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Abenteuerland
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Beitragvon Abenteuerland » 19.08.2015 13:56 Uhr

Hallo,

wer von den Fachleuten kennt EiTherm Doppelmantel Boiler aus der Schweiz?

Sind diese in Verbindung mit einer Grundwasser Wärmepumpe zu empfehlen?

energieprojekt
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Beitragvon energieprojekt » 19.08.2015 17:44 Uhr

Hallo Abenteurland,
ich rate von diesen "Mutter-Kind-Speichern grundsätzlich ab. Egal von welchem Hersteller.
Weil ich nicht nur nein sage sondern auch Argumente liefere hier:
-es handelt sich um einen Trinkwasserspeicher in dem sich Dreck und Ablagerungen sammeln (ähnlich den bekannten Boilern).
-du brauchst nach oben viel Platz um die Magnesiumanode wechseln zu können (Arbeits- und Kostenintensiv !)
-statt frisch bereitetem Warmwasser gibt es abgestandene Brühe
-Begrenzung in der Temperatur auf 60 °C da sonst ein verstärkter Kalkausfall beginnt. (wozu dann einen Puffer wenn ich ihn nicht voll nutzen kann)
Also wenn Pufferspeicher dann mit Frischwasserstation oder Durchlaufschlange
Gruß Udo von energieprojekt.biz
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Beitragvon Abenteuerland » 20.08.2015 09:14 Uhr

Hallo Udo,

vielen Dank. Aber ich habe mir ein weiteres Angebot erstellen lassen. Der Fachbetrieb hat in Verbindung mit der bestehenden Haus Verrohrung (Warmwasserseitig = 1 Zoll verzinktes Rohr ) von einem Frischwassersystem abgeraten!

Siehst Du dies ähnlich?

Viele Grüße

Paul
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Beitragvon energieprojekt » 20.08.2015 10:07 Uhr

Hallo Paul, es gibt nur einen Grund warum man davon abraten sollte und das wäre weil teilweise die Plattenwärmetauscher mit Kupfer gelötet sind. Es gibt auch welche wo das nicht so ist, man muss nur darauf hinweisen. Außerdem kenne ich kaum einen Fall wo die verzinkte Leitung nachweislich durch den Wärmetauscher zerstört wurde. Abhilfe würde hier eine Trennstrecke aus Messing/ Rotguß oder Verbundrohr schaffen.
Bei Speichern mit Edelstahlwellrohrtauschern ist dieses Problem überhaupt nicht
Gruß Udo von energieprojekt.biz
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Beitragvon Abenteuerland » 20.08.2015 13:18 Uhr

Udo, der Rohrdurchmesser (angeblich zu groß, es ist aktuell eine 1 zöllige Warmwasserleitung verbaut) spielt keine Rolle?
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Beitragvon energieprojekt » 20.08.2015 16:10 Uhr

Hallo Paul, wenn diese Leitung gut isoliert ist wird es kein Problem geben. Ich denke das sie eh schon zum Teil zugewachsen sein wird also höhere Wiederstände und weniger Inhalt hat.
Dies ist aber bei jeden Warmwasserbereiter das gleiche. Eine Alternative wäre dann die Leitung rausreißen.
Ich gehe aber mal davon aus das die Leitungen irgendwann mal für dieses Haus berechnet worden sind. mach dir deswegen mal keinen Kopf.
Was hat denn dein Installateur als Grund für einen Boiler angeführt, nur das eine 1" verzinkte Leitung verbaut wurde ? Er muss doch einen Grund genannt haben warum dies ein KO-Kriterium für eine Frischwasserstation sein soll.
Gruß Udo von energieprojekt.biz

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Beitragvon Abenteuerland » 24.08.2015 10:42 Uhr

Er sagte, dass er Bedenken hat, dass die Frischwasserstation bei diesem Rohrquerschnitt ausreichend " heißes Wasser" bringt. Er würde deshalb zu einer Mutter / Kind Lösung raten. Die Effizienz wäre die gleiche. Und für den "Notfall" gäbe es noch einen eingebauten Heizstab den man dann an der normalen Steckdose anstecken könnte. Die Kombispeicherlösung wäre darüber hinaus auch ca. 500,- Euro günstiger.
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Beitragvon energieprojekt » 24.08.2015 11:53 Uhr

Hallo Paul, ich habe mir extra mal das Datenblatt des EiTherm-Speichers angesehen http://eitherm.ch/site/index.php/downlo ... bdf-e/file
Also die Effizienz einer Warmwasserversorgung mit Friwa ist ca 10 % effizienter. Die Warmwasserleistung liegt zwischen 17 und 23 ltr pro Minute, der Mutter-Kind-Speicher st hier mit 3,3-11,7 ltr angegeben ! Sollte es nicht ausreichend "heißes Wasser" (von der Temperatur ) her bringen liegt dies an der Isolierung und den Abstrahlverlusten der Rohrleitung, dies kannst du aber auch nicht mit einer anderen Technik kompensieren.
Ob die Effizienz bei einem Speicher der 12-15 cm Dämmung hat oder schlechter ist als bei dem EiTherm mit seinen 50 mm PUR wage ich zu bezweifeln !
Das "Notfallprogramm" E-Heizstab ist meines Erachtens nach völliger Nonsens, wenn du ihn an der Steckdose anschließen kannst dürfte er nicht mehr als 3 KW haben und damit den Speicher auf Leistung zu bringen halte ich vorsichtig ausgedrückt für sehr ambitioniert. Außerdem ist die die irrsinnigste Art Warmwasser zu bereiten (außer vielleicht ein Lagerfeuer im Wohnzimmer mit Topf drüber)
Die 500 € Preisvorteil hast du nach spätestens 3 Jahren an Anoden aufgebraucht.
Die Entscheidung musst du treffen,
gruß Udo vom energieprojekt. biz
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Beitragvon Abenteuerland » 27.08.2015 10:05 Uhr

Hallo Udo,
vielen Dank. Es ist schon interessant, dass Fachleute so differente Meinungen haben.

Welchen Vorteil hat der Fachbetrieb, wenn er statt einer teureren Frischwasserstation einen günstigeren Mutter-Kind Speicher anbietet?

Apropos E-Heizstab: Der sollte ja nie angesteckt werden. Nur falls die Wärmpumpe defekt ausfällt als reine Notfall Überbrückungshilfe. Und nur dann. Und bei einem "Notfall" spielen wirtschaftliche Überlegungen sicherlich eine untergeordnete Rolle.

Gruß

Paul.
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Beitragvon energieprojekt » 27.08.2015 13:41 Uhr

Hallo Paul, ich weiß nicht warum jemand dies oder das anbietet.
Es gibt auch noch "Fachleute" die halten einen hydraulischen Abgleich oder den Einsatz von Hocheffizienzpumpen für Schwachsinn und Geldtreiberei. Genauso gibt es Kunden die noch alte Glühlampen kaufen und so ihr Haus heizen und Energie verschwenden.........
Wie gesagt ich weiß nicht was die reitet, aber jeder hat halt seine Meinung.
Eine Möglichkeit warum dein Fachbetrieb auf Mutter-Kind-Speicher setzt, wäre vielleicht besonders gute Einkaufspreise und /oder das er eben das Folgegeschäft wittert. (ich denke mal das er den Speicher für ca 500- 600 € einkauft......)
Was aber Fakt ist, Warmwasserboiler sind nicht mit hygenischer Warmwasserbereitung und Lagerung von Lebensmitteln vereinbar.
Zum Thema Elektroheizstab, was bringt dir eine "Notheizung" die falls sie gebraucht wird kaum Leistung bringt...........
Gruß Udo von energieprojekt.biz

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