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terminator70
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Beitragvon terminator70 » 12.11.2015 09:18 Uhr

Hallo.Also die Heizungsfirma war vor drei Wochen da und hat die sole durchgespühlt und das Ausgleichsgefäß leer gemacht da waren 2 Liter drinn.Nur wo sind die andren 4 Liter geblieben.Zu guter Letzt hat er den Druck auf 1.9 bar wieder hergestellt und meinte man sollte den Druck jetzt erst mal wieder im Auge behalten.Als ich jetzt wieder nach dem Druck schaute viel mir auf das er auf 3 Wochen um 0.1 bar gesunken war und das denke ich mal ist nicht wenig.

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Beitragvon gergendv » 12.11.2015 11:29 Uhr

Hallo sparflamme. Ich denke man sollte zunächst mal die Begrifflichkeiten klären.
Terminator spricht von KÜHLMITTELVERLUST in den im Erdreich verlegten Solerohren. Er meint damit mt Sicherheit SOLEVERLUST.
Du redest aber von KÄLTEMITTEL und verweist auf die Strafen, wenn man KÄLTEMITTEL in die Atmosphäre entweichen lässt.
Ferner teile ich Deine Meinung zu den 'lieben Oberflächenkollektoren' keinesfalls.
Es gibt Direktverdampfer-Kollektoren (aus Kupfer) die nahtlos verlegt werden! Da gibts solche Probleme nicht.
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Beitragvon energieprojekt » 13.11.2015 09:42 Uhr

Guten Morgen Herr Gerven,
so einfach ist es nicht Sparflamme hatte gefragt wieviel Kältemittel denn in der Anlage sei worauf Terminator meinte 2,5 Kilo.
Die Begriffe Kühl-/ Kältemittel werden mehrfach durcheinander geworfen.
Dies löst aber nicht das Problem abgesehen von der strafrechtlichen Seite kann es nicht sein das die Flüssigkeit in solchen Zeiträumen verschwindet (natürlich verschwindet es nicht es begibt sich nur an einen anderen Ort).
Zu deinem Hinweis auf die Kupferkollektoren gebe ich dir in soweit recht das diese aus nahtlos gezogenem Rohr hergestellt werden. Das es bei der Verarbeitung/ Verlegung vor Ort aber zu Fehlern kommen kann (zb undichte Verbindungen, mechanische Beschädigungen) hat nichts aber rein garnichts mit dem Material zu tun. Ähnlich wird es wohl bei Terminator sein der Fehler liegt nicht im Rohr sondern an der Verbindung. Wie dies zu finden sind hatte ich ja schon geschildert.
Nun zu dir terminator,
im Ausdehnungsgefäß sollte sich eigentlich ein Sticksoffpolster mit Vordruck befinden und nur dann Flüssigkeit befinden wenn der Systemdruck über dem des Vordruckes liegt.
Wird die Anlage entleert darf sich keine Flüssigkeit im AD-Gefäß befinden. Wenn der Druck nach 3 Wochen schon wieder absinkt würde ich den Heizungsbauer des Vertrauens wieder antanzen lassen. Vielleicht mit dem Hinweis das er sich über den Aufbau und die Funktionsweise von geschlossenen Heizsystemen im Vorfeld informiert (auch Bestandteil der Meisterschule)
Dir viel Glück mit deiner Anlage und dem Heizungsbauer.
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon gergendv » 13.11.2015 09:57 Uhr

Hallo Udo.
Nur ein Wort zu Deinem Beitrag: beim Verlegen der Kupferleitungen bei DIREKTVERDAMPFERANLAGEN kann es eben NICHT zu Problemen kommen, da sie lediglich auf die Venturiverteiler aufgelötet werden und hinterher mit 25 bar Stickstoff auf Dichtigkeit geprüft werden!!
Gegen mechanische Beschädigungen ist man dagegen nicht gefeit; man sieht aber dann die Schadstelle.
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Beitragvon terminator70 » 13.11.2015 11:14 Uhr

Danke für eure Hilfe.
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Beitragvon WP Fan » 13.11.2015 23:38 Uhr

Hi...:)
was bedeutet denn "Kühlmittel"?
Hast Du einen Erdkollektor als Direktverdampfer gefüllt mit Kältemittel oder einen normalen Soleregister gefüllt mit Wasser-Frostschutzmittel(Glykol)-Gemisch?

Grundsätzlich ist auch ein Heizkreis ein geschlossenes System, trotzdem müssen Heizkreise hin und wieder nachgefüllt werden.

Bei Heizkreisen ist es so, das durch steigende Vorlauftemperaturen der Druck im Heizkreis zu nimmt, weil sich das Wasser mit steigender Temperatur ausdehnt, aber an der Ausdehnung durch das geschlossene Rohrsystem gehindert wird. (Manometer steigt)
Bei Solekreisen (Erdwärmetiefensonden, Erdwärmeflächenkollektor)kühlt das Wasser im Solekreis während der Heizperiode ab und der Druck im Solekreis wird geringer. (Manometer sinkt und man denkt, das eine Undichtigkeit vorliegt)

Wie schon Udo sagte, sollen die Ausdehnungsgefäße diesen Schwankungen kompensieren, den Anlagendruck stabil halten.

Wurde denn der Flächenkollektor abgedrückt? Also mit ca. 4bar bei der Erstbefüllung beaufschlagt und eine gewisse Zeit dann dem Druck ausgesetzt?

Wurde der Vordruck des Sole-Ausdehnungsgefäß richtig eingestellt? Oft wird sich auf den auf dem Typenschild angegebenen Vordruck des Ausdehnungsgefäßes verlassen. Hatte selbst schon welche geliefert bekommen, die über 1bar mehr Vordruck hatten als drauf stand. Zu wenig Vordruck wäre auch nicht gut.

Gibt es für den Flächenkollektor einen Solekreis-Verteiler?
Wenn ja, dann kann man mal alle Solekreise am Vor- und Rücklauf schließen und jeden einzelnen Solekreis dann abdrücken.
Eine eventuelle Leckage kann man dann so eingrenzen.

Wer hat denn das einsanden/einbetten des Flächenkollektors realisiert? Der Heizer oder der Tiefbauer? Ein Stein kann auch erst Jahre später Schäden/Leckagen verursachen.

Jede Rohrverbindung erhöht das Fehlerpotential. Rohre verlängern, um Rohrverschnitt gering zu halten, würde ich selbst nicht machen. Generell ist das aber nicht verboten, Schweißmuffen sollten es dann aber schon sein, Verschraubungen im Erdreich nicht.

Grüße
Jürgen

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Beitragvon WP Fan » 14.11.2015 00:16 Uhr

sorry...hab eben bemerkt, das da wohl noch mehr Kommentare abgegeben wurden. Irgendwie ist es hier auf der Homepage unübersichtlicher geworden...

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