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Solarwärme, Solarkollektoren, Schwimmbaderwärmung, Montagesystemen
hoelschermicha
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Beitragvon hoelschermicha » 12.10.2015 13:08 Uhr

Hallo....und schön, dass ich bei Euch sein darf :-)

Ich habe auf meinem 2012 vollsaniertem Haus eine Solarthermie - Anlage mit Pufferspeicher im Keller. Zusätzlich läuft dazu eine alte Ölheizung, mit der wir jährlich ca. 900 Liter Öl benötigen.
Wir (3 Personen) benötigen zusätzlich ca. 4000 kWh Strom und ich überlegen jetzt, was wohl die sinnvollste Ergänzung/Kombination zum Energie - bzw. Geld-Sparen wäre. Immer schön, wenn es irgendwann auf eine Art autarkes System hinausläuft :-)

Als erste Überlegung wäre da die PV-Anlage auf eine Schleppgaube - jedoch ist die Gaube in Nordrichtung, so dass quer aufgeständert (Richtung Westen) werden müsste, um überhaupt etwas zu erreichen - Fläche der Gaube sind in etwa 36 qm. Ob das zur kompletten Eigenversorgung mit Strom reicht, weiß ich auch nicht so genau. Außerdem muss ich dennoch weiterhin 900 Liter Öl zur Wärmegewinnung benutzen!

Die nächste Überlegung ist ein Nano/Mikro BHKW, welches eventuell mit einer noch anzuschaffenden Batterie im Keller verbaut werden könnte. Das benötigt dann wohl weniger Öl und erzeugt gleichzeitig Strom und heizt den Pufferspeicher auf....

Hmmm... also... wie ihr seht, bin ich zwar "willig" und "wissbegierig", jedoch noch relativ am Anfang....

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Beitragvon energieprojekt » 13.10.2015 13:59 Uhr

Hallo Michael, ich denke es stört keinen das du hier bist und man wird dir helfen.
Das du auf Solarthermie setzt ist schonmal gut und richtig, leider ist es in unseren Regionen nur sehr schwer möglich komplett auf eine zusätzliche Wärmeguelle zu verzichten. ich habe bei mir über 40 qm Solar auf dem Dach und benötige für die richtig kalten Tage ( und vor allem diesigen auch noch einen Kachelofen.
Eine PV-Anlage wird dir sicherlich einen Teil deiner Stromkosten "erstatten" können allerdings wird bei den Nicht optimalen Voraussetzungen auch das Ergebnis nich optimal sein. ohne dein Haus zu kennen tippe ich mal auf eine 2 KW-Anlage die du realisieren könntest.
Deine nächste Idee eines Nano- Bhkw's wird schwierig umzusetzen. Diese Geräte haben meist 1kw elektrische Leistung was dann bedeutet das bei 4000 Stunden Laufzeit annähernd 15-20000 KW Wärme anfallen.
Eine Möglichkeit wäre eine Brennstoffzellen mit Ca 300 Watt elektrischer Leistung.
Mein Tipp erst den elektroverbrauch optimieren und genau rechnen
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon WP Fan » 13.10.2015 18:55 Uhr

Hi... :)
Wie "Vollsaniert" ist das Haus?
Aussenhülle isoliert, neue Fenster?
Wieviel Liter hat der Pufferspeicher und wieviel qm die Solarkollektorfläche?
Heizkörper oder Flächenheizung mit welcher maximalen Vorlauftemperatur?
qm-Wohnfläche?
Wie alt ist die Ölheizung?
Welche Dachneigung hat die Gaube und zeigt diese voll nach Norden?

Grüße
:)
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Beitragvon hoelschermicha » 13.10.2015 20:18 Uhr

WP Fan hat geschrieben:Hi... :)
Wie "Vollsaniert" ist das Haus? KFW 115
Aussenhülle isoliert, neue Fenster? JA UND JA
Wieviel Liter hat der Pufferspeicher und wieviel qm die Solarkollektorfläche? Logalux p750s und aktuell solarplatten 11 qm Solaranlage
Heizkörper oder Flächenheizung mit welcher maximalen Vorlauftemperatur? Komplett Fußbodenheizung
qm-Wohnfläche? Ca. 180
Wie alt ist die Ölheizung? Ölheizung ist 18 Jahre
Welche Dachneigung hat die Gaube und zeigt diese voll nach Norden? Nord-Nord-West, und die Neugung ist halt recht flach....

Grüße
:)

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Beitragvon hoelschermicha » 13.10.2015 20:31 Uhr

Korrigiere: 14,22 qm Kollektorfläche
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Beitragvon WP Fan » 13.10.2015 22:18 Uhr

nunja, wie mein nickname Dir vielleicht verrät ist die WP mein Favorit, genauer die Erdwärme ;)
Deine/Eure Sanierung hätte die besten Vorraussetzungen für eine Erdwärmeheizung.

Mit 18Jahren ist Eure Ölheizung nicht mehr jung.
Wenn der Schornsteinfeger nichts deren Betrieb auszusetzen hat, würde ich an Eurer Stelle erstmal mit der Ölheizung weiter heizen, denn zum Einen ist die Ölheizung vorhanden und bezahlt und zum Anderen sind die 900l-Ölverbrauch nun nicht gerade viel.

Mit was ist das Dach der Gaube eingedeckt? Blech oder Ziegel?
Ein flaches Dach mit nördlicher Ausrichtung muß nicht zwingend ein Nachteil sein. Die PV-Systempreise sind heute sehr günstig und es wird heute nicht mehr das Hauptaugenmerk auf Spitzenertrag zur Mittagszeit sondern auf eine über den Tag verteilte breite Ertragskurve gelegt.
Das flache "Norddach" der Gaube bekommt nämlich ganztägig Sonne ab, zwar wird die Peakleistung der Solarmodule wohl nie erreicht, aber beim Eigenverbrauch geht es um kWh.

Habe eben mal einen Ertragsrechner im Internet gesucht und Deine Werte eingetragen.
36qm Dachfläche; Dachneigung 15°; Dachausrichtung NNW (=-157°); Standort Dortmund; Installationskosten netto pro kWp-Anlagenleistung:1.600€ zzgl. Mwst.;

Hier das Ergebnis (ich hoffe der link funktioniert...;)...)
http://energietools.ea-nrw.de/_images/p ... 0_2015.pdf

Bei einer Aufständerung nach Westen muss man zwischen den Modulen Abstand lassen, damit sie sich nicht gegenseitig abschatten. Daraus folgt, das man weniger Modulleistung installieren kann und dadurch wird der Gesamtertrag der Anlage kleiner und auch die Montage/kWp ist teurer.

wenn es auf dem Süddach noch Restflächen gibt, kann man diese auch mit dem Gaubendach mischen. SolarEdge-System wäre hier eine Lösung:
http://www.solaredge.de/articles/de/sol ... ts_movie_1

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Beitragvon WP Fan » 13.10.2015 22:25 Uhr

...und die eventuell nach Westen aufgeständerten Solarmodule auf einer Gaube sind ganz sicher kein Augenschmaus
:D
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Beitragvon hoelschermicha » 14.10.2015 08:35 Uhr

Das mit der Optik sehe ich ähnlich...
Die Gaube ist mit Ziegel eingedeckt, auf der Südseite kommen weitere Platten nicht in Frage...da ist auch ein Ausbau drauf, allerdings mit Spitzdach und optisch lässt das die Frau nicht zu.
Das mit der Solaranlage sieht ja ganz ok aus, nur frage ich mich einfach, wenn irgendwann die Ölheizung den Geist aufgibt, dann brauche ich noch ein System zur Wärmegewinnung - das wären dann derer DREI - daher dachte ich alternativ an ein Mikro oder Mini BHKW....habe auch noch gestern von Bremnstoffzellen gelesen, aber ich weiß nicht, ob's die auch mit Öl gibt....Tank ist vorhanden und momentan mit 5500 Litern voll :roll:
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Beitragvon energieprojekt » 14.10.2015 09:01 Uhr

Hallo Micha, eine Brennstoffzelle mit Öl gibt es (momentan) nicht.
Wie schon geschrieben ist bei allen KWK-Anlagen das "Problem" der Wärmenutzung. Hier wird die Wirtschaftlichkeit dann recht schwierig darstellbar wenn auf der anderen Seite die Sonne als Wärmelieferant auftritt.
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon hoelschermicha » 14.10.2015 09:05 Uhr

Also vielleicht doch auf PV-Anlage setzen und im Falle des Versagens der Ölheizung eine kleine Brennwerttherme anschaffen?
Eine komplett autarke Lösung scheint also nicht so richtig umsetzbar, wenn ich das so sehe....zumindest nicht wirtschaftlich :-)

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