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Beitragvon energieprojekt » 16.08.2016 18:25 Uhr

Hallo Abenteuerland, ohne die Kosten zu kennen kann man wenig zur Effizienz der Anlage sagen. Was mir aber auffällt sind die hohe Anzahl von Starts...... 15 mal pro Tag finde ich extrem viel.....
Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon GESBB » 18.08.2016 06:08 Uhr

Abenteuerland hat geschrieben:...Wie interpretiert ihr die Daten?


Nach welchen Kriterien?
Bevor man sich in Details verliert, sollte zunächst das Wesentliche erörtert werden. Bei WP die JAZ bzw. die Anlagenaufwandszahl.
Bei GW-WP sollte die JAZ > 5 bzw. die Anlagenaufwandszahl < 0,2 betragen. Dabei ist auch der Energieaufwand für die Quellenförderung zu berücksichtigen!

v.g.
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Beitragvon Abenteuerland » 22.08.2016 16:41 Uhr

energieprojekt hat geschrieben:Hallo Abenteuerland, ohne die Kosten zu kennen kann man wenig zur Effizienz der Anlage sagen. Was mir aber auffällt sind die hohe Anzahl von Starts...... 15 mal pro Tag finde ich extrem viel.....
Udo von http://www.energieprojekt.biz


Vielen Dank. Wie oft sollte denn Deiner Meinung nach die Pumpe durchschnittlich pro Tag starten?
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Beitragvon energieprojekt » 22.08.2016 16:59 Uhr

Ohne vernünftige Daten kann man da schlecht sagen......
Ich gehe immer folgendermaßen vor
-erst messen
-dann bauen
Wenn ich mal einen Vergleich zu einer herkömmlichen Anlage nehme, die vor einer Sanierung ähnliche Startfrequenzen hat, wird dies nach einbau eines vernünftigen Schichtenspeichers auf 3-10 Starts am Tag reduzieren......
Um eine Erklärung zu geben was es bedeutet wenn die Anlage häufig startet ist folgende
-der Wärmeerzeuger ist überdimensioniert, die produzierte Wärme wird nicht abgeführt
-dann schaltet die Pumpe ab und nach kurzer Zeit wird wieder Wärme verlangt (und wieder zuviel zur Verfügung gestellt...)
-vergleichbar beim Auto mit Vollgas und Vollbremsung
-höchst uneffizient und belastend für das System
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon Abenteuerland » 30.08.2016 10:00 Uhr

GESBB hat geschrieben:
Abenteuerland hat geschrieben:...Wie interpretiert ihr die Daten?


Nach welchen Kriterien?
Bevor man sich in Details verliert, sollte zunächst das Wesentliche erörtert werden. Bei WP die JAZ bzw. die Anlagenaufwandszahl.
Bei GW-WP sollte die JAZ > 5 bzw. die Anlagenaufwandszahl < 0,2 betragen. Dabei ist auch der Energieaufwand für die Quellenförderung zu berücksichtigen!

v.g.


Ich habe dies, als Themenstarter, natürlich auf meinen Ausgangspost bezogen.

v.G.
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Beitragvon Abenteuerland » 30.08.2016 10:03 Uhr

Abenteuerland hat geschrieben:Hallo Fachleute,
in meinem freistehenden Einfamilienhaus (Bj. 1984) betreibe ich seit 1984 eine Grundwasserwärmepumpe (Fabr. Al-Ko) mit separaten Standspeicher (400l) von Stiebel Eltron.

Wenn man vom ersten Betriebsjahr 84/85 (war wirklich schlimm, mit permanenten Störungen) absieht, lief die Wärmepumpe nunmehr 31 Jahre fast ohne Wartung und ohne Störung. (Vor ca. 5 Jahren musste einmal Kältemittel nachgefüllt bzw. getauscht werden).
Im Januar 2015 war dann auf der Grundwasserseite der Wärmetauscher defekt(undicht!) und wurde von meinem Kältetechniker gelötet. Dieser war der Auffassung, dass dieser Defekt in Kürze wieder auftreten würde. Aktueller Betriebsstundenstand: 66.300 Stunden auf dem 1. Kompressor. Der Stiebel funktioniert seit 31 Jahren ohne eine einzige Störung bis zum heutigen Tage.

Ich habe mich nun entschieden eine neue Grundwasser-Wärmepumpe und ein Frischwassersystem einzubauen. Mein Kältefachbetrieb hat mir ein Heliotherm HP 10 S12 W mit einem Heliotherm Frischwassersystem 500l empfohlen.

Der Komplettpreis soll sich hierfür auf Euro 18.800.- inkl. der MwSt. belaufen. Dabei ist der Komplettumbau aller Umwälzpumpen neu, neues Ausdehnungsgefäss, Einbaukosten, Entsorgung der Altgeräte, usw. Nicht dabei ist die Brunnenförderpumpe. Diese soll laut dem Kältetechniker nicht getauscht werden.

Meine Fragen:

1) Sind die Kosten vertretbar oder zu hoch? Sind andere Fabrikate deutlich billiger?
2) Sollte die Brunnenpumpe ebenfalls getauscht werden?
3) Mit welchen Einsparungen ist zu rechnen? (aktuelle Kosten 2014 = Heizstrom HT und NT 1.610,- Euro, Warmwasser Standspeicher Nachtstrom = 620,- Euro)

Über Anregungen und Tipps würde ich mich freuen und bedanke mich bereits im voraus.

Viele Grüße

Abenteuerland

Aktuelle Faktoren:
Freistehendes Einfamilienhaus Baujahr 1984 (Keller, EG, 1.OG)
Außenwände: 36,5 cm Poroton Ziegel ohne zusätzliche Dämmung
Fenster: Kunststofffenster mit 2fach Isolierverglassung
Wohnfläche beheizt: 240m²
Aktuelle Heizung: ALKO Wärmepumpe 17kW Baujahr 1984 mit 66.300 Betriebsstunden und 500l Pufferspeicher und kompletter Fußbodenheizung ohne Raumregelung
Umwälzpumpen Grundfos Bj. 1984
Brunnenpumme: Grundfos Tauchpumpe Bj. 1985, Wattzahl nicht bekannt
Grundwasser: auf 4 Meter Tiefe
Brunnen: 1984 gebaggert , Saugbrunnen Tiefe ca. 7 Meter mit Betonringen Durchmesser 200cm
Warmwasser: Standspeicher 400 Liter von Stibel Eltron
Separate Zähler für Allgemeinstrom, Wärmepumpenstrom (HT und NT) und Standspeicher (NT)


Zur Information, nochmals mein Themenstarterbeitrag.

VG

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Beitragvon Abenteuerland » 22.09.2016 10:08 Uhr

energieprojekt hat geschrieben:Hallo Abenteuerland, ohne die Kosten zu kennen kann man wenig zur Effizienz der Anlage sagen. Was mir aber auffällt sind die hohe Anzahl von Starts...... 15 mal pro Tag finde ich extrem viel.....
Udo von http://www.energieprojekt.biz


Hier die aktuellen Daten von Heute:

Stromverbrauch 17.08.2015 bis 21.09.2016 (13 Monate, 5Tage) = 7.646 kWh

Wärmemengenzähler am 21.09.2016 = 34.470 MWh ,
9.387,59 m³

Verdichter am 21.09.2016 : 2.534 h Betriebsstunden gesamt, davon Warmwasser 371 h und Heizbetrieb 2.163 h

Akzeptabel??

VG
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Beitragvon energieprojekt » 22.09.2016 12:12 Uhr

nun was sollen wir dir zu deinen Zahlen sagen ?
Das du in gut einem Jahr über 7600 KWh Strom verbraucht hast weißt du selbst.
Das dürften um die 1500 € Heizkosten sein
Ob dies für dich akzeptabel ist kann hier keiner beurteilen auch nicht ob es sich mit dem deckt was man dir lt Energieprognose und Heizlastberechnung versprochen hat.
Ich heize mein Haus (>200m² ) mit 300 €, dies finde ich akzeptabel
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Beitragvon Abenteuerland » 23.09.2016 12:45 Uhr

Udo,
mich hat vorrangig interessiert, ob der Wirkungsgrad meiner Anlage sich im Normbereich befindet.

Die Stromkosten bewegen sich mit Euro 1.480,- per Anno deutlich, (Euro 950,- pro Jahr) unter meiner ehemalige Grundwasserwärmepumpe mit den 30 Jahre alten Umwälzpumpen.

Ich persönlich kenne niemand, der ein freistehendes 30 Jahre altes Haus mit ca. 250 m² Wohnfläche, mit nur Euro 300,- im Jahr beheizt und mit Warmwasser versorgt. Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass dies mit wirtschaftlich vertretbarem Aufwand zu realisieren ist.

VG
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Beitragvon WP Fan » 07.10.2016 22:03 Uhr

wenn die 7646kWh an Stromverbrauch die Hilfsenergie (Umwälzpumpen, Regler etc) mit enhalten,
dann wäre die Jahresarbeitszahl (Heizen+Warmwasser zusammen) der Wärmepumpenheizung bei ca. 4,5 (34470 kWh-Wärme/7646kWh-Strom)...die JAZ für Brauchwasser dürfte etwas niedriger liegen, wegen den höheren Temperaturen und die JAZ für die Heizung etwas höher....unterm Strich nicht schlecht
;-)

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