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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
cocy86
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Beitragvon cocy86 » 20.07.2015 11:26 Uhr

hi leute,
solche fragen sind hier ja schon genug gestellt worden, trotzdem wollte ich speziel zu meinem Neubau fragen welche Heizung die richtige ist,bzw welche Kombi :D

folgendes ist geplant Bungalow unten 122qm oben weitere 65qm wird aber noch nicht genutzt eventuell später wenn Nachwuchs kommt :)
u-wert Klinkerfassade und Dach etwas unter 0,15
Bodenplatte unter 0,18
Fenster u-wert von 0,8
das haus steht auf einem 760qm Grundstück mit Süd/West Ausrichtung

wäre super wenn hier die Experten ein Rat bzw Tipps parat haben:)
danke schonmal im vorraus :)

mit freundlichen Grüssen
Thomas

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Beitragvon energieprojekt » 20.07.2015 12:38 Uhr

Hallo Thomas, willkommen hier bei EP24, sicherlich wirst du etliche Antworten und Vorschläge bekommen. Besimmt wird gleich auch nach deiner Heizlastberechnung gefragt die du verschicken sollst um dann ein Angebot für eine Anlage zu erhalten. Aber soweit bist du ja noch nicht, oder ?
KFW 40 ist schonmal gut, da bleiben die reinen Heizkosten im Rehmen, egal für welches Heizsystem du dich entscheidest. (Vorausgesetzt die Anlage wird vernünftig geplant und gebaut)
Was nun für dich die richtige Heizung ist kannst auch nur du beantworten, was wir hier machen können ist dir Tipps geben und Wege aufzeigen.
Solltest du wenig Arbeit mit deiner Heizung haben wollen so kannst du dich für eine Wärmepumpe entscheiden (wenn dann bitte keine Luftvariante) Genau soviel Arbeit macht eine Gasheizung, allerdings hat da der Schornsteinfeger alle 2-3 Jahre seine Hände im Spiel bzw hält selbige auf.
Solltest du bereit sein etwas Arbeit zu investieren kannst du dich auch für eine Scheitholz- oder Pelletheizung entscheiden.
Sicherlich kannst du auch das ein oder andere miteinander kombinieren.
Was bei niedrigen Vorlauftemperaturen immer gut einsetzbar ist, Solar !!!
Hier kannst du dann entscheiden ob du direkt Wärme erzeugen möchtest oder den Umweg über den Strom wählst und dann mittels Wärmepumpe oder Elektroheizstab eine Teilversorgung erreichen möchtest, ganz wirst du in unseren Breitengraden schwer damit hinkommen.
Eine weitere Variante wär ein Heizsystem das momentan noch exotisch klingt Kraftwärmekopplung mittels Brennstoffzelle (so gleich krieg ich wieder einen drüber.... :? )
Was dir aber im klaren sein sollte ALLE Heizungssysteme bedürfen einer Wartung nur der Wartungsaufwand ist unterschiedlich (und wird teilweise verschleiert ausgedrückt)
Solltest du dich für Wärmerückgewinnung und/ oder kontrollierter Raumlüftung entscheiden kommen hier noch teils erhebliche Stromkosten auf dich zu (um etwas Energie zum heizen zu sparen).
Was du beachten musst ist das du mit dem Gedanken spielst deine Heizlast später um 50% zu steigern, hier gibt es 2 Möglichkeiten, entweder wählst du deine Wärmequelle im voraus so das sie später reicht (bzw nimmst eine an der du die Leistung später anpassen kannst) oder schmeißt dann die Heizung raus und kaufst dir die passende (was Irrsinn wäre).
So nun bist du dran, Fragen stellen, überlegen, entscheiden
Gruß Udo von energieprojekt.biz
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Beitragvon gergendv » 21.07.2015 13:47 Uhr

Hallo.
Vorschlag zur Vorgehensweise: zuerst die genaue Heizlast ermitteln lassen (sonst sind alle Ratschläge nicht wirklich aussagekräftig) Dann die Fragen beantworten: WO wird gebaut? Eigenleistungen geplant? Kommt eine KWL ins Haus? Wie willst Du das Brauchwasser erwärmen?
Zum System: es gibt wirklich 'ne Menge an Optionen. Eine der wirtschaftlichsten ist die DIREKTVERDAMPFER-WP-Technik. Mit getestetem COP-Wert von über 5,0 (Spitzenwert) biete diese Technik dem Bauherren eine Menge Vorteile! Übrigens: solche WP werden auch für Neubauten mit mindestens € 4000 bezuschusst!
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Beitragvon Sparflamme » 21.07.2015 19:27 Uhr

gergendv hat geschrieben: DIREKTVERDAMPFER-WP-Technik. Mit getestetem COP-Wert von über 5,0 (Spitzenwert)


Guten Abend,

komisch dass das Bafa diesen Werte nicht akzeptiert? :roll:

http://www.bafa.de/bafa/de/energie/erne ... _liste.pdf

S. 59!!

- Bautrockung mit dieser Technik?
- Bäume auf dem Grundstück pflanzen?

Grüsse von der Sparflamme
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Beitragvon Sparflamme » 21.07.2015 19:32 Uhr

Hallo Thomas,

könnte gut sein, dass Du bei KfW-40 Standard auf KfW-25 kommen kannst mit einem sauber geplanten WP-System, und auch mit einer Luft-Wasser-WP, allerdings ein sehr durchdachtes System wie das von Panarotto effiziente Energietechnik sollte es schon sein.

COP bei A10/W35 COP 4,9 lt. Bafa-Liste (System Panarotto Direktkondensation).

Bei Aussentemperatur -7°C/W35 erreícht dieses System immer noch einen COP von 2,96 und zwar ohne E-Heizstab, es existiert keiner. Die Trinkwasserbereitung ist integriert und während der Heizperiode quasi ein Abfallprodukt. Mit 15.000 € incl. Installation solltest Du da eigentlich auch hinkommen.

Und bevor jetzt wieder einer schreibt, dass das nicht brauchbar ist... wieviele Stunden im Jahr haben wir den tagsüber -7° C? Denn durch die Kombination mit der Speichertechnik (ausgezeichnet mit dem blauen Engel für niedrigste Wärmeverlustraten!!) kann die WP vorrangig tagsüber arbeiten. Dann auch eben recht gut mit PV-Antrieb, denn in der Regel scheint dann die Sonne frostigen Temperaturen.

Meld Dich per PN, wenn Du das genau berechnet haben möchtest, geht auch mit vertraglicher Garantie der Effizienzziele, so ganz kostenfrei leider nicht.
Möglicherweise wird auch eine ganz andere Lösung gefunden werden können.

Grüsse von der Sparflamme
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Beitragvon energieprojekt » 22.07.2015 08:36 Uhr

Sparflamme hat geschrieben:
gergendv hat geschrieben: DIREKTVERDAMPFER-WP-Technik. Mit getestetem COP-Wert von über 5,0 (Spitzenwert)

Grüsse von der Sparflamme


Guten Morgen Herr Gergen, dies würde mich auch mal interessieren. Gibt es bei den Anlagen die Sie verkaufen einen "Gergenbooster" oder etwas in der Art ?
Es kann natürlich auch sein das die Bafa die von Ihnen gelieferten Zahlen einfach schlichtweg falsch abgeschrieben oder interpretiert hat, dann sollte dies aber dort auch publiziert werden.
Also in der Liste stehen die besten Anlagen mit COP<4,9 !
Was ist für Sie deutlich über 5,0 ? 5,001 ?
Da die Bafa für die von Ihnen gelisteten Geräte Steuergelder ausgibt (also dem einen Bürger etwas aus der Tasche nimmt um es jemand anderem zu geben) gehe ich einfach mal davon aus das die dort veröffentlichten Zahlen auch richtig sind.

Ich kann mich bei meinen Planungen und Empfehlungen nur auf solche Werte verlassen denn wenn ich mit falschen Angaben rechne bekomme ich etwas auf dem Deckel (bzw aus meiner Geldbörse genommen)
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Beitragvon energieprojekt » 22.07.2015 08:41 Uhr

Sparflamme hat geschrieben:Hallo Thomas,

könnte gut sein, dass Du bei KfW-40 Standard auf KfW-25 kommen kannst mit einem sauber geplanten WP-System....

COP bei A10/W35 COP 4,9 lt. Bafa-Liste (System Panarotto Direktkondensation).

Bei Aussentemperatur -7°C/W35 erreícht dieses System immer noch einen COP von 2,96......
Grüsse von der Sparflamme


Ok wenn die Eckwerte stimmen und wir nicht in Regionen wohnen wo es über einen längeren Zeitraum zu Temperaturen unterhalb von -5°C kommt kann man natürlich auf die Mehrkosten einer Erdbohrung verzichten.
Aber wie von Sparflamme gesagt die bedarf einer guten Planung im Vorfeld !!!
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Beitragvon gergendv » 22.07.2015 09:33 Uhr

warum die Aufregung? Die genannten COP-Werte wurden von arsenal in Wien (ein europaweit anerkanntes renommiertes Institut) getestet (kann sich jeder ansehen) Die bafa hat andere Parameter (müsste man halt in Ruhe lesen!!) als die Testparameter. Alles das kann man in den Ausführungsbestimmungen von arsenal lesen. Fazit: keine verschenkten Steuergelder, sonder unterschiedliche Betrachtungsweisen.
Den Hinweis von sparflamme finde ich hoch interessant: die WP bringt bei plus 10 (!!!) immerhin einen COP von 4,9 (bei minus 7 allerdings nur noch spärliche 2,96)
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Beitragvon energieprojekt » 22.07.2015 09:46 Uhr

Hallo Kurt dazu fällt mir nur ein vor einiger Zeit von einem ebenfalls renommiertem Testlabor gemachter Vergleichstest:
Aus dem 10 Stock eines Hauses wurden ein Helm und eine Pudelmütze geschmissen, beide kamen auf dem Boden an.
Der Helm ging kaputt die Mütze blieb heil. Ich glaube kaum das deswegen nur ein Motoradfahrer glauben würde das fahren mit Pudelmütze sei sicherer.......
Natürlich gibt es verschiedene Testverfahren aber um vergleichbar zu sein sollten alle mit dem selben getestet werden oder sehe ich das falsch ?
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Beitragvon gergendv » 22.07.2015 11:31 Uhr

siehst Du richtig. arsenal ist ein Testinstiut - die bafa nicht. Also: von wo willst Du Testergebnisse herholen (Helm oder Mütze?)

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