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Beitragvon energieprojekt » 01.10.2015 19:09 Uhr

Hallo Paul, hier gibt es zwei nein drei Möglichkeiten.
Die erste wäre eine Entkalkungsanlage einzubauen, die würde dann das gesamte Haus schützen Kosten hierfür irgendwo zwischen 2000 und 3000 €
Die zweite Möglichkeit den Installateur beauftragen der tauscht dann entweder den Wärmetauscher gegen einen regenerierten bzw entkalkt diesen vor Ort. Aufwand dafür dürften ca 2-2 1/2 Stunden sein Plus Material. Wird vielleicht alle 1-3 Jahre fällig
Die dritte Möglichkeit wäre du kaufst dir eine kleine Entkalkungsanlage, so etwas in dieser Art: https://www.procato.de/rothenberger-ent ... de%3D61100
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon Abenteuerland » 02.10.2015 09:08 Uhr

energieprojekt hat geschrieben:Hallo Paul, hier gibt es zwei nein drei Möglichkeiten.
Die erste wäre eine Entkalkungsanlage einzubauen, die würde dann das gesamte Haus schützen Kosten hierfür irgendwo zwischen 2000 und 3000 €
Die zweite Möglichkeit den Installateur beauftragen der tauscht dann entweder den Wärmetauscher gegen einen regenerierten bzw entkalkt diesen vor Ort. Aufwand dafür dürften ca 2-2 1/2 Stunden sein Plus Material. Wird vielleicht alle 1-3 Jahre fällig
Die dritte Möglichkeit wäre du kaufst dir eine kleine Entkalkungsanlage, so etwas in dieser Art: https://www.procato.de/rothenberger-ent ... de%3D61100
Gruß Udo von http://www.energieprojekt.biz


Vielen Dank Udo. Ich muss zugeben, dies "schockt" mich etwas. Mein aktueller 400 Liter Stiebel Eltron Standspeicher hat in 31 Jahren nicht eine einzige DM und auch keinen einzigen Euro an Wartungs- oder Entkalkungskosten verschlungen und funktioniert perfekt.

Unter diesen Gesichtspunkten wird sich die Investition in eine Frischwasserstation weder amortisieren noch rentieren.

Unter welchen Aspekten soll ich in eine "neue Technik " investieren?

Nur weil Sie modern ist? Wenn hier keine deutlich bessere Wirtschaftlichkeit und kein "return of Investment" zu erwarten ist, macht dies aus meiner Sicht, keinen Sinn.

Mit der aktuellen Qualität meines Brauchwassers bin ich sehr zufrieden und sehe hier auch keine Notwendigkeit zur Änderung.

Unter diesen Aspekten glaube ich, ich sollte wieder in die bewährte wartungsfreie bzw. wartungsarme Technik investieren.

LG

Paul
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Beitragvon energieprojekt » 02.10.2015 14:44 Uhr

Hallo Paul grundsätzlich verstehe ich deine Gedanken aber ich gebe etwas zu bedenken,
-den Schock wirst du bekommen wenn du in deinem Boilers schaust
-das der keiner Wartung bedarf ist Zufall gewesen in der Regel muss hier alle 2-3 Jahre die Anode getauscht werden
-die Ansprüche an die Qualität der Lebensmittel (und auch Wasser ist eins) sind halt gestiegen
-die Wirtschaftlichkeit liegt bei 10-15% Energieeinsparung
-und zum Schluß ich habe meine Friwa jetzt seit 2005 und noch nie musste ich sie entkalken
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon Abenteuerland » 18.11.2015 13:37 Uhr

Seit gut einem Monat läuft nun die neue Anlage! (wenn sich jemand für die alte Konfiguration interessiert, einfach zum 1. Artikel des Threads scrollen)

Ich hatte mich abschließend für eine Heliotherm HP 10 S12 W (Grundwasserwärmepumpe) mit einen Mutter-Kind Speicher entschieden. Es wurden auch sämtliche Pumpen getauscht. Der Komplettpreis inklusiv der Montage, reinigen der Fußbodenheizung und hydraulischer Abgleich derselben betrug Euro 16.000,- inkl. MwSt.

Wie Udo mir empfohlen hat, habe ich den ausgebauten 400 Stiebel Standspeicher geöffnet und war überrascht. Natürlich war der Heizstab stark verkalkt (nach 31 Jahren ohne Wartung!) aber die Innenwände waren völlig blank. Am Boden des Speichers lagen lose harte Kalkrückstände in kleinen Teilen. Ich schätze die Menge der Kalkteile auf ca. 5l Volumen.

Die neue Anlage läuft seit der ersten Stunde ohne Beanstandung. Aktuell zeigt der Betriebsstundenzähler des Verdichters 200 Std. für die Heizung und 25 Std für die WW Bereitung. Als Schaltimpulse werden ca. 500 für Heizung und 100 für WW im Display der Wärmepumpe angezeigt.

Erscheinen die Impulse im Normbereich oder sollte hier nochmals bei den Einstellungen optimiert werden?

Nochmals Danke an Alle die mir hier Tipps und Anregungen gegeben haben.

Gruß

Paul
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Beitragvon Margie » 20.11.2015 11:16 Uhr

Haben seit Dez 2001 eine LWZ303 Stiebel Eltron Wärmepumpe. Das erste Jahr verbrauchten wir 21897 kwh. Das Haus war immer warm, das war aber auch das Einzige. Ich kann nur sagen, weg von der Wärmepumpe die Kosten sind zu hoch. Nach 13 Jahre ist diese LWZ kaputt, sodass wir jetzt eine neue brauchen, laut Stiebel Eltron wäre das normal, ich bin überrascht, dass diese Pumpe solange gehalten hat. Das Preis Leistungsverhältniss hat sich bei uns nicht bewährt. Wir sind am überlegen die Pumope rauszuhauen. Nachdem die Hezkurve anders eibngestellt wurde, verbrauchen wir bisher so ca 4000- 5000 kwh, ber auch nur weil wir sie in den heissen Sommermonaten ausstellen und das warem Wasser von der Solaranlage bekommen. Ich kann nur sagen nie mehr Wärmepumpe
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Beitragvon WP Fan » 21.11.2015 19:35 Uhr

Abenteuerland hat geschrieben:Die neue Anlage läuft seit der ersten Stunde ohne Beanstandung. Aktuell zeigt der Betriebsstundenzähler des Verdichters 200 Std. für die Heizung und 25 Std für die WW Bereitung. Als Schaltimpulse werden ca. 500 für Heizung und 100 für WW im Display der Wärmepumpe angezeigt.

Erscheinen die Impulse im Normbereich oder sollte hier nochmals bei den Einstellungen optimiert werden?


Hi,
also 225h bei 600Schaltimpulsen sind in meinen Augen ganz ok.
Die Verdichterlaufzeit liegt da bei ca. 20min/Schaltimpuls...wenn ich mich auf die Schnelle nicht verrechnet habe ;) .

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Beitragvon WP Fan » 21.11.2015 20:02 Uhr

Margie hat geschrieben: Ich kann nur sagen nie mehr Wärmepumpe


man soll nie nie sagen...;)
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Beitragvon energieprojekt » 21.11.2015 21:26 Uhr

Hallo Margie, bei den fast 22.000 KWh soll es wohl auch warm werden... mit den märchenhaften Leistungszahlen die immer angegeben werden kannst du mit der Luftpumpe einen ganzen Wohnblock heizen......
Selbst die 5000 KWh Strom sind immer noch mehr als ich an Energie in meinem Haus von 1870 verbrauche.
Die Hersteller erzählen doch immer vollmundig von Leitungszahl 4 aufwärts das wären dann in deinem Fall 20000 KWh also 2000 ltr Öl....... die würden ca 1000 € kosten.....
Bei den 22.000 KWh wären über 8000 ltr Öl für ein EFH
Gehts noch ?
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon Sparflamme » 22.11.2015 17:33 Uhr

energieprojekt hat geschrieben:Bei den 22.000 KWh wären über 8000 ltr Öl für ein EFH
Gehts noch ?
Gruß Udo von http://www.energieprojekt.biz


Öööhmmm ich kenn ein ja man könnte sagen EFH (220 qm WF) in Bayrisch Sibirien, da wurden auch schonmal 15.000 l Heizöl im Jahr durchgeballert.

Merkwürdige KOnstruktion, die Stiebel Eltron Geschichte.
Einpendeln kann sich eine WP nicht. Diese riesen Abweichungen nur durch Neueinstellung Heizkurve - Warmwasser per Solarthermie? Kaum zu glauben.
Was mich persönlich sehr skeptisch macht: In der Beschreibung heisst es: elektrische Notheizung für die Spitzenbedarfsabdeckung. Das sollte gründlich hinterfragt werden. Wann und wie aktiviert sich diese z.B.?
Margie, womit wurde dieses Gebäude vor dem Einbau der WP beheizt, Verbrauch?

Grüsse von der Sparflamme
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Beitragvon Margie » 24.11.2015 12:56 Uhr

Ja vielen Dank für die Antworten,
da gibt mir doch Sicherheit, dass ich mit meinen Beschwerden bei St.E. nicht ganz so falsch liege.
Möchte bei den 22000 khw noch sagen, dass es das erste Jahr war, jetzt liegen wir nicht mehr ganz so hoch - so ca. wie gesagt 4000 - 4500.
War übrigends ein Neubau - eine kleine DHH mit ca 105qm (Grundfläche 75qm) Wohnfläche, gebaut mit Ytong 36,5. Der Vorteil! ist, dass das Haus wirklich sehr gut augetrocknet ist wir haben nirgends - auch nicht im Keller einen Schimmel. Wir haben im August ausgehoben und sind im Dez eingezogen, deshalb war das Problem des Trocknens schon wichtig und unser Heizungsbauer hat deshalb die Heizkurve sehr hoch eingestellt. Es war schon ein Schock das erste Jahr, die Stromnachzahlung.
Um nochmal auf unser Problem zu kommen, wegen der kaputten LWZ. Ich hoffe dass das jetzt wirklich klappt. In den nächsten Tagen kommt ein Monteur vorbei und baut eine neue Platine ein, die ist nämlich kaputt, das haben wir jetzt erfahren. Kostet ca Euro 1000 - und wenn es klappt , dann brauchen wir keine neue LWZ die uns ca 15000 gekostet hätte. Wenn nicht noch mehr daherkommt.
Wollte blos ins Forum um nachzufragen ob es denn sein kann, dass eine LWZ nur ca 13 jahre hält. Bin aber jetzt nachdem ich die Beiträge gelesen haben, eines besseren beklehrt worden. Ich weis das kann nicht sein.
Vielen Dank nochmal dafür; Hebt mir die Dauem daß das mit der Rreparatur klappt.
Euch allen eine schöne Adventszeit!!

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