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Beitragvon EuRegEn » 21.07.2015 18:57 Uhr

Schwimmende Photovoltaikanlagen - welcher Mehrertrag kann erreicht werden?
http://www.solarify.eu/2015/02/09/245-g ... -in-japan/

Die Kyocera Solar TCL LLC und die Century Tokyo Leasing kündigten den Bau einer schwimmenden Photovoltaik-Anlage von 13,4 MW auf dem Yamakura-Stausee in der japanischen Präfektur Chiba an. Mit ihrer dem Energieverbrauch von rund 4.700 Durchschnittshaushalten entsprechenden Produktionssapazität wird die Installation das größte schwimmende Solarkraftwerk der Welt sein.

An einen Mehrertrag von 60 % glaube ich aber nicht ganz:
http://green.wiwo.de/schwimmende-solarm ... -erzeugen/

energieprojekt
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Beitragvon energieprojekt » 22.07.2015 09:02 Uhr

Guten Morgen, nun woher die 60% Mehrertrag kommen sollen ist mir auch schleierhaft und vor allem bezogen worauf ?
Das Kühlung von Modulen einen Wirkungsgradsteigerung bringen ist klar aber dies könnte bei diesem System nur durch Wind passieren analog zu Freiflächenanlagen. denn die Zwischenabstände aufgrund von Verschattung sind ja gleich.
Was mich etwas wundert ist die Neigung mit der die Module aufgeständert worden sind, dies mag der Region in der sie stehen geschuldet sein, aber in unseren Breitengraden würde ich sie nicht mit ca 40° aufstellen
Gruß Udo von energieprojekt.biz
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Beitragvon EuRegEn » 22.07.2015 22:06 Uhr

Tracker-PV schaffen - im Vergleich zu starren Anlagen - je nach Güte des Standortes einen Mehrertrag von 30 bis 40 %. Die Kühlung über dem Wasser wirkt stärker als an Land (Verdunstungskälte) ..
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Beitragvon Vito » 15.08.2015 14:15 Uhr

Klingt nach einem sehr spannenden Thema für mich - das mit dem Mehrertrag verstehe ich aber auch noch nicht so ganz. 30 bis 40% wie von dir erklärt wären aber ja auch schon nicht schlecht...
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Beitragvon EuRegEn » 19.08.2015 22:14 Uhr

Dieses Trackerprinzip gefällt mir - es ist vergleichbar mit schwimmenden Tracker. Hier wird der Mehrertrag zwischen 20 und 40 % angegeben, je ob einachsig, oder zweiachsig gearbeitet wird. Im Wasser kommen weitere Mehrerträge hinzu, z.B. durch die Kühle:
http://www.solar-prinz.de/tracker-syste ... nlagen/341
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Beitragvon EEWELT » 30.05.2017 19:15 Uhr

Auch hier will China wohl führend sein:
https://www.haustec.de/photovoltaik/gro ... a-ans-netz

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Beitragvon EEWELT » 18.08.2017 14:37 Uhr

Nun auch in der Türkei - wenn auch noch sehr klein...

http://www.vaybee.de/nachrichten/tuerke ... -ist-netz/

Aber es soll danach weiter gehen:
Nach der Testphase planen die Initiatoren weitere Solaranlagen auf Süßwasserseen und Staudämmen.
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Beitragvon EEWELT » 20.12.2017 21:10 Uhr

Es gibt neue Impulse. Gerade erst haben die Chinesen ein 150 MW-Projekt realisiert, legen die Inder die Messlatte weiter deutlich höher:

https://www.pv-magazine.de/2017/12/19/i ... lagen-aus/

Die indische Solar Energy Corporation (SECI) veröffentlichte am Montag eine Photovoltaik-Ausschreibung mit einer Gesamtkapazität von insgesamt zehn Gigawatt für schwimmende Photovoltaik-Kraftwerke. Ziel ist es, diesen noch wenig entwickelten Teil des Solarsektors in den nächsten drei Jahren anzukurbeln.

Indiens schwimmende Solarlandschaft beginnt sich bereits jetzt zu entwickeln. Im Sommer startete ein schwimmendes Photovoltaik-Projekt mit zwei Megawatt Leistung in Andhra Pradesh, und schon vergangenes Jahr wurden eine Reihe von Projektplänen vorgestellt. So fördert die deutsche Kreditanstalt für Wiederaufbau zwei Pilotanlagen, die National Hydroelectric Power Corporation (NHPC) wiederum enthüllte Pläne für den Bau einer 600 Megawatt-Solaranlage an einem Staudamm in Maharashtra.
Der erste schwimmende Solarpark Indiens mit einer Leistung von zehn Kilowatt wurde 2015 fertiggestellt. Vikram Solar hatte die Anlage gebaut, um die Machbarkeit einer solchen Technologie zu prüfen.
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Beitragvon EEWELT » 27.04.2018 15:41 Uhr

Zeigt exemplarisch die universelle Einsetzbarkeit der erneuerbaren Energien:
https://www.energiezukunft.eu/erneuerba ... -dem-meer/

Der Anteil Erneuerbarer an der Energieerzeugung des paradiesischen Inselstaates im Indischen Ozean ist bislang gering, bis 2030 sind 15 Prozent geplant. Solarpaneele sind bislang v. a. auf Dächern von privaten und öffentlichen Gebäuden installiert.
21.04.2018 – Die Seychellen, eine Gruppe von 115 kleinen Inseln im Indischen Ozean, wollen Afrikas erste schwimmende Photovoltaikanlage im Meer installieren, berichtet die Seychelles News Agency (SNA). Der Chef der Energiekommission der Seychellen Tony Imaduwa erläuterte gegenüber SNA, Ziel sei es, die Energiegewinnung der Inseln nachhaltiger und ökologischer zu gestalten.

Wind und Sonne im Überfluss
Die geplante maritime Solaranlage soll in der Lagune von Le Rocher, an der Ostküste der Hauptinsel Mahé, installiert werden. Da die Inseln nur wenig Flächen an Land zur Verfügung haben, wäre eine Installation von Energieanlagen auf dem Meer notwendig, um die Versorgung mit Erneuerbaren Energien für die Zukunft zu sichern, so die Energiekommission. Man erwarte einen Beitrag zur Stromerzeugung von 5,8 GWh im Jahr. Ziel sei es auch, die Ölimporte zu reduzieren, neue Jobs im grünen Sektor im eigenen Land zu generieren und einheimische Unternehmen zu fördern, die bei der Umsetzung des Vorhabens beteiligt werden könnten.
Die Anlage würde ein Prozent des nationalen Energieziels für 2030 beitragen. Bislang wurden insgesamt fünf Prozent erreicht, mit verschiedenen Projekten im Erneuerbaren Energiesektor, vor allem PV-Anlagen, aber auch Windenergie. Nun müsse ein Plan ausgearbeitet werden, so Imaduwa, wie zusätzliche zehn Prozent bis 2030 erreicht werden können. Denn bis zum Jahr 2030 will der Inselstaat im Indischen Ozean 15 Prozent seines Energiebedarfs durch Erneuerbare Energien abdecken.
Ölimporte reduzieren, von der Energiewende profitieren
Auf den Seychellen scheint täglich durchschnittlich bis zu sieben Stunden die Sonne. Ihre Energie gewinnt die Inselrepublik bislang aber noch hauptsächlich aus Dieselgeneratoren. Seit einigen Jahren werden allerdings Projekte mit Erneuerbaren Energien umgesetzt. Mit Entwicklungshilfe aus Abu Dhabi wurde bspw. vor fünf Jahren eine 6 Megawatt Windenergieplantage auf der Hauptinsel Mahé in Betrieb genommen. Eine Forschungsstation auf dem Atoll Aldabra, die bis 2012 ausschließlich durch Dieselgeneratoren versorgt wurde, wird nach Bau einer Solaranlage zu 97 Prozent mit Solarstrom versorgt.
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Beitragvon EEWELT » 16.10.2018 21:22 Uhr

Auch in Indien ist sie entdeckt worden - und glücklicherweise auch an den besonders guten Standorten, nämlich in Stauseen. Hier ist Infrastruktur vorhanden - das Wasser kann gespart werden, wenn die Sonne scheint.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/a ... 52571.html

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