Sollte euch der Vertreter damit kommen rechnet ganz einfach
Kfw 70= 70w/m²/Jahr Also bei 125 m² WF= 8750 KWh
je niedriger die Zahl um so geringer der Heizbedarf !
Einfach jetzt mal die Mehrkosten dagegen stellen und rechnen wann sich dieser Spaß armortisiert !
Interessant wird es bei KfW40 und Passiv denn da brauchst man eine Lüftungsanlage die dann ein vielfaches des Energiegewinns an Strom verbraucht.... Übrigens Passivhaus heißt nicht dam man ohne Heizung hinkommt.
Viel Spaß beim Grübeln
Gruß Udo von http://www.energieprojekt.biz

P.S. gerne bin ich bereit hier im Rahmen von EP24 kleine Workshops zu diversen Themen zu machen meldet euch deswegen bei dem Moderator
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Beitragvon willy » 27.11.2015 16:22 Uhr

Hoi Udo,

also wenn ich die Antworten zu Themenstartern von sog. Pumpen-Spezialisten-/Technikern-/Verkäufern von WP's in den div. Foren lese, dann hat doch die Mehrzahl der scheinbar weit über dem Homoerectus stehenden und brüstenden Intelligenzbestien die gesamte Bildungszeit beim selbigen Lehrer absolviert.

Und weil die Politiker auf derselben Stufe sitzen, wird solcher Pfusch auch nicht geahndet resp. widerrechtlich zugelassen, denn es würde ja den zugehörigen eigenen Filzkomplott treffen.
Beste Grüsse Willy
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Beitragvon NiSiWe8 » 28.11.2015 12:00 Uhr

Hallo Udo, prinzipiell hat eine Wärmepumpe Charme. Wir haben hier keinen Gasanschluss (wäre das Liebste gewesen) und Öl kam nicht in Frage. Hier liegt auch Fernwärme, aber nur auf den Bestandsgrundstücken. Der lokale Anbieter wollte 30.000,-€ NUR FÜR DEN ANSCHLUSS! Unser Haus soll ca. 60kWh/m^2*a verbrauchen. Das wären dann bei 260m^2 15.600kWh im Jahr und bei einem COP von 3.0 gesamt 5.200kWh, die ca. 1.000,-€ kosten. Das ist für ein Haus dieser Größe durchaus in Ordnung.
Es gibt übrigens Studien des Fraunhofer Instituts, die über mehrere Jahre den Verbrauch von LWWP untersucht haben: Ein COP von 3 ist danach in unseren Breitengraden realistisch.
Wie auch immer, ich würde es vermutlich heute anders machen, aber wer hinterher so schlau ist wie vorher, hat nichts gelernt :-)
Ein Hauptpoblem sehe ich übrigens bei dem Konzept, auch das Warmwasser über die Wärmepumpe zur Verfügung zu stellen. Aber das ist ein anderes Thema...

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